Im Alleingang entwickelte Spiele können ganze Genres formen. Gerade erst feierte mit Stardew Valley das Musterbeispiel dafür zehn Jahre Geburtstag. Auch der Aufbau-Hit Banished stammt von einem Solo-Entwickler und beeinflusst die Aufbaustrategie bis heute.
Nik Walz will sich da einreihen. Der Autodidakt arbeitet mit Build It Up! – The Holy Roman Empire an seinem ersten eigenen Spiel, parallel zu seinem Hauptberuf als selbstständiger Webdesigner. Sein Ziel ist nichts Geringeres als eine tiefgreifende Mittelalter-Simulation, die dort weitermacht, wo Klassiker wie Banished oder Stronghold ihre Grenzen fanden.
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Schlechtes Wetter im Heiligen Römischen Reich: So sehen Regen, Schnee und Sturm im Aufbauspiel Build It Up aus
Nik programmiert seit seinem 16. Lebensjahr, vor allem für Mods. Doch ein komplettes Spiel in der Unreal Engine 5 hochzuziehen, war eine völlig andere Herausforderung: »Im Grunde wusste ich am Anfang nur: Es gibt Engines wie Unreal oder Unity und damit entwickelt man Spiele. Alles andere habe ich mir während der Entwicklung Schritt für Schritt selbst beigebracht.«
Mit viel Idealismus und einem unverbrauchten Szenario im Heiligen Römischen Reich will er jetzt da punkten, wo seiner Meinung nach »viele große AAA-Studios die Erwartungen der Spieler nicht mehr wirklich erfüllen«. Kann das klappen?
Vom Landbesitzer zum Kaiser
In Build It Up startet ihr nicht als mächtiger Herrscher über ein fertiges Reich. Ihr beginnt als kleiner Landbesitzer mit niedrigem Rang. Die ersten Schritte sollen an den harten Überlebenskampf erinnern, den viele von euch aus Banished kennen: Ihr müsst ein Dorf gründen und sicherstellen, dass eure Siedler den ersten Winter überstehen.
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