Apple Intelligence soll besser werden und dafür braucht Apple eure Mithilfe und Daten

Mithilfe von Differenziellem Datenschutz möchte Apple seine KI verbessern ohne die Privatsphäre der Nutzer zu vernachlässigen.

Apple möchte die hauseigenen KI verbessern, um schneller Trends zu erkennen. (Bild: Rafael Henrique - stock.adobe.com) Apple möchte die hauseigenen KI verbessern, um schneller Trends zu erkennen. (Bild: Rafael Henrique - stock.adobe.com)

Mit Apple Intelligence hat Apple letztes Jahr KI-Funktionen auf iPhones, iPads und Macs vorgestellt. Damit können Nutzer auf Schreibassistenten zugreifen oder sich Nachrichten zusammenfassen lassen.

Das iOS 18.4-Update fügte unter anderem eine Option hinzu, sogenannte Genmoji zu erstellen. Dabei handelt es sich um ein von KI generiertes Emoji. Bisher scheinen viele der Funktionen aber hinter den Erwartungen zurückzubleiben.

Das ist passiert: Um dies zu ändern, möchte Apple Trends besser erkennen. In einem Artikel hat Apple Einblick in die dahinterstehende Technologie gegeben.

In jedem Fall ist, für die Erhebung von Daten das Einverständnis der Nutzer erforderlich.

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Balance zwischen der Privatsphäre der Nutzer und der Nutzung von Daten

KI benötigt für das Training Zugriff auf möglichst große Datenmengen. Apple gibt an, für das Training keine persönlichen Daten oder Aktivitäten von Nutzern zu verwenden.

Trotzdem spielen Daten von Nutzern für Apple eine wichtige Rolle, unter anderem in der Erkennung von Trends. Apple setzt beim Training auf die sogenannte »Differential Privacy«, auf Deutsch differenziellem Datenschutz.

Gut zu wissen: Differenziellem Datenschutz verwendet Daten so, dass die Abfrage keine Rückschlüsse auf bestimmte Personen zulässt.

Apple verwendet die Technologie bereits zur Verbesserung von Genmoji und der Erstellung von Texten.

Verbesserung von Genmoji

Für Apple ist die Erkennung von populären Eingaben zur Erstellung von Genmoji wichtig, um Trends zu erkennen.

Zusammengefasst funktioniert die Erkennung wie folgt:

  • Apple sendet Anfragen an Geräte, um zu klären, ob eine bestimmte Eingabe populär ist.
  • Geräte antworten anonym mit Rauschen. Rauschen bedeutet, dass ein Gerät nicht immer mit ja, ist bekannt oder nein, unbekannt antwortet, sondern auch mit etwas Zufälligem.

Kommt von vielen Geräten eine positive Rückmeldung, kann die Eingabe Nutzern bei der Verwendung des KI-Tools angezeigt werden, um so auf Trends zu reagieren.

Apple weist darauf hin, dass identifizierende Informationen, wie die IP-Adresse des Geräts, entfernt werden.

Das Erstellen von Text verbessern

Für die Erkennung von Trends bei der Erstellung von Texten verwendet Apple ein abgewandeltes System.

Apple erstellt für diesen Anwendungsfall Text künstlich, der repräsentativ für zusammengefasste Trends in realen Nutzerdaten ist, aber ohne, dass tatsächliche Nutzerdaten abgefragt werden.

Ein repräsentativer Teil eines generierten Texts wird daraufhin an Geräte von Apple-Nutzern geschickt, um herausfinden, wie populär dieser ist.

Die populärsten Texte können dann für das Training von KI oder zur weiteren Verfeinerung eingesetzt werden.

Nun ist eure Meinung gefragt. Nutzt ihr KI-Tools wie Apple Intelligence auf euren Geräten bereits? Oder habt ihr Bedenken bezüglich der Privatsphäre? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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