Der Hersteller Whoop hat den Stein ins Rollen gebracht: ein Armband als Smartwatch-Alternative, das etliche Gesundheitsmetriken aufzeichnet, analysiert und aufbereitet – ganz ohne Display.
Dieser Idee folgen andere Hersteller wie Amazfit, Polar und jetzt auch Luna, die kürzlich ihren Smart Ring der zweiten Generation vorgestellt haben.
Das neue Luna Band soll allerdings einen speziellen Ansatz verfolgen, wie ZDNET berichtet.
Das kann das Luna Band
Weniger Datenflut, mehr Anleitung: Anstatt die Nutzer mit komplexen Diagrammen und Statistiken zu überhäufen, bietet das Luna Band Echtzeit-Coaching. Anstatt den vorherigen Tag Revue passieren zu lassen, teilt es euch mit, was ihr jetzt tun solltet.
Das Wichtigste im Überblick:
- Betriebssystem: Das Herzstück bildet LifeOS. Es handelt sich um ein »KI-System«, das Körpersignale in Echtzeit interpretiert, um kontextbezogene Empfehlungen auszusprechen.
- Bedienung: Das Gerät wird primär über Sprachsteuerung bedient, beispielsweise via Siri auf dem iPhone. Über diesen Weg können Nutzer Mahlzeiten protokollieren, Symptome melden oder ihre Stimmung mitteilen, ohne die App öffnen zu müssen. Das Feedback erfolgt wahlweise über Kopfhörer. Eigene Lautsprecher sind im Armband nicht integriert.
- Sensoren: Der Hersteller verbaut einen optischen Sensor und eine 6-Achsen-Messeinheit (IMU), um den Schlaf, die Aktivität, zirkadiane Rhythmusschwankungen, Stresssignale sowie Erholungsphasen aufzuzeichnen.
- Vernetzung: Das System zieht Daten aus Apple Health, Google Fit sowie spezialisierten Apps wie Clue oder Kindbody, um ein vollständiges Bild der Gesundheit zu erstellen.
Kein Abo-Zwang: Laut Luna kommt das Wearable ohne ein Abonnement auf den Markt, was heute nicht die Regel ist. Was das Armband genau kosten wird und wann es auf den Markt kommt, ist noch unklar.
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