Mit Razers Sensa HD Haptics soll durch Vibrationen die Immersion in Spielen oder auch beim Schauen von Filmen intensiviert werden.
Die Technologie ist nicht neu. Bereits die Gaming-Headsets Kraken V3 HyperSense, Kraken V3 Pro und Kaira Pro (Test bei GamePro) trumpften mit haptischem Feedback auf.
Damals war dabei aber noch nicht von Sensa HD Haptics
die Rede, sondern von HyperSense
.
Dieses und letztes Jahr folgten ein weiteres Gaming-Headset, das kostspielige Kraken V4 Pro (Test), und eine Stuhlauflage namens Freyja. Beide Produkte konnten mich im Test nicht restlos überzeugen.
Aus mehreren Gründen: Die kompatible Spieleauswahl war zum Testzeitpunkt begrenzt und auch die Art der Titel war nicht unbedingt schlüssig.
Sowohl in Silent Hill 2 als auch in Final Fantasy 16 bot mir die Kombination aus Kraken V4 Pro auf den Ohren und Freyja unter dem Hintern keinen echten Mehrwert. Die Umsetzung erschien mir wenig gelungen. Von mehr Immersion konnte jedenfalls kaum die Rede sein.
In beiden Artikeln von mir zu den jeweiligen Produkten wünschte ich mir passendere Spiele, insbesondere Rennsimulationen:
Was Sensa HD Haptics jetzt anders machen will
Mit dem Update für Sensa HD Haptics könnte mir Razer nun meine und auch die Wünsche anderer Testerinnen und Tester erfüllt haben.
Razer hat eine Partnerschaft mit SimHub angekündigt, einer führenden Plattform für Haptik bei Rennsimulationen.
Mithilfe von SimHub will der Hersteller seine Sensa-HD-Haptics-Software in mehr als 90 Renntitel integrieren, wie etwa die Assetto Corsa-Reihe.
In einem Video zeigt Razer verschiedene Situationen im Gameplay von Assetto Corsa Evo:
0:38
Razer Haptics: So wirkt sich die Technologie im Spiel aus
In dem Video zu sehen, sind die beiden von mir getesteten und bereits weiter oben verlinkten Geräte Freyja und Kraken V4 Pro.
Durch Partnerschaften mit Spieleentwicklern sollen Gamer, die im Besitz von Sensa-HD-Haptics-fähigen Produkten sind, indessen ein realistischeres und komplexeres haptisches Feedback erleben können.
Selbstverständlich bin ich als großer Haptics-Fan sehr gespannt, ob mich die von mir getesteten Geräte jetzt vielleicht doch komplett abholen können. Ich werde es natürlich ausprobieren und euch berichten.
Allerdings ist das Kraken V4 Pro mit rund 450 Euro (UVP) Razers bisher teuerstes Gaming-Headset. Inzwischen wird es online ab 400 Euro angeboten. Auch das Gaming-Kissen Freyja ist mit circa 300 Euro (UVP) nicht unbedingt ein Schnäppchen.
Wer die Kombination aus beidem möchte und addieren kann, wird sich vermutlich zweimal überlegen, ob ihm ein paar auf das Spiel abgestimmte Vibrationen derartige Preise wirklich wert sind.
Sollten die Neuerungen wie von Razer beworben funktionieren, könnten jetzt aber immerhin Rennspiel-Enthusiasten profitieren.
Das neue Sim-Racing-Setup soll ab dem 21. März 2025 weltweit verfügbar sein.

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