Fazit der Redaktion
Nils Raettig: Im Test macht Asus mit dem ROG Strix XG49VQ nicht viel anders als Samsung vor etwa einem Jahr mit dem C49HG90. Ich habe aber nach wie vor viel Spaß daran, im 32:9-Format zu spielen, wobei ich generell ein Freund von breiteren Seitenverhältnissen bin.
Man kann meiner Erfahrung nach einfach besser in der Spielwelt versinken, wenn sie einen größeren Teil des Sichtfelds einnimmt - und Menschen nehmen horizontal mehr wahr als vertikal, daher passen Formate wie 21:9 oder 32:9 da sehr gut.
Allein aufgrund des hohen Platzbedarfs auf dem Schreibtisch und der zu geringen Pixeldichte kommt der XG49VQ aber derzeit nicht für mich in Frage.
Gut für das Spielen geeignet ist er dennoch, auch dank 144 Hertz und FreeSync-2-Unterstützung. Shooter-Spieler sollten sich den Kauf wegen der im Vergleich eher langsamen Reaktionszeiten aber nochmal überlegen. HDR stellt für mich momentan außerdem allein aufgrund der immer wieder unter Windows auftretenden Problemchen kein entscheidendes Verkaufsargument dar.
Das gilt im Falle des XG49VQ noch mehr, denn auch wenn sich der 49-Zöller in Sachen maximaler Helligkeit und Schwarzwert von der Mehrzahl der PC-Monitore absetzen kann, sieht gutes HDR auf ihm nicht so eindrucksvoll aus wie auf dem Asus PG27UQ oder so manchem TV.
Der PG27UQ kostet allerdings immer noch über 2.000 Euro, während der XG49VQ mit Kosten von knapp 1.000 Euro selbst alles andere als ein Schnäppchen darstellt. Beide Summen sind mir zu viel des Guten für einen Monitor.
Kaufberatung: Die besten Gaming-Monitore
Wer das anders empfindet, genug Platz auf dem Schreibtisch hat und damit leben kann, dass das 32:9-Format nicht in jedem Spiel gleich gut zur Geltung kommt (und teilweise auch gar nicht unterstützt wird), für den ist der XG49VQ aber eine Überlegung wert.

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