Die hohe Kunst der narrativen Puzzle-Spiele ist … eine hohe Kunst. Um die Jahrtausendwende warfen uns Studios noch in Titel wie Myst oder Zork: Nemesis, ohne dass die unzusammenhängenden Puzzles jemals hinterfragt wurden. Heute bemühen sich Entwickler mehr um den Spagat zwischen Rätsel und Weltdesign – oder sie bleiben so abstrakt, dass sich die Frage nach einer inhärenten Logik gar nicht erst stellt.
Das erste Portal ist ein Paradebeispiel für Rätsel und Weltdesign, durch den einfachen Trick der Testkammern. The Swapper (von 2013) hingegen bleibt in seiner 2,5D-Form abstrakt, es schreit förmlich: Das ist ein Gedankenexperiment! Sowohl auf der mechanischen Ebene (Puzzles) als auch auf der erzählerischen (Fragen nach Bewusstsein, Identität und Seele).
Causal Loop will uns bald eine Abenteuergeschichte auf einem Alien-Planeten erzählen und baut sich durch die Verschmelzung einer konkreten Handlung in einer konkreten Welt mit artifiziellen Rätsel einen Stolperstein. Wir haben jetzt mehrere Kapitel aus der Kampagne gespielt und ziehen ein erstes Fazit. Vorher zeigen wir euch aber unkommentiertes Gameplay:
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Rätsel für SciFi-Fans: So wild geht's in der Demo zu Causal Loop zu, dem neuen Portal-... äh, Klon?!
Coole Mechanik
Dabei ist die Grundmechanik von Causal Loop eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Wir spielen Bale, einen Weltraumarchäologen, der zusammen mit seiner Kollegin Jen auf einem Planeten Untersuchungen ausführt.
Im mild zu lang geratenen ersten Kapitel groovt uns Causal Loop in die Stimmung und die Alien-Welt ein, dann passiert etwas … Dummes: Jen ist verschwunden und Bale kann nun an davor vorgesehenen Energiekugeln Kopien von sich erstellen, die dann exakt das tun, was er zuvor getan hat. Begleitet wird er dabei von der KI Walter, die immer wieder hilfreiche Tipps gibt oder als Sparringspartner in humorigen Dialogen dient.
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