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»Unrealistisch und langweilig« - Bei FC 26 kippt die Stimmung gerade so schnell wie selten zuvor

Zum Start von EA Sports FC 26 hagelt es massive Kritik von Spielern, die auf Steam technische Debakel und in Foren eine frustrierende »Fidget Spinner«-Gameplay-Meta beklagen.

Die Freude über den diesjährigen FC-Ableger hielt bei vielen nicht lang an. Die Freude über den diesjährigen FC-Ableger hielt bei vielen nicht lang an.

Kaum ist EA Sports FC 26 auch für Käufer der Standard Edition spielbar, macht sich in der Community bereits Ernüchterung breit. Nach einer anfänglich positiven Aufnahme des neuen Wettbewerbs-Gameplays kippt die Stimmung – und auch auf Steam sieht es nicht viel besser aus.

Das »Fidget Spinner«-Problem im Gameplay

Im Mittelpunkt der Gameplay-Kritik steht das Dribbling, insbesondere die extrem reaktionsschnellen Bewegungen mit dem linken Stick. Auf Reddit beschreiben zahlreiche Nutzer, wie das Spiel in höheren Divisionen zu einem »Fidget Spinner Simulator« verkommt.

Ein Spieler fasst die Beobachtung vieler zusammen: »Anfangs fühlt es sich großartig an, flüssig und es macht Spaß. Sobald man aber ein anständiges Niveau erreicht, wird es absolut lächerlich. Spieler drehen sich auf der Stelle wie ein Kreisel.«

Video starten 11:30 EA FC 26: So spielt sich das neue, authentische Gameplay in der Praxis

Diese Taktik besteht darin, mit dem Ballführenden, so lange im und am Strafraum des Gegners zu dribbeln und schnelle Haken zu schlagen, bis die von der KI gesteuerten Verteidiger einen Fehler machen oder der menschliche Gegenspieler aus Ungeduld eine Lücke öffnet. Dass das Dribbling ein Problem darstellt und zehn Tore pro Partie eher Regel als Ausnahme sind, haben wir bereits in unserem Test festgestellt.

In den höheren Divisionen etabliert sich hingegen ein Gegen-Meta: das sogenannte »Park the Bus«. Spieler stellen ihre Taktik extrem defensiv ein, um die Dribbling-Angriffe zu unterbinden. Da Distanzschüsse in FC 26 deutlich abgeschwächt wurden, fällt es schwer, solche Abwehrbollwerke zu knacken. Das Resultat sind zähe Spiele, die oft durch einen einzigen Konter entschieden werden.

Steam-Reviews zeichnen ein düsteres Bild

Abseits der Gameplay-Debatte zeigt ein Blick auf die PC-Version bei Steam, dass das noch längst nicht alles war. Das aktuellen Nutzerwertungen sind lediglich »Ausgeglichen«, wobei die Tendenz klar ins Negative geht. Viele der Kritiken konzentrieren sich auf fundamentale technische Mängel.

Zahlreiche PC-Spieler berichten von massiven Performance-Problemen wie Rucklern, niedrigen Bildraten, selbst auf High-End-Systemen und Abstürzen. Ein häufig genannter Schuldiger ist die Anti-Cheat-Software von EA, die bei vielen Nutzern dafür sorgt, dass das Spiel gar nicht erst startet oder im Ladebildschirm hängen bleibt.

Ein Steam-Nutzer schreibt frustriert:

Das Spiel ist auf dem PC im Grunde genommen unspielbar. Die meiste Zeit wirst du damit verbringen, die Grafikeinstellungen so zu konfigurieren, dass es nicht ruckelt, laggt oder mitten im Spiel abstürzt. Aber halt, deine Änderungen werden NIEMALS gespeichert. Jedes Mal, wenn du das Spiel zurücksetzt, musst du es also erneut tun!

Ganz zu schweigen von den Problemen bei der Verwendung eines Controllers (mal ehrlich, wer spielt FIFA schon mit der Tastatur?). Eingabeverzögerung? Check. Controller funktioniert mitten im Spiel nicht mehr? Check. Absurde Eingabeeinstellungen? Check.

In unserem Test konnten wir diese Probleme mit der Steam-Version nicht reproduzieren. Allerdings verdeutlichen dieser und ähnliche Kommentare, dass für einen Teil der Käufer EA FC 26 schlicht nicht funktionsfähig ist. Hinzu kommt die altbekannte Kritik am Pay2Win-Charakter von Ultimate Team, der auch in diesem Jahr als unfair und als »Cash Grab« bezeichnet wird.

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