Backofen vs. Airfryer: Einer frisst weniger Strom, aber ganz so einfach ist es nicht

Kleiner Ofen gegen großen Ofen: Mit beiden lassen sich knusprige Pommes machen, doch ein Gerät belastet die Stromrechnung weniger.

Ob Heißluftfritte oder Backofen: Pommes schmecken aus beiden Geräten lecker. (Bildquellen: Taras Grebinets, SizeSquares - adobe.stock.com) Ob Heißluftfritte oder Backofen: Pommes schmecken aus beiden Geräten lecker. (Bildquellen: Taras Grebinets, SizeSquare's - adobe.stock.com)

Airfryer sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Die kleinen Heißluftfritteusen versprechen, schnell und unkompliziert Pommes, Chickenwings und Co. zuzubereiten.

Dem Airfryer gegenüber steht der klassische Ofen. Nahezu jede Küche besitzt einen; aus dem Alltag sind sie nicht mehr wegzudenken.

Doch was spart eigentlich mehr Strom?

Heißluftfritteuse ist nicht gleich Heißluftfritteuse. Stromguide unterscheidet dabei zwischen drei Arten:

  • Kleine Airfryer: 800 W bis 1.200 W
  • Mittelgroße Airfryer: 1.200 W bis 1.500 W
  • Große Airfryer: 1.500 W bis 2.000 W

Wenn wir also von einem Stromverbrauch zwischen 800 und 2.000 Watt ausgehen, beläuft sich dieser pro Stunde auf 0,8 kWh bis 2,0 kWh.

Beim Ofen fällt der Verbrauch höher aus. Je nach Modell und Energieeffizienz, so Haier, liegt ein Ofen zwischen 2,0 und 3,0 kWh – das liegt ein Eckchen oberhalb großer Airfryer. Allerdings gibt es einiges zu beachten:

  • Backöfen mit höherer Leistung heizen zwar schneller auf, benötigen aber mehr Energie im Betrieb.
  • Alte Backöfen können einen höheren Stromverbrauch besitzen.
  • Der tatsächliche Stromverbrauch hängt mit vielen Faktoren zusammen, wie dem Programm oder der Gradzahl, mit der gebacken wird.

Der Airfryer hat noch einen weiteren Vorteil. Er ist auf dem Papier stromsparender, außerdem heizen sie schneller auf, wodurch sich ihre Laufzeit verkürzt.

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Allerdings ist ein Airfryer nicht für jeden Haushalt die optimale Lösung.

Wann lohnt sich eine Heißluftfritteuse?

Kurz gesagt lohnt es sich viel eher, den Airfryer anzuschmeißen, wenn man eben zwei Brötchen aufbacken will, weil ihr am Ende weniger Energie verbraucht, als mit dem großen Ofen.

Airfryer lohnen sich, wenn …

  • … ihr in einem Single-Haushalt lebt.
  • … ihr oft nur kleine Portionen zubereitet.
  • … ihr den Backofen sowieso selten nutzt.
  • … ihr Wert auf Umweltbewusstsein legt.

Backöfen lohnen sich, wenn …

  • … ihr in einer Familie lebt und größere Mengen zubereitet.
  • … ihr verschiedene Garmethoden nutzt.
  • … ihr gerne backt oder Aufläufe zubereitet.

Ob ihr eher auf Heißluftfritteuse oder den klassischen Backofen setzen solltet, hängt auch stark von euren Kochgewohnheiten und Bedürfnissen ab.

Der Airfryer frisst auf dem Papier weniger Strom, eignet sich für Familien nur bedingt. Wenn ihr die Chickenwings in zwei Chargen backen wollt, habt ihr am Ende nämlich keinen Strom gespart.

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