EA, wie wir es kennen, ist Geschichte. Am 26. September gab es erste Gerüchte, dass der Aufsichtsrat des amerikanischen Publishers offenbar kurz davor steht, einer Übernahme durch private Investoren zuzustimmen; jetzt ist der Deal über die Bühne gegangen.
Stattliche 55 Milliarden Dollar zahlen die neuen Besitzer, um Electronic Arts noch im kommenden Jahr von der Börse zu nehmen – die Zustimmung der US-Kartellbehörden gilt bereits als sicher. Die Geschäftsführung feiert die Übernahme als eine neue Ära der Möglichkeiten
. Doch wer sich die neuen Besitzer genauer anschaut, ahnt, dass diese nicht nur das Wohlergehen von EA im Sinne haben dürften.
Wir erklären, wer die Investoren sind, welche Ziele sie verfolgen und warum der EA-Kauf vermutlich drastische Konsequenzen für eure Lieblingsspiele haben wird.
Die Ausgangslage
EAs Ruf bei Spielern ist schon länger angeschlagen. Aggressive Mikrotransaktionen, unfertige auf den Markt gebrachte Spiele wie Anthem und Battlefield 2042 sowie das jährliche Recycling seiner Sporttitel haben dem US-Unternehmen in der Vergangenheit viel Kritik eingebracht. Trotzdem ist der Publisher ein Schwergewicht in der Branche und setzte im Geschäftsjahr 2025 rund 7,5 Milliarden Dollar um.
Marken wie EA Sports FC (früher FIFA), Battlefield, Die Sims und Apex Legends begeistern Millionen von Spielerinnen und Spielern und machen Electronic Arts trotz aller Kritik zu einem der wichtigsten Publisher weltweit. Bereits seit 1990 ist das Unternehmen an der Börse – doch diese Ära soll jetzt enden.

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