Amazon hat die nächste große Kündigungswelle gestartet. Obwohl es dem Unternehmen bestens geht, werden auf einen Schlag knapp 14.000 Stellen gestrichen. Weitere sollen in der nahen Zukunft folgen. Die Entscheidung hat auch direkte Auswirkungen auf das Games-Segment.
Amazon entlässt 14.000 Mitarbeiter
In einem ersten Bericht von Reuters, der sich nur kurz darauf als größtenteils wahr entpuppt hat, ist sogar die Rede von insgesamt 30.000 Stellen, die abgebaut werden sollen. So wie es aussieht, sind die aktuellen Entwicklungen also nur der Anfang.
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Die Nachricht wurde offiziell von Beth Galetti, der »Senior Vice President of People Experience and Technology« bei Amazon, in einer Mitteilung an alle Mitarbeiter bestätigt.
Finanzielle Probleme scheint es bei Amazon nicht zu geben. Stattdessen ginge es darum, Bürokratie abzubauen und Eigenverantwortung zu stärken. Dass KI ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, wird auch nicht verheimlicht:
Manche fragen sich vielleicht, warum wir Stellen abbauen, obwohl das Unternehmen gut läuft. In allen unseren Geschäftsbereichen bieten wir unseren Kunden täglich ein großartiges Erlebnis, treiben Innovationen in rasantem Tempo voran und erzielen starke Geschäftsergebnisse. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass sich die Welt schnell verändert. Die aktuelle Generation der KI ist die transformativste Technologie seit dem Internet und ermöglicht es Unternehmen, viel schneller als je zuvor Innovationen voranzutreiben (sowohl in bestehenden als auch in völlig neuen Marktsegmenten). Wir sind überzeugt, dass wir schlanker organisiert sein müssen, mit weniger Hierarchieebenen und mehr Eigenverantwortung, um für unsere Kunden und unser Geschäft so schnell wie möglich handeln zu können.
Weitere Entlassungen werden in der Nachricht zudem ebenfalls schon angekündigt. 2026 möchte man demnach nämlich versuchen, »weitere Bereiche zu finden, in denen wir Schichten entfernen, Eigenverantwortung stärken und Effizienzsteigerungen erzielen können.«
Welche Bereiche von der Entscheidung besonders betroffen sind, wird sich erst noch zeigen müssen. Ein »Opfer« steht aber jetzt schon fest. Amazon Games hat nämlich noch am selben Tag das Ende des Supports des MMORPGs New World bekannt gegeben.
Wie sich das auf das geplante Herr-der-Ringe-MMO oder den Cloud-Gaming-Service Amazon Luna auswirkt, ist aktuell noch unklar.
In der Mitteilung wird auch darauf hingewiesen, dass man hofft, viele Mitarbeiter intern auf andere Rollen zu besetzen und alle anderen beim Übergang unterstützen möchte. Nichtsdestotrotz dürfte es ein harter Schlag für viele der Angestellten sein.
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