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Seite 4: AMD FX 8150 Bulldozer - Acht halbe oder vier ganze Rechenkerne im Benchmark-Test?

Anwendungsleistung

Spannend ist auch die Frage nach der Anwendungsleistung des FX 8150 mit seinen acht mehr oder weniger vollwertigen Rechenkernen, vor allem durch die gemeinsame Nutzung der angesprochenen Komponenten innerhalb eines Moduls. Anders als Spiele, die bislang nur auf maximal vier Kerne ausgelegt sind, sollten die Anwendungs-Benchmarks stärker von der Bulldozer-Architektur profitieren und verdeutlichen, wie nahe die Zweikern-Module an vollständige Rechenkerne heranreichen.

Beim Cinebench R11.5 zeigt sich: Mit 6,0 Punkten schlägt der FX 8150 den Sechskernvorgänger X6 1100T mit 5,9 Punkten im Test nur denkbar knapp. Die Vierkern-Varianten von Sandy Bridge Core i5 2400 und i5 2500 mit nur 5,1 und 5,6 Punkten dagegen klarer. Der Core i7 2600Kmit (dank Hyperthreading) acht virtuellen Kernen kann sich mit 6,8 Punkten aber vor dem FX 8150 positionieren, obwohl er nur vier echte Kerne besitzt. Ungeschlagen in Front liegt der sündteure Core i7 980X, der mit seinen sechs Kernen und zwölf Threads enorme 8,8 Punkte ergattert.

Beim Bearbeiten von Videomaterial mit dem x264 HD Benchmark lässt der FX 8150 aber seine Muskeln spielen und setzt sich erstmals gegen die Sandy-Bridge-Riege inklusive deren Topmodell Core i7 2600K durch. Nur außerhalb jeder Preisgrenzen liegende Core i7 980X bewahrt Intel hier vor einer Niederlage und kann seine deutliche Führung in allen Anwendungs-Benchmarks behaupten.

Stromverbrauch

Zuerst die gute Nachricht: Im Leerlauf ist der FX 8150 genügsamer als die Phenom-II-Generation. Mit 105 zu 110 (X4 980 BE) und 114 Watt (X6 1100T) sinkt der Verbrauch im 2D-Betrieb unter Windows zwar nicht viel, aber immerhin merklich. Die Sandy-Bridge-Modelle arbeiten mit nur etwa 86 Watt allerdings nochmals deutlich sparsamer und zeigen, dass Intel seine Technik hier besser im Griff hat.

Eine Rüge hat sich der FX 8150 aber für den enorm hohen Stromverbrauch unter Last verdient. Mit maximal 335 Watt für das gesamte Testsystem inklusive Geforce GTX 580 saugt er sogar noch mehr Energie aus der Steckdose als der bisherige Halter des Negativ-Rekordes, der Core i7 980X mit 323 Watt. Zwar lässt sich der hohe Verbrauch durch ein Herunterregeln des Turbomodus beim FX 8150 wahrscheinlich noch etwas senken (was aber zu Lasten der Leistung geht), trotzdem ist der enorme Energiebedarf ein deutlicher Minuspunkt für AMDs 32-Nanometer-Prozess – der im Durchschnitt über alle Benchmarks schnellere Sandy-Bridge-Prozessor Core i5 2500K verbraucht mit maximal 241 Watt fast 100 Watt weniger!

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