»Endlich zieht jemand USB-C durch«: Neues Arrow-Lake-Mainboard kommt ohne USB-A auf der Rückseite

Zehn USB-Anschlüsse im I/O-Panel - aber keines mit USB-A.

Das Z890 Taichi Aqua ist nur eines von vielen Mainboards für Arrow Lake, hebt sich aber dennoch von anderen Modellen ab. Das Z890 Taichi Aqua ist nur eines von vielen Mainboards für Arrow Lake, hebt sich aber dennoch von anderen Modellen ab.

Vor rund einer Woche hat Intel die Arrow-Lake-Generation vorgestellt. Mit neuen Prozessoren gehen auch neue Mainboards einher, die in der neuen Generation auf den Z890-Chipsatz setzen. Mit von der Partie ist wie gewohnt der taiwanesische Hersteller Asrock, der unter anderem das Z890 Taichi Aqua im Portfolio führt.

Das Mainboard wird ab dem 24. Oktober 2024 für eine UVP von rund 860 Euro angeboten und kommt mit einer Besonderheit: Kein einziger USB-Anschluss am I/O-Panel ist vom Typ A. Stattdessen sind alle zehn Buchsen auf USB-C ausgelegt, was derzeit für Hoffnung auf einen endgültigen Generationenwechsel auf Reddit sorgt:

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Das USB-C-Ratespiel bleibt trotzdem

Viele Nutzer freuen sich über diesen »Generationenwechsel«, der nur Vorteile habe. Schließlich ist der Standard eingeführt worden, um einen universellen Anschluss für alle Geräte zu bieten. Selbst Apple muss sich inzwischen der Standardisierung beugen und vom proprietären Lightning-Anschluss abkehren:

Allerdings ist auch in den Augen der feiernden Nutzer nicht alles perfekt.

Denn auch wenn USB-Buchse und -Stecker auf der Rückseite stets Type-C sind, gibt es auch hier einen wichtigen Unterschied zu berücksichtigen: Welche Geschwindigkeit hat der Port denn eigentlich, denn man da gerade verwendet?

Konkret werden die USB-C-Anschlüsse derzeit generell in vier verschiedenen Varianten verbaut:

  • USB 3.2 Gen1 mit 5 Gbps
  • USB 3.2 Gen2 mit 10 Gbps
  • USB 3.2 Gen2x2 mit 20 Gbps
  • Thunderbolt 4 mit 40 Gbps

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Die Thunderbolt-Anschlüsse sind in der Regel dank des darüberliegenden Blitzsymbols recht schnell identifizierbar, doch in den Augen der Nutzer geben sich Hersteller bei den anderen Geschwindigkeiten nur selten Mühe.

Ein deutlicheres Indiz wird ebenso gewünscht wie ein generelles Umdenken bei Mainboard-Herstellern, die sich das Z890 Taichi Aqua zum Vorbild nehmen sollen.

Asrock löst die Sache mit der konkreten Identifizierung noch vergleichsweise nachvollziehbar, indem über jeden Port, der nicht zu Thunderbolt gehört, die entsprechende Ziffer für die Geschwindigkeit angegeben wird:

Am IO-Panel des Z890 Taichi Aqua ist noch recht schnell nachzuvollziehen, welche Geschwindigkeit der jeweilige Port führt. Am I/O-Panel des Z890 Taichi Aqua ist noch recht schnell nachzuvollziehen, welche Geschwindigkeit der jeweilige Port führt.

Komplett auf USB-A verzichtet allerdings auch das Asrock-Mainboard nicht. Im Falle des Z890 Taichi Aqua werden diese lediglich ausschließlich zur Frontseite verlagert – dafür aber immerhin achtmal. Anderweitig handelt es sich beim Asrock Z890 Taichi Aqua um eine High-End-Lösung. Neben den für Arrow Lake verpflichtenden Kommunikationsstandards Bluetooth 5.4 und Wi-Fi 7 spricht der Hersteller von folgenden technischen Daten:

  • 33 Phasen (28+1+2+1+1)
  • Bis zu DDR5-9200 (OC+ im Single-Rank)
  • 2 PCI-Express 5.0-Anschlüsse (x16/x8) für GPUs
  • 6 M.2-Erweiterungsslots
    • 2x PCIe 5.0 x4
    • 4x PCIe 4.0 x4
  • 4x SATA3-Anschlüsse
  • 10 Rear-Anschlüsse
    • 2x Thunderbolt 4
    • 4x USB 3.2 Gen2 mit 10 Gbps
    • 4x USB 3.2 Gen1 mit 5 Gbps
  • 10 Front-Anschlüsse
    • 2x USB 3.2 Gen2x2 mit 20 Gbps
    • 4x USB 3.2 Gen1 Type-A
    • 4x USB 2.0 Front

Ob auch andere Hersteller mit einem vollständigen Wechsel auf USB-C im I/O-Panel nachziehen werden, ist bisher nicht bekannt – aber wollt ihr das überhaupt? Würden euch USB-A-Anschlüsse auf der Rückseite eures Mainboards fehlen?

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