Der Sommer ist mit hohen Temperaturen voll im Gange und um dem standzuhalten und einen kühlen Kopf zu bewahren, habe ich mir letztes Jahr einen kleinen Tischventilator gekauft, den ich euch heute vorstellen möchte.
Nicht nur, dass er mir letztes Jahr und bisher auch dieses Jahr durch die Hitze geholfen hat, er besitzt auch einige nützliche Zusatzfunktionen.
Warum ich diesen Ventilator empfehle
Er ist ein Standventilator: Der Koenic KTF 18422 ist ein kompakter akkubetriebener Tischventilator, der dank seines Teleskophalses bis zu einem Meter hoch aufgestellt werden kann. Dafür muss der Kopf nur nach oben ausgezogen werden. Damit der dünne Hals nicht wackelt, wird die Position mit einem Griff am unteren Ende festgezogen.
Gerade an besonders heißen Sommertagen finde ich es schwierig, einzuschlafen. Trotzdem würde ich nur ungern meinen großen Standventilator jeden Abend vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer verfrachten müssen.
Hier stellt der KTF 18422 eine ideale Lösung für mich dar. Tagsüber steht er auf meinem Tisch und abends stelle ich ihn auf den Boden neben meinem Bett ab. Auf der niedrigsten Stufe und oszillierend sorgt er dafür, dass ich selbst bei hohen Temperaturen gut einschlafen kann. Dazu kommt, dass er kaum hörbar ist.
Tagsüber steht das kleine Gerät auf meinem Schreibtisch. Dafür wird der Teleskop-Hals einfach auf die kürzeste Stufe eingestellt. Mein Schreibtisch befindet sich direkt neben einem großen Fenster, weil ich gerne in einer hellen Umgebung arbeite.
Im Sommer drückt jedoch eine nicht zu ignorierende Hitze durch die Scheiben. Da kommt mir der kleine oszillierende Ventilator mit vier Stufen sehr recht. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum ich ihn gerne am Schreibtisch habe.
Er ist eine Powerbank mit Handyhalterung: Ich höre während der Arbeit fast immer Musik, die ich über mein Handy steuere. Das Smartphone lade ich nachts nicht auf, sondern nur über den Tag hinweg und inzwischen mache ich das ganz gerne mit genau diesem Ventilator. Das Gerät hat nämlich eine Ablage für das Handy und einen USB-A-Output.
Der Akku des Ventilators hält übrigens sehr lange. Der Hersteller gibt eine Betriebsdauer von 20 Stunden an. In der Praxis kommt das ungefähr hin, da ich ihn nur selten auflade und meistens entweder den ganzen Arbeitstag oder die ganze Nacht über verwende. Es ist möglich, dauerhaft das USB-C-Ladekabel angesteckt zu lassen, aber ich habe das die meiste Zeit nicht für nötig gehalten.
Er ist zudem tragbar und platzsparend verstaubar: Der Ventilator lässt sich sehr kompakt zuklappen, was nicht nur den Transport mit dem Kunstledertragegriff erleichtert, sondern ihn auch leicht verstaubar macht. Ich habe ihn über den Winter einfach in ein geschlossenes Regal gepackt und diesen Sommer wieder herausgeholt – kein Abstauben notwendig.
Welche Nachteile hat der Ventilator?
Die Ladegeschwindigkeit des USB-A-Anschlusses ist sehr langsam und unterstützt kein Schnellladen. Wenn ihr also euer Handy schnell aufladen möchtet, dann ist dieser Ventilator keine Option dafür.
Die Schwingungsrichtung ist bis zum Einschalten des Ventilators unklar. Da sich das gesamte Gerät auf einer Drehscheibe dreht, sieht man erst nach dem Einschalten, wo der Ventilator anhält und in die andere Richtung dreht. Um die optimale Position zu finden, muss nach dem Einschalten eventuell nachjustiert werden.
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- Maximale Leistung: 5 Watt
- Durchmesser: 156 mm
- Geschwindigkeitsstufen: 4
- Zwei Windmodi: Normal und »Natur« (zufällig wechselnde Windgeschwindigkeiten)
- Selbstdrehend (oszillierend): Ja
- Verstellbarer Neigungswinkel: Ja, aber nur nach oben. (40 Grad)
- USB-Ladefunktion (5V 2A)
- USB-C-Anschluss zum Aufladen
- Akkulaufzeit: Vier bis 20 Stunden
- Gewicht: 1,42 kg
- Materialien: Kunststoff, Metall, Kunstleder (Tragegriff)
- Maximale Höhe: 1 Meter
Die Vor- und Nachteile zusammengefasst
- Kompakt und einklappbar
- Oszillierend
- Als Powerbank nutzbar
- Lange Akkulaufzeit
- Leiser Betrieb
- Auch als Standventilator nutzbar
- Kein Schnellladen
- Drehwinkel erst nach dem Einschalten sichtbar
Mein Fazit
Manchmal kommt es auf die kleinen Dinge im Leben an. Wie zum Beispiel dieser Ventilator, den ich vor einem Jahr zufällig im Elektronik-Fachladen entdeckt habe. Das kleine Gerät hat 40 Euro gekostet und ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Wenn ihr also noch nach einem Tischventilator sucht, der euch kühl durch den Sommer bringt, dann kann ich euch dieses Modell wärmstens (oder besser kühl?) weiterempfehlen.

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