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Jemand hat 20.000 Dollar dafür gezahlt, um von George R.R. Martin in seinem nächsten Buch umgebracht zu werden

2014 versprach der Fantasy-Autor zwei Fans einen besonders grausamen Tod in seinem nächsten Roman. Die beiden zahlten jeweils 20.000 Dollar dafür. Dumm nur, dass das Buch bis heute nicht erschienen ist.

Seit zwölf Jahren warten zwei Fans darauf, von G. R. R. Martin in The Winds of Winter umgebracht zu werden. Seit zwölf Jahren warten zwei Fans darauf, von G. R. R. Martin in The Winds of Winter umgebracht zu werden.

20.000 Dollar für einen möglichst grausamen Tod ausgeben klingt jetzt nicht nach der besten Investition. Außer natürlich, George R.R. Martin persönlich übernimmt den Mord.

Das dachte sich 2014 wohl auch ein Game-of-Thrones-Fan namens David Goldblatt. Der damalige Facebook-Mitarbeiter spendete 20.000 US-Dollar für einen guten Zweck und sicherte sich damit einen ziemlich coolen Preis: Martin würde einen Charakter nach ihm benennen und diesen in einem seiner kommenden Romane auf möglichst grausame Weise umbringen. Seitdem sind über zwölf Jahre vergangen, und sein literarischer Tod lässt noch immer auf sich warten.

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20.000 Dollar für einen grausamen Tod

Hinter der Aktion steckte eine Spendenkampagne aus dem Juni 2014. Martin sammelte damals Geld für zwei gemeinnützige Organisationen in New Mexico: das Wild Spirit Wolf Sanctuary, das sich um gerettete Wölfe und Wolfshunde kümmert, und die Lebensmittelhilfe The Food Depot.

Als besonderen Anreiz bot er zwei Fans die Möglichkeit, in seiner Fantasy-Reihe Das Lied von Eis und Feuer aufzutauchen.

Für jeweils 20.000 Dollar gab es einen garantierten Auftritt samt Tod. Die Spender durften sogar bestimmen, welchen gesellschaftlichen Rang ihre Figur in Westeros einnehmen sollte. Vom einfachen Bauern über einen Ritter bis hin zum Adligen war praktisch alles möglich. Über die Todesart entschied dagegen Martin selbst.

Tatsächlich fanden sich gleich zwei zahlungskräftige Interessenten. Einer davon war David Goldblatt aus San Francisco, damals 30 Jahre alt. Gegenüber dem Hollywood Reporter erklärte er, dass er gerade einmal zehn Minuten gebraucht habe, um sich für die Spende zu entscheiden.

Sein Wunsch für den Auftritt: Er wollte möglichst einen Valyrer spielen, also einen Angehörigen jenes alten Volkes, von dem auch die Targaryens abstammen. Die zweite Spenderin wollte lieber anonym bleiben.

Zwölf Jahre später fehlt vom versprochenen Tod noch jede Spur

Als Goldblatt 2014 seine 20.000 Dollar spendete, lag die Veröffentlichung des letzten Romans A Dance with Dragons bereits drei Jahre zurück. Der Nachfolger The Winds of Winter sollte die Geschichte fortsetzen. Doch damals konnte wohl niemand ahnen, wie lange sich das tatsächlich hinziehen würde.

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2026: Die Fernsehserie Game of Thrones ist seit sieben Jahren beendet, mehrere Spin-offs sind erschienen, und Martin hat seinen nächsten Roman immer noch nicht fertiggestellt.

Im Januar 2026 erklärte der inzwischen 77-jährige Autor, dass er rund 1.100 Manuskriptseiten geschrieben habe. Die Arbeit falle ihm aber weiterhin schwer, unter anderem wegen der zahlreichen anderen Projekte, an denen er beteiligt ist.

Einen Veröffentlichungstermin für The Winds of Winter gibt es nach wie vor nicht. Immerhin gingen die 40.000 Dollar der beiden Fans an einen guten Zweck. Nur mit der versprochenen Gegenleistung lässt sich George R. R. Martin ganz schön viel Zeit.


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