Vor etwas mehr als drei Jahren hat Google das »Nearby Share« genannte Äquivalent zu Apple Airdrop für Android-Geräte eingeführt.
Mit dem Feature, das stetig weiterentwickelt wurde, gab es eine native Lösung, um Dateien und Ordner mit anderen Geräten zu teilen.
Mit dieser Entwicklung ist aber nun Schluss, wie das Unternehmen auf der derzeit stattfindenden CES 2024 erklärt. Stattdessen macht Google jetzt gemeinsame Sache mit Samsung, einem der größten Hersteller von Android-Smartphones und -Tablets.
Die Kooperation führt gewissermaßen zu einer Übernahme der herstellerseitigen »Quick Share«-Funktion. Google selbst spricht in einem Blogeintrag von einer »einzigartigen Cross-Android-Lösung unter Quick Share«.
Im Laufe der nächsten Wochen sollen demzufolge alle Android-Geräte sukzessive mit Quick Share ausgestattet werden. Für Google stelle dies die »beste integrierte Standardoption für P2p-Inhaltsfreigabe auf allen Gerätetypen« dar.
Funktional wird bei sämtlichen teilbaren Medien ein neues Symbol für Quick Share eingeführt, welches sich am bisherigen Samsung-Icon orientiert.
Bei den reinen Android-Geräten soll es im Sinne der Kompatibilität von Quick Share zudem nicht bleiben. Wie Google weiterhin ankündigt, sollen neben den hauseigenen Chromebooks mit ChromeOS auch weitere PC-Hersteller in den Prozess involviert werden.
Beispielhaft wird hier LG genannt, der in den kommenden Monaten auf gängigen Windows-PCs eine vorinstallierte Quick-Share-Lösung anbieten soll. Die Samsung-eigenen Laptops wie das Galaxy Book sind natürlich von Anfang an mit an Bord.
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Als Voraussetzung für die Quick-Share-Kompatibilität führt Google bei Smartphones und Tablets mindestens Android 6.0 an. Chromebooks müssen hingegen mit ChromeOS 91 oder neuer laufen; bei Windows muss es hingegen 10 oder 11 sein. Grundsätzlich ausgeschlossen ist bisher die Unterstützung von ARM-PCs.
Aus Nearby Share wird Quick Share: Ändert das was für euch? Wie habt ihr bisher Fotos, Videos und Dokumente mit anderen geteilt? An welchen Android-Features sollte Google als Nächstes arbeiten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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