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Wenn George R.R. Martin stirbt, dann mit ihm auch The Winds of Winter: Für die letzten zwei Game-of-Thrones-Romane gibt es keinen Notfallplan

Sollte George R.R. Martin das Zeitliche segnen, bevor er The Winds of Winter fertig hat, wird Das Lied von Eis und Feuer wohl für immer unvollendet bleiben.

George R.R. Martin wird The Winds of Winter und A Dream of Spring - die letzten beiden Teile von Das Lied von Eis und Feuer - niemanden anders überlassen. Bildquelle: Wikipedia Commons George R.R. Martin wird The Winds of Winter und A Dream of Spring - die letzten beiden Teile von Das Lied von Eis und Feuer - niemanden anders überlassen. Bildquelle: Wikipedia Commons

Nein, The Winds of Winter hat noch immer keinen Release-Termin. Und es sieht aktuell auch nicht danach aus, als würde der vorletzte Roman zu Das Lied von Eis und Feuer bald eins bekommen.

Denn aktuell hat George R.R. Martin circa 1.100 Seiten geschrieben. Und ja, genauso weit war er bereits im Dezember 2022 und damit vor knapp vier Jahren. Uff.

Aufgeben will er seine Romanvorlage zu Game of Thrones allerdings nicht. Das betont der 77 Jahre alte Autor in einem neuen Interview mit THR. Tatsächlich ist er wild entschlossen, The Winds of Winter (und auch die Heckenritter-Romane um Dunk und Egg) persönlich zu beenden. Ansonsten würde er sich wie ein Totalversager fühlen.

Niemand außer George R.R. Martin beendet Das Lied von Eis und Feuer

Dabei liegt die Betonung übrigens auf persönlich. Denn George R.R. Martin verrät ebenfalls, dass niemand anderes Das Lied von Eis und Feuer an seiner Stelle beenden wird. Auch nicht, wenn er selbst das Zeitliche segnen würde. 

Sollte Martin also sterben, bevor er mit der Buchvorlage zu Game of Thrones fertig ist, wird die Geschichte schlichtweg nicht beendet. 

Dabei vergleicht er sich mit dem 1870 verstorbenen Charles Dickens, dessen Roman Das Geheimnis des Edwin Drood ein ähnliches Schicksal ereilte. (Fairerweise wurde dieses Buch über die Jahre hinweg aber tatsächlich von anderen Autoren fertig geschrieben.)

Video starten 2:18 A Knight of the Seven Kingdoms: Im neuen Spin-Off von Game of Thrones muss sich ein Heckenritter vor den Targaryens beweisen

Das lange Warten auf The Winds of Winter

Doch warum braucht George R.R. Martin für The Winds of Winter eigentlich so lange? Gemäß seiner eigenen Aussage liegt das größte Problem darin, dass Martin zu viele verschiedene Charaktere und Storystränge jonglieren muss. Das würde dazu führen, dass sich Winds zum potenziell längsten Teil der Reihe aufbläht. (Das bisher längste Buch Dance of Dragons kommt im direkten Vergleich auf 1.056 Seiten.)

Ebenso ist Martin viel damit beschäftigt, ständig bereits geschriebene Seiten und Kapitel nochmal umzuwerfen oder zumindest zu überarbeiten - sei es, weil er mit der Qualität nicht zufrieden ist oder er neue Probleme mit dem Gesamtkonzept seiner Geschichte ausmacht.

Außerdem ist George R.R. Martin natürlich auch in allerlei andere Projekte involviert. So zum Beispiel all den HBO-Serien, die basierend auf seiner Arbeit produziert werden. Hier steht zum Beispiel A Knight of the Seven Kingdoms für den 19. Januar 2026 bei dem neuen Streamingdienst HBO Max in den Startlöchern. 

Von dem Prequel zu Game of Thrones, das circa 100 Jahre vor den Geschehnissen der Haupt-Serie spielt, ist Martin übrigens völlig begeistert. Und wir können uns seiner Euphorie nur anschließen. Unter den Links oben findet ihr unsere spoilerfreie Kritik zu A Knight of the Seven Kingdoms.

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