Es gibt Spiele, die eine Lücke hinterlassen, die über Jahre hinweg niemand so recht füllen kann. FTL: Faster Than Light ist für mich genau so ein Fall. Das erbarmungslose Management der Schiffsbesatzung und die quasi unendliche Wiederspielbarkeit haben eine Sogwirkung entfaltet, die mich viele Stunden gekostet hat.
Doch während ich mich durch Sternensektoren kämpfte, blieb in meinem Hinterkopf immer dieser eine Wunsch bestehen. Ich wollte diese taktische Tiefe, dieses Gefühl eines Kommandanten auf der Brücke eines gewaltigen Schlachtschiffs, aber in einer modernen 3D-Umgebung.
Ich wollte sehen, wie gewaltige Breitseiten aus Laserbatterien und kinetischen Geschossen in die Schilde eines Gegners hämmern, während ich gleichzeitig versuche, Brände auf meinem eigenen Deck zu löschen. Star Citizen, Falling Frontier, Homeworld - grafische Pracht gehört bei Weltraumspielen für mich schon lange zum guten Ton. Selbst vor Jahrzehnten, als Nexus: The Jupiter Incident erschien - und bis heute quasi unerreicht ist.
1:35
Mit NTL: No Time Left entsteht seit vier Jahren eine sehenswerte Weltraum-Simulation mit Gameplay wie auf hoher See
NTL: No Time Left erinnert mich in vielerlei Hinsicht an Nexus, aber ich habe erst jetzt davon erfahren. Dabei befindet es sich bereits seit 2022 in Entwicklung! Höchste Zeit also, einen genaueren Blick auf das ambitionierte Projekt zu werfen. Kommt ihr mit?
Wie ein Schlachtschiff auf dem Vakuum-Meer
Das Grundgerüst von No Time Left beschreibt der Entwickler als »3D-Capital-Ship-Rogue-like«. Das bedeutet im Kern, dass ihr nicht einen kleinen, wendigen Jäger steuert, sondern ein massives Flaggschiff, das Trägheit und enorme Feuerkraft besitzt.
Auf der Flucht vor übermächtigen Feinden bereist ihr mehrere Sektoren und kämpft gegen andere Riesenschiffe in Echtzeit, wobei eine taktische Pause zur Verfügung steht. Darin könnt ihr Befehle erteilen, Breitseiten ausrichten, Prioritäten für die Zielerfassung festlegen und die Schadenskontrolle koordinieren.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.