Monitorlampen, sogenannte Screenbars, werden teilweise belächelt und sind so lange uninteressant, bis man selbst mal eine ausprobiert hat. Ich habe mir vor rund zwei Jahren ein Modell von Xiaomi zugelegt, weil ich es einfach mal testen wollte – und seitdem möchte ich nicht zurück zur klassischen Schreibtischlampe.
Auf der IFA in Berlin hat Hersteller BenQ neue Modelle vorgestellt. Neben der riesigen Screenbar Max für Dual-Monitor-Systeme stach mir sofort die iScreenbar ins Auge – eine Monitorlampe speziell für iMacs im 24-Zoll-Format.
Obwohl ich selbst keinen iMac nutze, hat mich die iScreenbar überzeugt, sowohl optisch als auch technisch.
Klammerlos, magnetisch
Während viele Monitorlampen per Klammer am Bildschirm befestigt werden, löst BenQ das bei der iScreenbar über einen Magneten. Damit kann die Lampe einfach an die iMac-Rückseite gesetzt werden und hält dort. Auf der Rückseite verschwindet dann auch das USB-C-Kabel, das an den USB-Buchsen eingesteckt wird.
Das sieht nicht nur sauber aus, sondern hat auch den Vorteil, dass die Webcam des Macs nicht verdeckt wird. Optisch fügt sie Lampe gut ins Mac-Design ein, denn sie besteht aus Aluminium sowie Glas und ist neben Silber auch in Blau und Grün erhältlich.
Blendfreies Licht und Sensoren
Bei der iScreenbar setzt BenQ die ASYM-Light-Technologie ein, die auch bei anderen Modellen zum Einsatz kommt. Damit fällt das Licht gezielt auf den Schreibtisch vor den Bildschirm, ohne auf diesem zu reflektieren oder die Augen zu blenden. Die Leuchtkraft liegt laut Hersteller bei über 1.000 Lux.
Mich haben die zusätzlichen Features aber ebenfalls abgeholt – denn mein privates Modell hat keines davon. BenQ verbaut bei der iScreenbar einerseits eine Anwesenheitserkennung.
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BenQ iScreenbar: Schicke Monitorlampe mit praktischen Zusatzfunktionen für Apple-Nutzer
Darüber wird die Lampe automatisch an- oder ausgeschaltet, wenn ihr vor dem Rechner sitzt oder eben nicht. Daneben gibt es über den Umgebungslichtsensor eine automatische Helligkeitsanpassung.
Ein Alleinstellungsmerkmal der iScreenbar ist der Videomodus. Er sorgt bei Online-Meetings und Videocalls dafür, dass ihr optimal und natürlich ausgeleuchtet werdet.
Bedienung per Taste oder App
Bedienen lässt sich die Monitorlampe über eine Reihe an Schaltflächen. Alternativ steht eine eigene App für den Mac bereit, über die sich alles manuell einstellen lässt. In dieser könnt ihr zusätzlich App-basierte Profile anlegen.
Die wichtigsten Specs im Überblick
- Kompatibilität: Exklusiv für Apple iMac (24 Zoll, ab 2021)
- Befestigung: Magnetisch (ohne Bildschirmklemme)
- Bedienung: Touch-Tasten am Gerät oder via macOS-App
- Smarte Features: Anwesenheitssensor (Auto On/Off), Umgebungslichtsensor
- Spezial-Modi: Dedizierter Videocall-Modus für optimale Webcam-Ausleuchtung
- Anschluss: USB-C
- Preis: 179 Euro (UVP)
Gutes Licht für Apple-Nutzer
Mit 179 Euro (UVP) ist die iScreenbar kein Schnäppchen, allerdings kostet beispielsweise die Screenbar Halo 2 genauso viel; unseren Test lest ihr hier. Gegenüber dieser hat die iScreenbar allerdings einen kleinen Nachteil: Sie besitzt kein hinteres Ambiente-Licht, das an die Wand strahlt.
Wer darauf verzichten kann und eine hochwertige Monitorlampe für den iMac sucht, findet sie in der iScreenbar. Das Design fügt sich sehr gut in die Apple-Umgebung ein und die Zusatzfunktionen wie Anwesenheitserkennung, automatische Helligkeit und Videomodus können im Home Office wirklich praktisch sein.


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