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A Knight of the Seven Kingdoms weicht an einem Punkt stark von der Buchvorlage ab - und macht damit eine Schlüsslfigur viel spannender

Eigentlich sind die Buchvorlagen dafür bekannt, mehr von allem zu bieten. Mehr Geschichtsstränge, mehr Orte und mehr Persönlichkeit zu den Figuren. A Knight of the Seven Kingdoms füllt nun aber eine große Lücke aus den Büchern.

Ser Arlan ist in A Knight of the Seven Kingdoms deutlich präsenter als in der Buchvorlage. Ser Arlan ist in A Knight of the Seven Kingdoms deutlich präsenter als in der Buchvorlage.

Niemand hat Hauptfigur Dunk so sehr beeinflusst, wie Ser Arlan von Pennytree. Der alte Ritter ist kurz vor A Knight of the Seven Kingdoms zwar schon gestorben, die Serie nimmt sich aber vor allem in Episode 2 mit Rückblenden viel Zeit, um seinen Charakter zu erforschen. 

Und das ist auch für Buchkenner etwas Neues! In geschriebener Form erfahren wir von Ser Arlans Leben und Persönlichkeit nämlich nur etwas, wenn Dunk gedankenversunken an die alten Zeiten zurückblickt. Mit A Knight of the Seven Kingdoms sehen wir aber jetzt viel mehr von ihm … und damit ist nicht nur sein auffällig großes Schwert gemeint.

Ser Arlan in den Büchern

Der gute Dunk würde natürlich nie schlecht über seinen Mentor denken, geschweige denn reden. Die einzige Kritik aus Dunks Mund haben wir auch in der ersten Episode gehört: Arlan habe ihn nie ungerechtfertigt geschlagen - bis auf das eine Mal, bei der Dunk fälschlicherweise für Diebstahl beschuldigt wurde. 

Ansonsten wird Ser Arlan in den Büchern als ehrenhafter, wenn auch alter Ritter dargestellt. Eine Ausnahme unter all den Heckenrittern, deren Loyalität man mit Gold erkaufen kann und im Winter zu einfachen Banditen werden. Ein echtes Vorbild für Dunk, was es heißt, ein Ritter zu sein. A Knight of the Seven Kingdoms blickt auf das Leben von Ser Arlan etwas ungeschönter zurück.

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Doch nicht der Vorzeige-Ritter

Episode 2 zeichnet aber ein Bild, das nicht nur von Ritterlichkeit geprägt ist: Er trinkt, er schläft mit fremden Frauen und er ignoriert Dunk auch gerne mal. Das wurde in den Büchern nie thematisiert.

Und dann kommt der große Dämpfer für Dunk: Niemand auf dem Turnier erinnert sich an seinen Mentor. Was im Buch hauptsächlich zu einem Dilemma für Dunk führt, weil er dadurch nicht am Turnier teilnehmen kann, ist in der Serie mehr als das. 

Nachdem Prinz Baelor für Dunk bürgt und das Problem eigentlich beseitigt ist, ist das Thema rund um Ser Arlan noch nicht für unseren Heckenritter vorbei. Am Ende der Episode sitzen Dunk und Egg am Feuer und der Ritter sagt:

Leben große Ritter in Hecken und sterben sie am Rande einer schlammigen Straße? Ich glaube nicht. Ser Arlan war weder mit dem Schwert noch mit der Lanze begabt, er trank, er ging zu Dirnen und er war ein schwer zu durchschauender Mann. Er hatte auch keine Freunde. Er lebte fast 60 Jahre lang und war nie ein Champion. Welche Chance habe ich wirklich?

Sowohl die Bücher als auch die Serie beschäftigen sich mit der Frage, was es wirklich heißt, ein Ritter zu sein. Wie schon Jamie in Game of Thrones gesagt hat, gibt es zu viele Schwüre, die sich gegenseitig widersprechen können. Soll man nun die Unschuldigen beschützen, oder doch dem König, dem man die Treue geschworen hat? Ein Ritterschlag allein macht einen Mann nicht ehrenhaft.

Statt sich aber lediglich auf Dunk zu konzentrieren, spannt Showrunner Ira Parker in A Knight of the Seven Kingdoms auch die Ursprünge von Dunks Charakter und seinen Wertvorstellungen in Form von Ser Arlan ein. Es ist eine dieser Änderungen zum Original, über die sich wohl weder Buchfans noch Serienkenner beschweren werden.

Falls ihr dem aber widersprecht, schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

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