Gewöhnlich zelebriert Apple die Einführung neuer Produkte mit einem aufwendigen Event. Hin und wieder geht es dann auch völlig geräuschlos zu, wie beispielsweise bei dem erst kürzlich vorgestellten iPad Mini.
Das gleiche Schicksal trifft jetzt auch den iMac, der gerade das erwartete Update in Form des M4 Chips erhalten hat. Apple scheint es also tatsächlich mit einer Woche voller Ankündigen
ernst zu meinen und täglich etwas Neues vorstellen zu wollen. Die Neuerungen beim iMac halten sich, ganz wie erwartet, in engen Grenzen, das wirklich spannende Produkt in Form des neuen Mac Mini wird sich Apple vermutlich bis ganz zum Schluss aufheben.
Die Änderungen des iMac 2024 im Detail:
- Es bleibt beim 4,5K-IPS-Display mit 24 Zoll
- Mit Pink kommt eine neue Farbe dazu, die wohl Rosé ersetzt. Auf den Bildern sieht es so aus, als wären die Farbtöne nun etwas intensiver
- Die Farben, Silber, Blau, Gelb, Orange, Pink, Violett und Grün sind jetzt auch alle beim Einstiegsmodell zu haben, was beim Vorgänger noch nicht der Fall war.
Mehr Veränderungen gibt es unter der Haube: Endlich hat nun auch das Basismodell 16 GB Arbeitsspeicher ab Werk. An der mickrigen 256-GB-SSD hält Apple allerdings weiter stoisch fest.
Kein M4 Pro für den iMac
Und dann wäre da natürlich der M4 Chip, den es im neuen iMac entweder mit 8-Core-CPU und 8-Core-GPU oder mit jeweils zehn Kernen gibt. Das sind in der Spitze zwei CPU-Kerne mehr als beim M3-Modell.
Noch mehr Leistung scheint Apple den iMacs dagegen nicht zu gönnen, Geräte mit M4 Pro sind zumindest aktuell nicht im Store zu finden. Dennoch hat der M4 deutlich mehr Power als sein Vorgänger. Der Hersteller gibt auf seiner Webseite ein Leistungsplus von 70 Prozent bei alltäglichen Aufgaben
an.
Was die Anschlüsse betrifft, findet ihr beim Einstiegsmodell nichts Neues, es bleibt bei jeweils zwei Thunderbolt 4 und USB 4.0 Ports. Die teuren Geräte besitzen dagegen vier Thunderbolt-4-Anschlüsse.
Tschüss, Lightning
Bei den Eingabegeräten hat Apple nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht und bei Maus und Tastatur auf USB C umgestellt. Was die Anschlüsse am iMac betrifft, findet ihr beim Einstiegsmodell nichts Neues, es bleibt bei jeweils zwei Thunderbolt-4- und USB-4.0-Ports. Die teuren Geräte besitzen dagegen vier Thunderbolt-4-Anschlüsse.
Falls ihr bereits ein gutes Display habt, könnte der Mac Studio vielleicht eine gute Alternative für euch sein. Hier findet ihr den Test: Apples Arbeitstier für Kreative bietet auch Gaming-Power
.
Umfangreiche & teure Konfigurationsmöglichkeiten
Wie bei Apple üblich, könnt ihr euren iMac fleißig und für viel Geld konfigurieren. Hier mal einige Beispiele, was so möglich wäre:
- 24-GB-Arbeitsspeicher statt 16 GB: 230 Euro
- Wenn es 32 GB sein sollen, werden 460 Euro zusätzlich fällig
- Upgrade auf 512 GB, 1 TB oder 2 TB SDD gibt es für 230, 460, 920 Euro
- Das Reflexionen hemmende Nanotexturglas bekommt ihr für 230 Euro
Günstiger als das Modell mit M3
Bei der Preisgestaltung ist erstaunliches zu sehen, das Basismodell mit M3 kostete bei Markteinführung noch 1.599 Euro, nun geht es bereits ab 1.499 Euro los. Die günstigste Version mit 10 Kernen steht mit 1.749 Euro auf der Preisliste.
Zu Jubelstürmen verleitet mich der neue iMac tatsächlich nicht, dafür sind die Neuerungen einfach zu wenig. Eine neue Farbe, eine neue CPU und fertig ist der iMac 2024. Ich bleibe allerdings sehr gespannt was Apple mit dem Mac Mini angestellt hat. Glaubt man den Gerüchten soll er ja deutlich kleiner werden und dennoch auch mit leistungsstarkem M4-Pro-Chip verfügbar sein. Es bleibt also Spannend!

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