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Der Day-1-Patch für Borderlands 4 klingt extrem wichtig für ein rundes Spielerlebnis, Fans wittern Performance-Probleme

Borderlands 4 erscheint in kürze mit großem Day-1-Patch, doch Fans fürchten schon jetzt Performance-Probleme – unser Tester sagt euch, ob die Sorgen berechtigt sind.

Randy Pitchford gilt ohnehin schon als umstritten und seine jüngste Erklärung zu Borderlands 4 sorgt mal wieder für ordentlich Diskussion. Randy Pitchford gilt ohnehin schon als umstritten und seine jüngste Erklärung zu Borderlands 4 sorgt mal wieder für ordentlich Diskussion.

Borderlands 4 steht unmittelbar vor dem Release am 11. September 2025 und eigentlich sollte die Vorfreude auf die Rückkehr des Loot-Shooters im Vordergrund stehen.

Doch stattdessen drehen sich viele Diskussionen derzeit um ein Thema: die Performance. Gearbox-Chef Randy Pitchford hat sich auf X dazu geäußert – und seine Worte stoßen auf gemischte Reaktionen.

Day-1-Patch soll eine Menge richten

Pitchford bestätigte, dass Borderlands 4 direkt zum Launch einen großen Day-1-Patch bekommt. Dieser sei laut ihm praktisch unverzichtbar, um das Spiel in einem spielbaren Zustand genießen zu können:

Der Day-1-Patch leistet viel! Allerdings muss man bei Verwendung eines Computers, der unter den Mindestanforderungen liegt, damit rechnen, dass das Spiel nicht spielbar ist.

Dass das Spiel auf euren Systemen überhaupt läuft, ist ein Wunder. Dass ihr in intensiven Kämpfen 55 bis 60 fps erreicht, ist angesichts der Engine und der Vorgänge im Hintergrund eigentlich unglaublich. Eure Spezifikationen geben keinen Aufschluss darüber, ob ihr ein SDD- oder HDD-Laufwerk verwendet, aber auch das könnte einige der Ruckler erklären.

Es handelt sich um eine große, kühne, neue, nahtlose Welt, und ich muss leider sagen, dass ältere Hardware möglicherweise keine butterweiche Leistung für die neuesten AAA-Spiele bietet, wie es seit den Anfängen der PC-Spiele schon immer der Fall war.

Video starten 0:39 Noch diese Woche startet endlich Borderlands 4 und macht euch mit einem neuen Teaser noch mal ordentlich Laune

Die Mindestanforderungen von Borderlands 4 sind entsprechend hoch angesetzt:

  • CPU: Intel Core i7-9700 / AMD Ryzen 7 2700X
  • GPU: RTX 2070 / Radeon RX 5700 XT
  • RAM: 16 GB
  • Speicher: 100 GB (SSD zwingend notwendig)

Die empfohlenen Specs liegen sogar bei einer RTX 3080 bzw. RX 6800 XT und 32 GB RAM.

Die Community reagiert skeptisch bis wütend

Auf Reddit löste Pitchfords Klarstellung wenig überraschend einen Sturm an Kommentaren aus. Viele Fans wittern schon vor Release die nächste große Optimierungs-Debatte rund um ein AAA-Spiel im Jahr 2025:

  • highmodulus: Noch nie war es deutlicher: NICHT VORBESTELLEN!
  • wantilles1138: Realistische Performance-Erwartungen = Läuft wie Dreck.
  • Lo_jak: Es ist ein weiteres UE5-Spiel und ich habe alle Hoffnung für Spiele aufgegeben, die diese Engine nutzen …
  • theusualuser: Borderlands 4 sollte dann 'realistische Erwartungen' an seine Steam-Nutzerwertungen haben.
  • Ethan_NLHW: Ah, es wird also wieder eine unoptimierte Unreal-Engine-Shitshow.
  • NonnagLava: Die Leute lesen nur die Überschrift und nicht das ganze Zitat… Er spricht von der Leistung, wenn man die Mindestanforderungen nicht erfüllt.

Ist die Sorge wirklich angebracht?

Unser Tester Tillmann konnte Borderlands 4 bereits vor Release ausgiebig anspielen – noch ohne den wichtigen Day-1-Patch. Wie sich die Performance aktuell schlägt und welche Verbesserungen wir uns vom Update erhoffen, lest ihr in seinem ersten Eindruck:

Das sagt unser Tester

Tillmann Bier

Auf unseren Testsystemen läuft Borderlands 4 bisher flüssig und ohne größere Probleme, allerdings mit einem großen Aber: Wenn wir die schönste Grafik genießen wollen und alles auf maximale Qualität einstellen, müssen wir Upscaling-Lösungen wie DLSS oder FSR zuschalten und Frame Generation aktivieren, um weiterhin ein stabiles Spielerlebnis zu bekommen.

Ohne diese Optionen ist Borderlands 4 auf höchster Grafik zumindest auf unseren Testsystemen quasi unspielbar. Jedoch sind die Unterschiede zwischen den höchsten Voreinstellungen und nur hoher Grafik auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Welchen Unterschied der Day-1-Patch hier noch macht, muss sich erst zeigen.

Schon Borderlands 3 startete 2019 mit technischen Schwierigkeiten, die teilweise bis heute nicht ganz ausgebügelt sind. Auch das weckt jetzt weiteres Misstrauen, zumal Pitchfords Tweet auf viele Fans wie eine vorauseilende Erklärung wirkt, warum Borderlands 4 bei vielen von euch zum Release miserabel laufen wird.

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