Ich musste mich dazu zwingen, Spaß mit Crimson Desert zu haben. Die ersten 30 bis 40 Spielstunden wollte die Open-World-Sandbox einfach nicht mit mir klicken. Das lag nicht nur an der sperrigen Steuerung und der zum Release stellenweise wirklich miesen Spielerführung – es lag auch an der Bedeutungslosigkeit, die ich an vielen Stellen vorfand.
Die Hauptstory war besonders zu Beginn trockener als die Sahara. Coole, kleine Nebengeschichten am Wegesrand suchte ich in neun von zehn Fällen vergeblich. Viele Ausflüge in die offene Welt endeten in Sackgassen. Da baut sich schnell Frust auf.
»Aber warum tust du dir das denn an?« Berechtigte Frage! Hätte ich Crimson Desert nur privat gespielt, dann hätte mich das Spiel an der Stelle schon zehnmal verloren. Aber mein Job als Videospieljournalistin bringt es eben mit sich, dass ich mich auch manchmal in Spiele reinfuchsen muss, die ich in meiner Freizeit nicht mal mit einer Greifzange anfassen würde. Also habe ich mich durchgebissen – und für mich eine vollkommen neue Art entdeckt, Open Worlds zu erleben.
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