50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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1995 wurde Doom auf mehr Rechnern installiert als Windows 95 - Bill Gates wollte deshalb einfach die Entwickler kaufen

Den Kult-Shooter hat dann jedoch kein Geringerer als Valve-Gründer Gabe Newell zu Windows geholt.

Doom war für Windows als Videospiel-Plattform essenziell. Doom war für Windows als Videospiel-Plattform essenziell.

Wenn Menschen heute ein PC-Spiel zocken, dann tun sie das meistens über Windows. In den 90ern war das noch nicht so, und es war der Shooter Doom, der das ändern sollte. Schauen wir uns die Geschichte an, die dazu führte, dass Microsoft-Gründer Bill Gates als Doom Guy in einem Promo-Video mit der Shotgun um sich schoss.

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Wie Doom Windows veränderte

Dass Bill Gates id Software, das Studio hinter Doom, kaufen wollte, geht eher auf Anekdoten als auf ein tatsächlich existierendes Angebot oder eine offizielle Presseerklärung von Microsoft zurück. 

Es gibt zwar keine nachweislichen Zahlen, aber Doom, das damals unter MS-DOS lief, soll auf mehr PCs installiert gewesen sein, als Windows 95. Ein Umstand, der Gates so gar nicht gefiel, weswegen er mit dem Gedanken spielte, id Software aufzukaufen oder zumindest die Lizenzen für ihre Spiele zu erwerben.

Statt einer Übernahme gab es dann aber eine Kooperation, denn Microsoft wollte Windows als Plattform für Videospiele festigen. Das Ergebnis erschien 1996 als Doom 95.

Übrigens: id Software wurde 2009 von ZeniMax Media gekauft und die gehören wiederum seit 2021 zu Microsoft. Der Wunsch von Bill Gates ist also mit 26 Jahren Verspätung wahr geworden.

Video starten 10:54 Easter Eggs in Doom - Die besten Geheimnisse der Shooter-Serie

Was Gabe Newell damit zu tun hat

Vor der Gründung von Valve arbeitete Newell bei Microsoft als Programmierer und war Produzent der ersten drei Versionen des Betriebssystems Windows. Tatsächlich war es sogar Newell, der Doom zu Microsoft holte.

In einem Interview mit ComputerAndVideoGames.com im Jahr 2007 erklärte er: »Als die Shareware-Version von Doom herauskam, installierte ich sie auf einem Laptop, trug ihn durch alle Büros und sagte: Seht her, was PC-Spiele alles können!«

Newell beauftragte einige Programmierer mit einem Windows-Port für Doom und rief auch John Carmack, einen der Gründer von id Software, an und erklärte ihm, Microsoft mache den Port umsonst, und genau so geschah es.

Aus dieser Geschichte resultieren drei wichtige Dinge: Gabe Newell erkannte das Potenzial und seine Leidenschaft, Videospiele zu machen, und gründete Valve. Doom 95 war das erste Spiel, das DirectX nutzte und so den Grundstein für Windows als etablierte Videospiel-Plattform legte. Bill Gates legte den denkwürdigen Videoauftritt hin, den ihr oben im Artikel seht.

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