Die App »Kurzbefehle« gehört seit einigen Jahren zur Standardausrüstung auf iPhone, iPad, Apple Watch und Mac. Ich bin ich ein großer Fan der Software, denn für mich ist sie im Grunde genommen die mächtigste App überhaupt.
Über das Programm lassen sich eine oder mehrere Aufgaben automatisieren und der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Ich meine, dass jeder mindestens einen Kurzbefehl finden kann, der den eigenen Alltag erleichtert.
Richtig gut, doch zu kompliziert
Allerdings muss ich zugeben, dass die Software auf meinem iPhone dennoch ein trauriges Dasein fristet, denn ich nutze sie so gut wie nie. Warum ist das so?
Obwohl Apple im Programm selbst schon eine Galerie mit Vorschlägen parat hat, fehlt mir irgendwie der Zugang zur Software. Mir ist sie schlicht zu komplex, zu unintuitiv und stellenweise auch zu kompliziert. Ich habe auch keine Lust, mich groß mit der App zu beschäftigen.
Klar, wähle ich vorgefertigte Aufgaben, dann klappt das ganz gut. Von Grund auf neue Kurzbefehle habe ich jedoch seltenst angelegt. Es ist mir zu viel Arbeit, zu viele Parameter, die ich festlegen kann, muss, wie auch immer.
KI-Update könnte vieles besser machen
Allerdings könnte sich das bald ändern – endlich. Laut einem Bloomberg-Bericht soll Apple an einem großen Update für die Kurzbefehle-App arbeiten und dabei auf KI setzen.
Das hätte aus meiner Sicht zwei große Vorteile:
- Ich könnte der KI in natürlicher Sprache mitteilen, was für einen Kurzbefehl ich benötige und den könnte sie mir dann erstellen. Den fertigen Befehl könnte ich dann sicher auch noch etwas an meine genauen Bedürfnisse anpassen.
- Apple möchte seine KI-Features offenbar auch für Entwickler freigeben. Somit wäre nicht nur der Zugriff auf Systemfunktionen und Apple-eigene Programme möglich, sondern auch app-übergreifende Automationen. Für diverse smarte Geräte wie Saug- und Mähroboter oder Lampen mit jeweils eigener App wäre das schon sehr praktisch.
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Ein solches KI-Update wäre für mich ein Gamechanger – und vermutlich nicht nur für mich. In meinem privaten Umfeld kenne ich praktisch niemanden, der die Kurzbefehle-App nutzt beziehungsweise ihr Potenzial auch nur ansatzweise ausschöpft. Mit der Integration von KI und natürlicher Sprache könnte sich das ändern.
Sprachbefehle wie »Ich brauche einen QR-Code, mit dem ich mein WLAN teilen kann« oder »Die Außenlampe soll angehen und meine Haustür aufgeschlossen werden, wenn ich nach Hause komme« wären deutlich einfacher, als die entsprechende Option innerhalb der App manuell anzulegen oder eine passende Vorlage zu finden.
Apple kann von Samsung lernen
Ein ähnliches Vorgehen hatte Samsung für die Android-Geräteeinstellungen Anfang des Jahres eingeführt. Seitdem ermöglicht Galaxy AI das einfachere Auffinden von Einstellungen.
Anstatt die exakte Bezeichnung einer Option kennen zu müssen, genügt eine Anfrage wie »Ich möchte die Schriftgröße im System ändern«. Für technisch nicht so versierte Nutzer ist das meiner Meinung nach eine erhebliche Erleichterung.
Und genau das wünsche ich mir auch für Apples Kurzbefehle-App – schließlich bietet sie extrem viel Potenzial.
Nutzt ihr die Kurzbefehle-App oder ist sie eines der Programme, das ihr nie anrührt? Wie würdet ihr ein Update mit KI-Integration finden, um die Bedienung zu vereinfachen? Teilt mir eure Meinung gerne in den Kommentaren mit.




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