CES 2026: Nach Whoop, Polar und Amazfit stellt nun der nächste Hersteller seine Smartwatch-Alternative vor

Smartwatch-Alternativen liegen im Trend. Auf der CES 2026 stellt Luna sein Armband vor.

Das Luna Band scheint es in verschiedenen Farben und aus unterschiedlichen Materialien zu geben. (Bild: Luna, GameStar Tech) Das Luna Band scheint es in verschiedenen Farben und aus unterschiedlichen Materialien zu geben. (Bild: Luna, GameStar Tech)

Der Hersteller Whoop hat den Stein ins Rollen gebracht: ein Armband als Smartwatch-Alternative, das etliche Gesundheitsmetriken aufzeichnet, analysiert und aufbereitet – ganz ohne Display.

Dieser Idee folgen andere Hersteller wie Amazfit, Polar und jetzt auch Luna, die kürzlich ihren Smart Ring der zweiten Generation vorgestellt haben.

Das neue Luna Band soll allerdings einen speziellen Ansatz verfolgen, wie ZDNET berichtet.

Das kann das Luna Band

Weniger Datenflut, mehr Anleitung: Anstatt die Nutzer mit komplexen Diagrammen und Statistiken zu überhäufen, bietet das Luna Band Echtzeit-Coaching. Anstatt den vorherigen Tag Revue passieren zu lassen, teilt es euch mit, was ihr jetzt tun solltet.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Betriebssystem: Das Herzstück bildet LifeOS. Es handelt sich um ein »KI-System«, das Körpersignale in Echtzeit interpretiert, um kontextbezogene Empfehlungen auszusprechen.
  • Bedienung: Das Gerät wird primär über Sprachsteuerung bedient, beispielsweise via Siri auf dem iPhone. Über diesen Weg können Nutzer Mahlzeiten protokollieren, Symptome melden oder ihre Stimmung mitteilen, ohne die App öffnen zu müssen. Das Feedback erfolgt wahlweise über Kopfhörer. Eigene Lautsprecher sind im Armband nicht integriert.
  • Sensoren: Der Hersteller verbaut einen optischen Sensor und eine 6-Achsen-Messeinheit (IMU), um den Schlaf, die Aktivität, zirkadiane Rhythmusschwankungen, Stresssignale sowie Erholungsphasen aufzuzeichnen.
  • Vernetzung: Das System zieht Daten aus Apple Health, Google Fit sowie spezialisierten Apps wie Clue oder Kindbody, um ein vollständiges Bild der Gesundheit zu erstellen.

Kein Abo-Zwang: Laut Luna kommt das Wearable ohne ein Abonnement auf den Markt, was heute nicht die Regel ist. Was das Armband genau kosten wird und wann es auf den Markt kommt, ist noch unklar.

Patrick Schneider
Patrick Schneider

In den letzten zwei Jahren sind vermehrt Smartwatch-Alternativen auf den Markt gekommen, darunter Smart Ringe und Armbänder. Mir gefällt, dass einige dieser Alternativen ohne ein Abonnement auskommen. Natürlich müssen bei diesen Geräten im Vergleich zu Smartwatches teilweise erhebliche Abstriche gemacht werden. Immerhin fehlt das Display.

Für Uhrenträger wie mich, die dennoch ihre Aktivitäten und ihren Schlaf protokollieren möchten, bieten diese Geräte aber eine willkommene Lösung.

Lunas Ansatz klingt im Speziellen spannend, aber ich bin skeptisch, was die Sprachsteuerung betrifft. Falscheingaben könnten dazu führen, dass man das Smartphone doch aus der Tasche hervorholt und die Eingaben korrigiert. Das endet schnell in Frust. Dennoch packe ich das Luna Band auf meine Liste der Geräte, die ich mir 2026 unbedingt näher anschauen möchte.

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