Apples Überraschung: Neues Billig-MacBook könnte beim Preis sogar das iPhone 17 unterbieten

Apple plant ein günstiges MacBook für Einsteiger: Mit dem A18 Pro Chip und Preisen ab 699 USD könnte es eine spannende Alternative zu Chromebooks werden.

Das neue Entry-Level MacBook wird mit Spannung erwartet. (Quelle: Apple) Das neue Entry-Level MacBook wird mit Spannung erwartet. (Quelle: Apple)

Apple-Fans, die auf ein günstigeres Einstiegsgerät in die Welt von macOS warten, müssen sich nicht mehr lange gedulden. Im Frühjahr soll endlich das lang erwartete Einstiegs-MacBook vorgestellt werden. Applewill mit diesem Budget-Gerät die Lücke zu Chromebooks und billigen Windows-Laptops schließen.

iPhone-Technik im Laptop-Gehäuse

Der Clou an dem neuen Billig-MacBook ist das Herzstück. Anstatt auf die leistungsstarken und teuren Chips der M-Serie zu setzen, plant der Hersteller wohl, den A18 Pro Prozessor zu verbauen. Dabei handelt es sich um einen alten bekannten, den viele von euch  bereits aus dem iPhone 16 Pro kennen. 

Benchmark-Vergleiche deuten darauf hin, dass die Performance dieses Smartphone-Chips in etwa auf dem Niveau des Apple M1 liegt. Für alltägliche Aufgaben wie Web-Browsing, Office-Arbeiten und Streaming wäre das absolut ausreichend.

Apple wird zum ersten Mal einen Prozessor aus dem iPhone in einem MacBook einbauen. (Quelle: Apple) Apple wird zum ersten Mal einen Prozessor aus dem iPhone in einem MacBook einbauen. (Quelle: Apple)

Wird das MacBook günstiger als ein iPhone?

Die spannendste Information betrifft jedoch das Preisschild. Branchenkenner gehen davon aus, dass das neue MacBook in einem Preisbereich zwischen 699 und 799 US-Dollar landen könnte. Damit wäre es signifikant günstiger als das aktuelle MacBook Air (M3/M4) und könnte sogar den Preis des iPhone 17 deutlich unterbieten. 

RAM-Diät wegen Speicher-Krise

Wie die taiwanesische Quelle Mirror Daily berichtet, gibt es jedoch einen Wermutstropfen. Aufgrund der aktuellen RAM-Krise und steigender Preise für DRAM-Komponenten wird Apple beim Arbeitsspeicher wohl den Rotstift ansetzen, damit der niedrige Einstiegspreis gehalten werden kann.

Zwar gab es Gerüchte, wonach Apple den Standard auf 12-GB-RAM festlegen wolle, doch für das Budget-Modell scheint man nun doch bei 8 GB RAM zu bleiben. In Zeiten von Apple Intelligence und immer anspruchsvolleren Web-Anwendungen könnte dies für Power-User ein Ausschlusskriterium sein, für die Zielgruppe im Bildungssektor oder für Gelegenheitsnutzer hingegen ein vertretbarer Kompromiss. 

Das kommende Einsteiger-MacBook soll ein 13-Zoll-IPS-Display bekommen. (Quelle: Apple) Das kommende Einsteiger-MacBook soll ein 13-Zoll-IPS-Display bekommen. (Quelle: Apple)

Auch wenn in der aktuellen Lage die Entscheidung für 8-GB-Arbeitsspeicher nachvollziehbar ist, wird es interessant sein, wie Apple einen solchen Schritt den Kunden erklärt. Das Unternehmen hat ja erst 16 GB bei den Macs und 12 GB bei den iPhones zum Standard ausgerufen, damit die eigenen KI-Dienste geschmeidig laufen. 

Wie groß wird die SSD?

Eine Frage, die bisher noch nicht thematisiert wurde, ist die Größe der SSD. Auch hier werden die Speicherchips immer teurer. Es ist zwar reine Spekulation, aber es ist nicht unmöglich, dass Apple beim Basis-Modell nur noch 128 GB verbaut. Bei Chromebooks ist diese Größe völlig normal, viele Geräte besitzen sogar nur 64 GB. Für den Bildungsbereich wäre eine solche Ausstattung wohl auch ausreichend, während alle anderen Anwender das Einstiegsmodell dann wohl links liegen lassen.

Angriff auf den Massenmarkt

Mit einem kompakten Design und einer hohen Energieeffizienz durch den iPhone-Chip könnte dieses Gerät zum neuen Liebling für Schüler und  Studenten werden. Der Verkaufsstart wird für das Frühjahr 2026 erwartet.

Ob Apple mit diesem Schritt seine Premium-Marge gefährdet oder schlichtweg eine neue Käuferschicht erobert, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Ein MacBook zum Preis eines Smartphones gab es in dieser Form noch nie.

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