Die Konkurrenz auf dem Automarkt ist riesig. In den letzten Jahren haben Fahrzeuge aus China dabei weltweit an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Falle von E-Autos. Ein Umstand, der auch den deutschen Herstellern zu schaffen macht.
Doch wie automobile-magazine.fr berichtet, ist das chinesische Handelsministerium mit der aktuellen Situation wohl nicht zufrieden. Daher tritt am 1. Januar 2026 eine Regelung für E-Autos in Kraft, die bislang nur für Verbrenner und Hybrid-Fahrzeuge galt.
Für den Export entsprechender Wagen ist ab diesem Zeitpunkt eine offizielle Exportlizenz nötig.
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E-Autos im Alltag: Überwiegen die Vorteile oder sind die Hürden zu groß?
Zwei verschiedene Hintergründe
Ein wichtiger Aspekt soll dabei sein, die Qualität der Fahrzeuge und des Kundenservice zu verbessern.
So kommt es laut der französischen Webseite häufig zu Support-Problemen, unter anderem durch mangelnde Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
Nach der neuen Regelung können nur die Hersteller selbst und von ihnen autorisierte Händler eine Exportlizenz für E-Autos beantragen, was Probleme mit der Qualität und dem Kundenservice verringern soll.
Die neue Regelung bringt die staatlich zugelassenen Hersteller gleichzeitig in eine vorteilhafte Position, um mangelnde Rentabilität und Insolvenzen zu verhindern, so automboile-magazine.fr.
Beispielhaft wird der große Hersteller BYD genannt, der unter anderem durch Werke in Ungarn und der Türkei auf dem europäischen Markt weiter Fuß fassen will.
E-Autos gewinnen an Beliebtheit
In der ADAC-Liste der besten Autos 2024 habe E-Fahrzeuge neun der ersten zehn Plätze belegt.
Gleichzeitig haben Mitte 2025 Zahlen von JATO Dynamics verdeutlicht, dass das Interesse an E-Autos steigt. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:
Deutsche Hersteller zeigen sich unterdessen oftmals kritisch gegenüber einem zu schnellen Umstieg. Das verdeutlichen unter anderem Aussagen vom Mercedes-Chef Ola Kännius.
Bei den Neuzulassungen lag der Anteil von E-Autos im September 2025 in Deutschland laut dem Kraftfahrzeugbundesamt bei 19,3 Prozent. Mit Blick auf den Gesamtbestand kamen sie nach Angaben des Deutschlandatlas zum Jahresanfang 2025 auf einen Anteil von 3,3 Prozent.

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