Amazfit Helio Strap im Test: Das kann die Whoop-Alternative zum halben Preis

Mit dem Helio Strip steigt Amazfit in einen neuen Bereich der Wearables ein – mit Erfolg.

Im Test überzeugt das Amazfit Helio Strap besonders durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Test überzeugt das Amazfit Helio Strap besonders durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis.

»Was kannst du mir empfehlen?« ist ein Satz, den man als Tech-Redakteur immer wieder zu hören bekommt. Ist ja auch unvermeidlich, sobald sich im Umfeld mal herumgesprochen hat, dass man die neueste Technik testen darf.

Oft ist die Frage gar nicht so leicht zu beantworten, vor allem wenn es um möglichst viel Leistung fürs Geld geht. Wie schön, wenn es dann doch mal eine klare Empfehlung gibt. Und oh Junge, ist die Frage beim Amazfit Helios Strap leicht zu beantworten.

Transparenzhinweis: Amazfit hat mir das Helio Strap für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.

Preis-Leistungs-Tipp
Amazfit Helio Strap
Amazfit Helio Strap
Das Armband hat seine Schwächen. So spielt der Tragekomfort nicht in der Königsklasse mit und die Schlafdauer wird oftmals großzügig gemessen. Beim Sport und bei der Auswertung der Daten hingegen zeigt das Helio Strap seine Stärken. Auch bei der Akkulaufzeit kann das Gadget überzeugen. Wenn ihr ein Wearable ohne potenzielle Ablenkungen sucht und nicht viel Geld ausgeben möchtet, solltet ihr euch das Gadget näher anschauen.
  • Hervorragende Herzfrequenzmessung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Umfangreiche Datenauswertung
  • Starke Preis-Leistung
  • Sehr leicht
  • Für kleine Handgelenke ggf. zu lang
  • Schlaftracking vergleichsweise unpräzise
  • Fragwürdige Datenschutzerklärung
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Wissenswertes zum Test
Inhaltsverzeichnis
Spezifikationen

FarbenSchwarz
Abmessungen33,97 x 24,3 x 10,59 Millimeter
Gewicht20 Gramm
GehäusematerialFaserverstärkter Kunststoff
Wasserdichtigkeit5 ATM (bis zu 50 Meter)
Batterie232 mAh
AkkulaufzeitBis zu 10 Tage
Sensoren GesundheitBioTracker 6.0 PPG, biometrischer Sensor
BewegungssensorenBeschleunigung, Gyroskop, Temperatur
VerbindungBluetooth 5.2, BLE
ArmbandmaterialienNylon
Armbandbreite22 Millimeter
Handgelenkumfang (Armband)145-205 Millimeter
VerschlussKlettverschluss
Sportmodi27
Automatische WorkouterkennungJa
GesundheitsüberwachungHerzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung, Stresslevel, Schlafqualität (Leicht, REM, Tief, Wach), Herzfrequenzvariabilität, PAI-Gesundheitsbewertung
Kompatible GeräteAndroid 7.0 und höher, iOS 15.0 und höher
AppZepp App
LieferumfangSmartband & Armband (schon montiert), magnetischer Ladekopf (ohne Kabel), Bedienungsanleitung

Preise und Verfügbarkeit

Das Amazfit Helio Strap ist bereits zu einem Preis von rund 100 Euro im Handel erhältlich.

Smartwatches waren gestern

Was genau ist das Amazfit Helio Strap? Neben Smartwatches und Smartringen entwickelt sich auf dem Wearable-Markt eine ganz neue Kategorie: Fitness-Armbänder, ganz ohne Display.

Wie die anderen Geräte dieser Art sammelt das Helio Strap von Amazfit rund um die Uhr eure Gesundheitsdaten. Die dafür notwendigen Sensoren sind an der Unterseite des kleinen Trackers angebracht, der vom Armband umschlossen wird.

Da es über kein Display verfügt, werden zudem potenzielle Ablenkungen eliminiert.

Das Unternehmen Whoop gilt in diesem Bereich als prominenter Vorreiter. Im Vergleich zum Whoop-Armband ist die Umsetzung von Amazfit allerdings weniger durchdacht.

  • Der Tracker an sich ist relativ lang und damit für kleinere Handgelenke nicht optimal.
  • Das Wearable ist weniger bequem als das von Whoop.
  • Zum Aufladen muss das Gadget abgenommen werden. Das löst die Konkurrenz besser.

Bei dem Preis von einmalig 100 Euro müssen irgendwo Abstriche gemacht werden. Whoop verlangt dagegen stolze 200 Euro pro Jahr.

Zugute halten muss ich dem Helio Strap außerdem, dass das Armband nach kurzer Eingewöhnungszeit kaum noch stört und auf dem Handgelenk unauffällig und sportlich wirkt. Abdrücke hinterlässt der Sensor allerdings wie sein Konkurrent, besonders, wenn ihr das Gadget beim Sport eng anlegt.

Amazfit Helio Strap: So gut ist die Herzfrequenzmessung

Das Helio Strap möchte zum Sport mitgenommen werden. In der Begleit-App Zepp stehen euch neben Laufen im Freien und Krafttraining insgesamt 27 Sportarten zur Verfügung.

Um sämtliche Informationen (wie etwa die zurückgelegte Strecke) zu erfassen, muss das Smartphone ebenfalls mitgenommen werden. Ein GPS-Modul wurde im Helio Strap nicht verbaut.

Dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen. Im Vergleich mit einem Brustgurt (Polar H10) sind die Messwerte der Herzfrequenz in der Regel äußerst akkurat.

Herzfrequenzmessung
Messung #1
GerätSchnittMax
Polar H10159187
Helio Strap159187
Polar H10 Amazit Helio Strap Polar H10 Amazit Helio Strap

Messung #2
GerätSchnittMax
Polar H10164181
Helio Strap165181
Polar H10 Amazit Helio Strap Polar H10 Amazit Helio Strap

Warum ein Brustgurt als Referenz?

Ein Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz gilt als Goldstandard und bietet gegenüber anderen Methoden wie der optischen Pulsmessung am Handgelenk entscheidende Vorteile. Brustgurte messen die elektrischen Signale des Herzens direkt, was potenziell zu wesentlich genaueren Herzfrequenzmessungen führt. Externe Faktoren wie Hautfarbe, Haarbewuchs oder Passform des Geräts beeinflussen zudem die Messung mit einem Brustgurt weniger.

Neben der Herzfrequenz zeichnet die App weitere Informationen wie den Pulsbereich, das Tempo, die Distanz, die Schrittfrequenz, die Höhenmeter, die geschätzten verbrannte Kalorien sowie die Schritte auf.

Um die Strecke samt Karte aufzuzeichnen, muss das Smartphone während des Laufens mitgeführt werden. Das liegt in der Natur dieser Wearables. Um die Strecke samt Karte aufzuzeichnen, muss das Smartphone während des Laufens mitgeführt werden. Das liegt in der Natur dieser Wearables.

Apropos Schritte: Im Vergleich zu Smartwatches schneidet der Helio Strap Stern streng genommen weniger gut ab.

Bei 2.000 Schritten beträgt die Differenz zu einem Pedometer und der Apple Watch Ultra 2 etwa 75 Schritte. Mit zunehmenden Schritten erhöht sich diese Differenz, sie bleibt aber im Alltag ausreichend präzise, um im Laufe der Zeit einen Überblick und Trends zu erhalten.

GerätOmron Walking Style IVApple Watch Ultra 2Amazfit Helio Strap
Schritte2.0112.0141.936

Anstrengung, Fitnesslevel und mehr

Wenn ihr euch mit dem Tracker bewegt, belohnt euch das Gadget mit weiteren Auswertungen und neuen Zielerreichungen. Die App ermittelt täglich ein festes Anstrengungsziel, das im Optimalfall erreicht werden soll.

Um das Anstrengungsziel zu erreichen, sind Momente (mindestens drei Minuten) mit einer hohen Herzfrequenz während einer Aktivität erforderlich. Die maximale Prozentzahl beträgt 100 Prozent und kann diesen Wert nicht überschreiten.

Die Gesamt-Übersicht (ganz links) zeigt die Auswertung der letzten zehn Tage. Die Gesamt-Übersicht (ganz links) zeigt die Auswertung der letzten zehn Tage.

Aus diesen Daten resultieren das Ermüdungslevel, das Fitnesslevel und der Trainingsstatus.

  • Das Fitnesslevel (Chronic Training Load) ergibt sich aus der durchschnittlichen Trainingsbelastung der letzten 42 Tage und zeigt, wie gut sich der Körper mit der Zeit anpasst.
  • Der Ermüdungsgrad (Acute Training Load) spiegelt hingegen die Belastung der letzten sieben Tage wider. Je höher dieser Wert im Verhältnis zum Fitnesslevel ist, desto stärker ist die derzeitige Ermüdung.
  • Zu guter Letzt ergibt sich der Trainingsstatus aus dem Verhältnis von Fitnesslevel und Ermüdungsgrad: Ist die Ermüdung deutlich höher als die Fitness, deutet Zepp dies als Überlastung. Ein ausgewogenes Verhältnis deutet hingegen auf eine gute Balance hin.

Verkürzt formuliert: Diese Metriken helfen dabei, Training und Erholung ins Gleichgewicht zu bringen und dies langfristig zu beobachten. Für Laien können diese Informationen zu Beginn kompliziert sein. Hier gilt es, sich mithilfe der vom Hersteller zur Verfügung gestellten Informationen einzulesen.

Sie bilden jedoch nur eine Seite der Medaille ab. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, kombiniert Zepp diese Trainingsmetriken mit weiteren Faktoren wie dem Trainingsstatus, dem aktuellen Trainingsplan von Zepp sowie dem BioCharge beziehungsweise Bereitschaftswert.

Was misst BioCharge?

BioCharge ist eine weitere prominente Metrik, die Faktoren wie Schlaf, Erholung, (körperlichen) Stress und Tagesschlaf erfasst und den aktuellen Energie- respektive Belastungsbedarf für den laufenden Tag auswertet.

Nach einer erholsamen Nacht ist der Wert typischerweise am höchsten, während Aktivitäten und mutmaßlicher Stress den Score über den Tag hinweg verringern. Allerdings können Erholungsphasen oder ein Nickerchen den Wert wieder erhöhen.

Andere Faktoren uns Messdaten wie die Herzfrequenzvariabilität spielen beim Score eine maßgebliche Rolle. Andere Faktoren uns Messdaten wie die Herzfrequenzvariabilität spielen beim Score eine maßgebliche Rolle.

BioCharge ergänzt die klassischen Trainingsmetriken somit um den Alltag. Die Trainingsbelastung kann niedrig sein, man kann sich aber trotzdem erschöpft fühlen, was auf Stress oder zu wenig Schlaf zurückzuführen ist.

Braucht man einen zusätzlichen Wert, der die Bereitschaft des Körpers für neue Anstrengung anzeigt? Das hängt davon ab, ob ihr euren Alltag und das Training stärker an objektive Daten zur Erholung und Belastung ausrichten möchtet.

Ich höre in erster Linie auf meinen Körper und sehe Metriken wie BioCharge als Ergänzung.

Bei Unsicherheit kann die Zahl in der App als »Diskussionspunkt« hinzugezogen werden, um für sich zu klären, ob heute wirklich der richtige Tag für ein anstrengendes Workout ist.

Video starten 16:02 Smart-Ring als Alternative zur Smartwatch? Das müsst ihr unbedingt vorher wissen!

Das Schlaftracking enttäuscht im Test

Genug zur schweißtreibenden Anstrengung. Neben den Aktivitäten trackt das Helio Strap den Schlaf, der in den Wert für BioCharge einfließt.

Die Schlafdauer wird vom Helio Strap in vielen Fällen zu großzügig gemessen. Das wird nicht nur im Vergleich zum Oura Ring deutlich, sondern passt auch oft nicht zum persönlichen Empfinden und den Weckzeiten.

Die exakte Dauer des Leichtschlafs wird in der App nicht angezeigt. Das müsst ihr euch leider selbst errechnen. Die exakte Dauer des Leichtschlafs wird in der App nicht angezeigt. Das müsst ihr euch leider selbst errechnen.

Das Armband verwechselt zudem die Zeit, in der man einfach im Bett liegt, mit Leichtschlaf. Bei den Wachzeiten wiederum misst der Tracker erheblich zu wenig.

In vielen der vergangenen Nächte bin ich nachts wach geworden und konnte einige Zeit nicht wieder einschlafen. Das Helio Strap zeigte allerdings nur wenige Minuten an, in denen ich angeblich wach war.

Schlaftracking im Vergleich
Messung #1

GerätSchlafdauerLeichtschlafTiefRemWach
Helio Strap08:4305:3101:3001:2100:10
Oura Ring07:3004:2201:0102:0701:28
Ultrahuman Ring Air08:3505:0501:3601:5200:21

Messung #2

GerätSchlafdauerLeichtschlafTiefRemWach
Helio Strap07:4004:0401:2502:1200:09
Oura Ring07:1904:4900:4401:4600:52
Ultrahuman Ring Air08:0705:0501:1301:4900:00

Messung #3

GerätSchlafdauerLeichtschlafTiefRemWach
Helio Strap06:3404:1901:0701:0600:02
Oura Ring05:5103:5800:5700:5701:00
Ultrahuman Ring Air06:3503:5200:4601:5600:21

Hinweis zum Schlaftracking

Kein Wearable kann so präzise Daten liefern wie ein Schlaflabor. Die Daten sind daher immer mit einem gewissen Abstand zu genießen.

Ich vergleiche die Testprodukte überwiegend mit anderen Geräten, die für ihre Genauigkeit im Schlafbereich bekannt sind. Der Vergleich soll vor allem zeigen, dass die Werte des Testprodukts nicht aus der Luft gegriffen sind und sich nicht zu stark vom Testfeld unterscheiden.

Dazu führe ich mindestens sieben Messungen durch, um einen Gesamteindruck zu gewinnen. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo zwischen diesen Ergebnissen.

Für den Alltag reicht die Schlafanalyse als grober Richtwert – mehr aber auch nicht. In der App habt ihr die Möglichkeit, die vergangene Nacht sowie die Aufweckstimmung mit Tags zu protokollieren. Das ist eine verkürzte Form eines Schlaftagebuchs, das in Trendanalysen mit einfließt.

Die Analysen findet ihr ganz unten in der App. Wie andere Tracker bereitet euch das Helio Strap eine umfassende wöchentliche und monatliche Auswertung der Daten zu.

Neben den Schlafzeiten werden auch die Herzfrequenz, die Atemfrequenz, die Verringerung des Atemflusses sowie das zuvor erwähnte Schlaftagebuch erfasst.

Allerdings benötigt ihr für diese Auswertungen das optionale, kostenpflichtige Abo.

Das optionale Abonnement braucht es nicht

Auswertungen von Trends über einen langen Zeitraum sind nicht unerheblich. Mitunter liefern sie interessante Erkenntnisse: Wie hat sich meine Schlafregelmäßigkeit mit der Zeit verbessert? Was führt gemäß Tagebuch zu besserem und was zu schlechterem Schlaf?

Allerdings sind die Trendberichte die einzige Funktion des Abonnements, die ich persönlich als sinnvoll erachte.

Wenn euch sanfte Töne und Sounds beim Einschlafen helfen, kann das Abonnement durchaus hilfreich sein. Die Töne wirken besänftigend. Wenn euch sanfte Töne und Sounds beim Einschlafen helfen, kann das Abonnement durchaus hilfreich sein. Die Töne wirken besänftigend.

Das Premium-Abo bietet folgende weitere Funktionen:

  • Meditations- und Entspannungsmusik: Beruhigende Musik und Sounds zur Verbesserung des Schlafs und zur Stressbewältigung.
  • KI-Coach: Beantwortet Fragen zu Training und Fitness und erstellt individuelle Trainingspläne.
  • Readyness Insights: Berichte über die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Der Preis beläuft sich auf rund 70 Euro pro Jahr. In der App erscheint meist ein Pop-up mit einem reduzierten Preis von 20 bis 30 Euro pro Jahr. Der Hersteller bietet außerdem eine 14-tägige Testzeit an.

Zum Vergleich: Das Whoop-Armband gibt es nur im Abo-System ab 200 Euro pro Jahr. Das optionale Fitness-Abo von Polar schlägt mit rund 10 Euro pro Monat zu Buche und umfasst ein individuelles und anpassbares Trainingsprogramm.

Die Akkulaufzeit

Der Hersteller gibt für seinen Helio Strap eine Akkulaufzeit von zehn Tagen an. Diese wird in der Regel erreicht, wenn nur der Schlaf getrackt wird.

Wenn ihr wesentlich aktiver seid und das Armband stärker beansprucht, verringert sich logischerweise die Akkulaufzeit.

Nach fünf Aktivitäten mit einer Dauer zwischen 28 und 40 Minuten musste ich das Helio Strap nach 6 Tagen mit einem Restakku von sieben Prozent wieder an den Strom hängen.

Nach rund zwei Stunden war das Wearable wieder einsatzbereit.

Datenschutz

Wie die Informationen zum Abonnement ist auch die Datenschutzerklärung zur Zepp-App nicht leicht auffindbar.

Der Hersteller gibt an, keine personenbezogenen Daten zu verkaufen, diese jedoch an Lieferanten, Dienstleister, Dienste von Drittanbietern, Geschäftspartner sowie verbundene Unternehmen weiterzugeben. Leider bleibt Amazfit intransparent, welche Daten dies einschließt.

Ebenso ist der Datenschutzerklärung zu entnehmen, dass die Daten primär in Rechenzentren in Deutschland verarbeitet werden, wenn ihr euch in Deutschland befindet, »mit Ausnahme von grenzüberschreitenden Übertragungen, soweit dies nach geltendem Recht zulässig ist«. Auch hier wird nicht klar, welche Daten damit konkret gemeint sind.

Kurzum: Seid euch bewusst, dass eure Daten aus der Zepp-App an Dritte weitergegeben werden und in Einzelfällen den Kontinent verlassen könnten. Alle Informationen zum Datenschutz findet ihr auf der Seite des Herstellers.

Solltet ihr das Amazfit Helio Strap kaufen?

Das Amazfit Helio Strap lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … für ein Wearable nicht mehr als 100 Euro ausgeben möchtet.
  • … das Schlaftracking als groben Richtwert betrachtet.
  • … eine möglichst genaue Herzfrequensmessung bevorzugt.
  • … euer Gadget nicht jeden Tag aufladen möchtet.

Mögliche Alternativen zum Amazfit Helio Strap

Das Whoop 4.0 beziehungsweise das Whoop 5.0 gilt als Vorbild für das Helio Strap, ist aber deutlich teurer. Für die Nutzung des Whoop-Armbandes zahlt ihr ein festes Abonnement ab 200 Euro pro Jahr. Dafür stehen euch tiefgehende Gesundheitsdaten sowie mehr Funktionen zur Verfügung.

Mit dem Polar Loop steigt der gleichnamige Hersteller ebenfalls in den Ring der smarten Armbänder. Wie das Helio Strap soll das Armband Sportlerinnen und Sportler sowie gesundheitsbewusste Menschen ansprechen, die ihre Gewohnheiten langfristig verbessern möchten. Laut Hersteller soll das Band bis zu acht Tage ohne Aufladen auskommen.

Warum das Amazfit Helio ein Preis-Leistungs-Tipp ist: Das Armband weist ohne Frage einige Schwächen auf. So ist das Schlaftracking vergleichsweise unpräzise und der Tracker weniger intuitiv als das der Konkurrenz.

Allerdings bekommt ihr für rund 100 Euro ein beachtliches Gesamtpaket, das besonders beim Sport, bei der Datenaufbereitung und der Akkulaufzeit überzeugt. Das Gerät ist für alle interessant, die in die Welt der modernen Wearables hineinschnuppern möchten, ohne einen hohen dreistelligen Betrag zu zahlen.

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