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Battlefield 6: Ich habe Season 2 gespielt und es war großartig – trotzdem mache ich mir mehr Sorgen um den Shooter als je zuvor

Battlefield 6 startet seine zweite Season und wir durften bereits die erste neue Karte ausprobieren. Die ist zwar gut, aber der Shooter steckt trotzdem in Schwierigkeiten.

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Battlefield 6 startet seine zweite Season am 17. Februar 2026. Endlich, möchte man sagen, nachdem der zunächst für den Januar geplante Release verschoben wurde. Ich durfte schon zwei Stunden lang die erste neue Karte testen und freue mich nun richtig auf den Release. Um Battlefield 6 mache ich mir allerdings trotzdem Sorgen, denn auch wenn die Qualität dieses Mal stimmt, ist Season 2 schlicht zu klein.

Was taugt die neue Map?

Nach nur zwei Stunden auf Contaminated kann ich natürlich noch kein endgültiges Fazit zu der Karte ziehen. Bisher konnte ich nur Eskalation und Eroberung ausprobieren, beide Modi hinterließen bei mir aber einen sehr guten Eindruck.

Einer der wichtigsten Punkte gleich mal zuerst: Auf Contaminated habe ich Platz! Die Karte ist zwar nicht riesig, vor allem im Vergleich zu vorherigen Spielen, aber groß genug für Scharfschützen, Panzer und Flankenmanöver. Ich kämpfe um insgesamt 6 Eroberungspunkte:

  • A: Ein kleines Dorf
  • B: Ein unterirdischer Bunker in den Bergen
  • C: Ein befahrbarer Tunnel mit mehreren Seitengängen
  • D: Die Ruinen eines größeren Gebäudes
  • E: Noch ein Bunker
  • F: Ein Flugzeughangar

Contaminated gehört zu den All-Out-Warfare-Karten, Mirak Valley ist aber noch ein wenig größer. Contaminated gehört zu den All-Out-Warfare-Karten, Mirak Valley ist aber noch ein wenig größer.

Damit bietet Contaminated jede Menge Abwechslung: Es gibt Ecken, in denen sich ausschließlich Infanterie beharkt und Eroberungspunkte, in denen Panzer und Flugzeuge klare Vorteile verschaffen. Jede Klasse, jeder Spielstil hat seinen Platz.

Sniper können sich in den Hügeln positionieren und einen guten Teil der Karte abdecken, sind aber längst nicht so schwer zu erreichen und auszuschalten wie etwa auf Liberation Peak oder so nervig wie auf New Sobek. Immerhin gibt es drei Eroberungspunkte, die Scharfschützen fast gar nicht einsehen können.

Video starten 2:20 Battlefield 6: Auf der neuen Karte Contamination kämpft ihr euch durch Giftgaswolken

Die Balance ist also auf Contaminated ziemlich gut gelungen. Als Infanterist bieten mir Bäume, Felsen und Gräben auch zwischen den Eroberungspunkten ausreichend Deckung, um Panzern oder eben Scharfschützen zu entkommen. Werde ich als Panzerfahrer allerdings von den Gegnern koordiniert angegriffen, überlebe ich nicht lange ohne eine Horde Ingenieure, die mein Fahrzeug ständig repariert. Das gilt in Battlefield 6 aber nicht nur für die neue Karte.

Helikopter-Piloten haben es in jedem Fall einfacher als auf der durchwachsenen Season-1-Karte Blackwell. Hinter Bergen und Wäldern können sie zwischenzeitlich ausweichen, wenn Lenkraketen ihnen das Leben schwer machen.

Contaminated könnte meiner Meinung nach eine der bisher besten Karten in Battlefield 6 sein. Noch kann ich allerdings nicht beurteilen, wie sie sich in Spielmodi wie Rush oder Durchbruch schlägt. Ein Snack ist die Map außerdem auch für die vielen Fans, die sich mehr große Karten mit Fahrzeugen wünschen. Nur Jet-Piloten bleiben außen vor, dafür ist Contaminated dann doch nicht groß genug.

Viel Rauch um wenig?

Als zeitbegrenzte, neue Mechanik führt Battlefield 6 im ersten Teil der Season außerdem Gaswolken ein, die Teile der Karte bedecken. Auf Contimated sind zwei Eroberungspunkte vollständig eingenebelt. Als Infanterist sollte ich beim Betreten der Wolke eine Gasmaske aufsetzen (die immer Teil meiner Ausrüstung ist), andernfalls fange ich an, zu halluzinieren. Die Maske hält auch nur für eine kurze Zeit und schränkt meine Sicht ein, ein Aufenthalt im Gas halte ich also lieber kurz.

Im Gas wird es schnell ungemütlich, tödlich ist es aber nicht. Im Gas wird es schnell ungemütlich, tödlich ist es aber nicht.

Die Halluzinationen sind allerdings leicht zu durchschauende Ablenkungen: Erkennbar falsche Gegnermarkierungen auf der Minimap und schattenhafte Gestalten führen euch wahrscheinlich genauso wenig hinters Licht wie mich.

Größere Auswirkungen hat das Gas auf Fahrzeuge, obwohl die Insassen vor dessen Auswirkungen geschützt sind. Doch die Sicht wird durch die Wolke so schlecht, dass sich feindliche Infanterie ohne Mühe verstecken oder an mein Fahrzeug anschleichen kann.

Insgesamt ist das Gas eine nette Abwechslung vom Battlefield-Alltag. Schade nur, dass es nicht wie in Battlefield 1 als vollwertige Mechanik eingeführt wird, sondern nur als Gimmick, das für ein paar Wochen bleibt.

Battlefield 6 wird am Leben erhalten

Kommen wir zum großen Problem von Season 2. Obwohl die neue Karte Contaminated eine großartige Ergänzung für Battlefield 6 ist, liefern die Entwickler wie schon in Season 1 nicht genug neue Inhalte. Wiederum gibt es nur zwei Maps - trotz Verschiebung wird die Season nicht größer. Obendrein erscheint im März nur eine reine Infanteriekarte, während sich viele Fans mehr Schlachten mit Panzern und Flugzeugen gewünscht haben.

Das steckt in Season 2
2 Karten
  • Contamination: Eine (für Battlefield 6) große Karte mit Panzern und Hubschraubern. Wir kämpfen um eine Militärbasis in den bayerischen Alpen.
  • Hagental Base: Eine reine Infanterie-Karte am selben Schauplatz. Hier wird in den dunklen Gängen eines großen Bunkers gekämpft.
5 Waffen + 1 Nahkampfwaffe

17. Februar:

  • GRT-CPS (DMR): Halbautomatisches Gewehr für den Fernkampf. Niedriger Schaden, aber großes Magazin und vergleichsweise hohe Feuerrate.
  • VCR-2 (Sturmgewehr): Vollautomatisch, vor allem im Nahkampf stark: Hohe Feuerrate, durchschnittlicher Schaden.
  • M121 A2 (Leichtes Maschinengewehr): Eine Waffe mit niedriger Feuerrate, aber hohem Schaden. 50-Schuss-Magazin in der Standardausführung.

17. März:

  • CZA31 (Maschinenpistole): Eine Maschinenpistole mit hoher Feuerrate.
  • VZ. 61 (Seitenwaffe): Eigentlich eine Maschinenpistole, rüstet ihr die VZ. 61 als erste vollautomatische Seitenwaffe aus.

14. April:

  • Ripper Machete (Nahkampfwaffe): Eine fies aussehende Klingenwaffe
3 Fahrzeuge
  • AH-6 Little Bird (17. Februar): Der schon aus Battlefield 3 und 4 bekannte leichte Kampfhubschrauber mit vier Plätzen.
  • M1030-1 (17. März): Ein schnelles und wendiges Motorrad mit zwei Sitzen. Ein ähnliches Modell kennt ihr aus Battlefield 4.
  • LTV (14. April): Es gibt noch keine genaueren Infos zu diesem Fahrzeug, es ähnelt aber dem in Season 1 veröffentlichten Transportfahrzeug. Auf dem Bild in der Roadmap sind mehrere Antennen und Gerätschaften zu sehen, möglicherweise ist der LTV also für die Aufklärung von Gegnern vorgesehen.
2 Gadgets

17. Februar:

  • 9K38 Igla: Flugabwehr-Raketenwerfer, dessen Geschoss feindliche Jets und Hubschrauber automatisch verfolgt, aber nur, wenn ihr mit dem Fadenkreuz weiterhin auf den Gegner zielt.
  • HTI-MK2: Kann feindliche Gadgets stören und Raketen zerstören.
Diverse zeitbegrenzte Spielmodi/Events
  • VL7-Strike (ab 17. Februar): Sowohl im Multiplayer als auch in Redsec werden Teile der Karte in Giftgaswolken gehüllt. Ihr könnt euch eine Zeit lang mit Gasmasken schützen (die ihr immer dabei habt), ohne Maske beginnt ihr zu halluzinieren.
  • Nightfall (ab 17. März): Die neue Karte Hagental Base wird im Multiplayer und in Gauntlet in vollständige Dunkelheit gehüllt. Alle Spieler bekommen Nachtsichtgeräte, alternativ helfen auch Taschenlampen oder Wärmebildvisiere.
  • Operation Augur (ab 14. April): Ein von den Operations aus Battlefield 1 inspirierter Modus. Die Angreifer müssen zunächst alle Abschnitte von Contamination erobern und rücken dann zur Karte Hagental Base vor. Die Verteidiger müssen die Angreifer möglichst lange aufhalten. Der Modus ähnelt einer größer angelegten Version von Durchbruch (Breakthrough).

Schon jetzt sorgt Season 2 bei der Community deshalb für Sorgenfalten und herabhängende Mundwinkel. Trotz vollmundiger Versprechungen vor dem Release und drei Studios, die an Battlefield arbeiten, schafft es die Shooter-Reihe erneut nicht, das Season-Modell überzeugend umzusetzen.

Der Vergleich zu Battlefield 3 und 4 hinkt zwar manchmal. Aber niemand kann es den Fans verdenken, wenn sie mit Sehnsucht an die Zeit zurückdenken, zu der ein ganzes Map-Paket auf einen Schlag veröffentlicht wurde.

Die Roadmap von Season zwei sieht schick aus, aber es gibt trotzdem nur zwei Karten. Die Roadmap von Season zwei sieht schick aus, aber es gibt trotzdem nur zwei Karten.

Die Situation wäre weniger alarmierend, wenn es außer der Map-Flaute keine anderen Probleme gäbe. Doch allein der maximal ungeschickte Umgang mit den von der Community erstellten Servern und Karten könnte mehrere Seiten füllen. Battlefield 6 stehen außerdem noch Probleme mit dem Netcode, dem Audio, der Waffen- und Fahrzeugbalance, den unübersichtlichen Menüs, dem Design einiger Maps und dem langsamen Fortschritt im Weg.

Einige davon, unter anderem fehlerhafte Tonspuren, Waffenbalance und das langsame Leveln im Battle Pass, soll das Update am 17. Februar angehen. Wie erfolgreich die Lösungen sind, muss sich aber erst noch zeigen. Ich hoffe wirklich, dass zumindest Bugfixes und Verbesserungen überzeugen, denn Battlefield 6 geht langsam die Zeit und den Fans die Geduld aus.

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