Mein liebster Weihnachtsfilm ist ja »Versprochen ist versprochen«. Damit ich den bei Plätzchen und Tee in bestmöglicher Qualität genießen kann, habe ich an meinem TV einige Einstellungen vorgenommen – schon vor Weihnachten.
Auf der ersten Seite verrate ich euch 5 Tipps rund um den TV, die sich immer lohnen und mehr aus eurem Gerät holen.
Auf der zweiten Seite habe ich dann noch 5 Tipps explizit zur Bildqualität für euch.
5 Tipps rund um den TV
Auch, wenn viele ihren Fernseher als reinen Bildschirm nutzen, steckt noch mehr in den Glotzkisten, als es zunächst den Anschein hat.
Die kommenden 5 Tipps beziehen sich vor allem auf die Performance und die Langlebigkeit eures Fernsehers. Sie haben nicht direkt etwas mit der Bildqualität zu tun, können aber Einfluss darauf haben.
1. Verzichtet auf den lebhaften Bildmodus
Der erste Tipp bezieht sich zwar direkt auf die Bildqualität, doch das ist wortwörtlich nur die Oberfläche.
Das macht der lebhafte Modus: Im Grunde genommen existiert dieses Preset, um möglichst viel Aufmerksamkeit auf das Bild zu lenken − und streng genommen ist das nur in einem Elektrofachmarkt mit viel künstlichem Licht der Fall.
- Stark erhöhte Hintergrundbeleuchtung
- Extrem gesättigte Farben
- Knallige Kontraste in hellen Bildbereichen
- Oftmals mit Bewegungsinterpolation
Sieht man mal vom unnatürlichen Look ab, tritt euch das Preset gehörig vor’s Schienbein und kommt mit allerhand Nachteilen.
- Erhöhter Energieverbrauch: Damit das Bild knalliger und heller wird, muss die Hintergrundbeleuchtung hochfahren – und das kostet. Wie viel mehr, das hängt maßgeblich vom Modell und der Größe ab.
- Hintergrundbeleuchtung brennt schneller aus: Egal, ob LED oder OLED, wenn die Hintergrundbeleuchtung (respektive die Pixel bei OLED) stärker beansprucht werden, entwickeln sie eine kürzere Lebenszeit.
- Macht die Augen schneller müde: Je heller das Licht, in das wir schauen, desto mehr werden unsere Sehnerven beansprucht und das macht die Augen müde.
Mein Tipp: Setzt auf den Kinomodus. Auf der zweiten Seite mit den Bildqualitätstipps gehe ich dazu mehr ein.
51:20
OLED: Die Lichtgestalt für Gamer oder übertriebener Hype?
2. Nehmt euren TV einmal die Woche vom Strom
Der Grund ist ziemlich simpel: Wenn euer Fernseher einmal tutti completti herunterfährt, wird der Cache geleert, im Hintergrund laufende Prozesse beendet. Außerdem werden beim Einstecken App-Updates angestoßen.
Achtung, OLED-TV-Nutzer: Im Standby-Modus machen die Fernseher ein Pixel-Refreshing, das solltet ihr keinesfalls durch vom Strom trennen unterbrechen. Um sicherzugehen, zieht lieber nach ein paar Stunden im Standby den Stecker.
Pro-Tipp: Nutzt eine smarte Steckdose oder Zeitschaltuhr. Wenn der TV Mittwochnacht von zwei bis drei Uhr nicht am Strom hängt, kräht kein Hahn danach.
3. Schließt einen USB-Stick an
Es gibt etliche Gründe, warum sich ein Speichermedium wie ein USB-Stick dauerhaft am TV lohnt. Hier sind zwei:
- Daten über den TV abspielen: Seien es Urlaubsfotos oder -videos für die Familie oder Musik ohne Streaming-Abo hören – ihr könnt jederzeit darauf zugreifen.
- TV-Sendungen aufnehmen: Der interne Speicher eines Fernsehers ist meist sehr klein; zum Aufnehmen braucht es ein zusätzliches Medium. Wenn der Stick bereits steckt, müsst ihr euch darüber keine Gedanken machen. Aber Obacht: Nicht jedes Modell hat USB-Recording. Schaut vorher aufs Datenblatt.
4. Nutzt eine LAN-Verbindung
Der Stream buffert sich mal wieder ins Nirvana? Oder in der YouTube-App laden die Thumbnails im Schneckentempo? Das kann entweder am Internet liegen – oder der WLAN-Verbindung zum TV.
Schließt den Fernseher mittels LAN-Kabel an den Router an, wenn ihr könnt. Das erspart euch Kopfschmerzen durch Verbindungsabbrüche und garantiert eine schnelle Verbindung zwischen den beiden Geräten.
5. Kauft euch eine Soundbar, auch wenn sie billig ist
Bei Turbo Mans turbotastischen Turboflügeln, nutzt ihr noch die TV-Lautsprecher? Die sind in aller Regel eine suboptimale Wahl.
- Sie sind klein und haben dadurch dünnen Klang.
- Sie sitzen an der Vorder- und/oder Rückseite und strahlen damit nicht auf euch.
- Der Fernseherkorpus ist zu dünn, um einen volltönernen Klang zu erzeugen.
Es gibt etliche Alternativen, aber wenn ihr für wenig Geld den Sound aufmöbeln wollt, empfehle ich euch eine Soundbar, selbst wenn sie nur 100 Euro kostet.
- Sie passen unter nahezu jeden Fernseher.
- Sie nehmen wenig Platz weg.
- Sie strahlen den Klang direkt auf euch ab.
- Sie lassen sich leicht via HDMI anschließen.
Weiter Alternativen zu Soundbars findet ihr in diesem Artikel:
Auf der nächsten Seite habe ich 5 weitere Tipps für euch, die sich explizit nur auf die Bildqualität beziehen.








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