Arrow Lake: Neuer Leak zeigt Gaming-Leistung - nur in Einzelfällen kann AMD geschlagen werden

Immerhin ist man mit Raptor Lake bei besserer Effizienz beinahe gleichauf.

Die ersten Spiele-Benchmarks zu Intel Arrow Lake zeigen sich. (Bildquelle: Ralf - adobe.stock.com) Die ersten Spiele-Benchmarks zu Intel Arrow Lake zeigen sich. (Bildquelle: Ralf - adobe.stock.com)

Die Leaks und Gerüchte zu Intels kommender Arrow-Lake-Generation werden immer zahlreicher. Nachdem in den vergangenen Tagen erste synthetische Benchmarks zum Core Ultra 9 285K aufgetaucht sind, soll am vergangenen Montagabend ein erstes »Pre-Briefing« stattgefunden haben, auf dem Intel genauere Details zu den neuen Prozessoren verriet.

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Die Folien aus dieser Präsentation sickern allmählich auf soziale Plattformen über die bekannten Leaker »9550pro« und »wxnod« durch. Die Einzelheiten bestätigen vorige Leaks zu den technischen Daten von Arrow Lake und welche Leistung daraus resultierend im Vergleich zur Vorgängergeneration zu befürchten war.

Demzufolge sollen die Arrow-Lake-Prozessoren im direkten Vergleich mit Raptor Lake im Hinblick auf die IPC (»Instructions per Cycle«) eine Steigerung von 9 Prozent bei den Performance-Kernen sowie von 32 Prozent bei den Effizienz-Kernen verbuchen können.

Daraus resultiert Intel zufolge beim Top-Modell in Form des Core Ultra 9 285K eine um acht Prozent verbesserte Leistung im Vergleich zu den Vorgängern, wenn es um synthetische Benchmarks wie Cinebench geht.

Gegenüber dem aktuellen AMD-Flaggschiff Ryzen 9 9950X sieht man sich in dieser Disziplin um rund vier Prozent vorn.

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Zumindest diese Werte scheinen in etwa zu bestätigen, was eine kürzliche Veröffentlichung der Entwickler hinter dem (ebenfalls synthetischen) Passmark jüngst erklärte.

Unterschiedliche Spielleistung - AMD wird nur in Ausnahmen übertroffen

In einer weiteren Folie wurden anschließend Vergleichswerte zwischen dem AMD Ryzen 9 9950X und Intel Core Ultra 9 285K in ausgewählten Spielen gezeigt – und hier wird es etwas undurchsichtig. Im unteren Tweet findet ihr die jeweiligen Graphen. Wurde ein Spiel mittels Intels APO-Software (»Application Optimization«) optimiert, markiert der Hersteller dies mit einem Sternchen vor dem Namen.

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In Total War: Warhammer 3 etwa erreicht die kommende Intel-CPU eine bis zu 28 Prozent verbesserte Leistung. In Civilization 6 stehen wiederum rund elf Prozent mehr FPS zu Buche.

Zudem sieht man sich in vielen Spielen gegenüber dem AMD-Flaggschiff auf Augenhöhe (mit einer Messtoleranz von rund drei Prozent); genannt werden etwa Black Myth: Wukong oder Star Wars Outlaws.

Allerdings gibt Intel hier auch zu, in den Spielen Cyberpunk 2077 (- 13 Prozent), Red Dead Redemption 2 (- 11 Prozent) und Final Fantasy 14 (- 10 Prozent) teils deutlich hinter der AMD-Konkurrenz hinterherzuhinken. Das ist wohlgemerkt noch die Zen-5-CPU ohne den X3D-Zusatz, die wohl ebenfalls in den Startlöchern steht und voraussichtlich einen wesentlichen Performanceschub gegenüber den regulären Versionen erbringt:

Gegenüber dem direkten Vorgänger ist der Core Ultra 9 285K im Mittelwert der genannten Spiele mit 261 statt 264 FPS ebenfalls im Hintertreffen. Allerdings erklärt Intel auch die Unterschiede, die die Diskrepanz zwischen Arrow Lake und Raptor Lake begründen sollen.

So habe man hier die Leistungsaufnahme um 80 Watt senken können, das nicht näher definierte Gesamtsystem habe so 447 statt 527 Watt benötigt. Dementsprechend werde Arrow Lake immerhin die versprochene effizientere Intel-Generation bei annähernd ähnlicher Leistung wie Raptor Lake.

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