3D-Karten für jeden - Von preiswert bis teuer

Vorbei sind die Zeiten, in denen der Prozessor das Teuerste an einem Spiele-PC war. Ob sündteure Grafikkarten mit über 1.000 Mark ihr Geld wert sind oder auch die bezahlbare 350-Mark-Variante reicht, klärt unser Vergleichstest.

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3D-Karten für jeden 3D-Karten für jeden

Ein Gigahertz-PC für unter 2.000 Mark: Was vor einem halben Jahr noch wahnwitzig klang, ist längst Realität. Die Prozessorpreise purzeln, RAM ist günstig wie lange nicht mehr, und Festplatten gibt es fast geschenkt. Nur 3D-Karten können zu den Dumping-Preisen wenig beisteuern: Unter 350 Mark bekommen Sie kaum etwas Vernünftiges. Während die Preisbarriere nach unten hin fast dicht ist, scheint es nach oben hin keine zu geben. Neue Modelle kosten teilweise deutlich über 1.000 Mark, ein Bereich, der früher nur Spezialmodellen für den CAD-Bereich vorbehalten war. Zudem schwindet die Zahl der Anbieter, was ungünstige Folgen für das Preisniveau hat.

Teures Vergnügen

Riesige Polygonmengen, hochauflösende Texturen, Bumpmapping, Echtzeitspiegelungen und T&L: Das X-Isle Techdemo verlangt selbst Highend-Grafikkarten alles ab. Riesige Polygonmengen, hochauflösende Texturen, Bumpmapping, Echtzeitspiegelungen und T&L: Das X-Isle Techdemo verlangt selbst Highend-Grafikkarten alles ab.

Neue Modelle werden mit gesalzenen Preisen eingeführt, die auch länger stabil bleiben als in den vergangenen Jahren. Echte Billigmodelle mit dennoch brauchbaren 3D-Leistungen fehlen. Wer nicht mehr als 300 Mark ausgeben will, wird eigentlich nur noch bei Auslaufmodellen oder Restbeständen vergangener Karten-Generationen fündig. Wie Kunden-unfreundlich das Preisgefüge derzeit ist, beweisen die eigentlich als "Sparvarianten" gedachten Modelle: Eine 3Dfx Voodoo 4 4500 oder eine Geforce 2 MX kosten zwischen 350 und 400 Mark. So viel verlangten die Hersteller vor ein, zwei Jahren noch für ihre Spitzenmodelle!

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