Das vermutlich simpelste der Herr der Ringe Spiel aller Zeiten: Warum ihr diese zwei kleinen Boxen als Fan besitzen solltet

Der Herr der Ringe war schon immer ein Lieferant großartiger Brettspiel-Adaptionen, auch mit dem neuesten Spiel hat sich das wieder gezeigt.

Jetzt könnt ihr die ersten beiden Bücher der Saga als Kartenspiel neu erleben. Jetzt könnt ihr die ersten beiden Bücher der Saga als Kartenspiel neu erleben.

Es gibt inzwischen mehr Brettspiele mit Herr-der-Ringe-Thema als ich zählen kann und von gigantischen Strategiebrocken, über geniale Familienspiele bis hin zu absoluten Gurken war schon alles dabei. Eins der neueren Lizenz-Spiele passt in eine kleine Box, kann seine Regeln in wenigen Sätzen erklären und hält trotzdem eine große Herausforderung für alle Fans bereit.

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Wie das Spiel funktioniert

Der Herr der Ringe: Das Stichspiel hat nicht den kreativsten Namen, dafür weiß man sofort, um welche Art von Spiel es handelt. Für alle, die gerade noch auf dem Schlauch stehen: Stich meint in diesem Fall nicht das kleine Schwert mit der praktischen Leuchtfunktion, sondern dass jeder Spieler nacheinander eine Karte mit einem Zahlenwert ausspielt, derjenige mit der höchsten Zahl gewinnt den Stich. Dabei muss immer die gleiche Farbe gespielt werden, der Beginner des Stichs bestimmt diese, in dem er die erste Karte ausspielt.

Dieses Prinzip verstehen auch Grundschulkinder mit Leichtigkeit, ist aber natürlich nicht das Ende des Regelwerks. Denn wie die Gefährten aus dem Fantasy-Epos müsst auch ihr zusammenarbeiten und gemeinsam Aufgaben erfüllen. Die Box zu die Gefährten beinhaltet 16 Kapitel, die die gesamte Story des ersten Romans abdecken und dabei nach und nach immer schwieriger werden.

Video starten 0:37 Der Herr der Ringe: Das Stichspiel lädt im imposanten Trailer zum Kartenspiel ein

Doch wie genau spielt man nun gemeinsam um Stiche? Das funktioniert so: Zu Beginn jeder Runde muss jeder von euch einen Charakter auswählen. Darunter sind alle bekannten, und zum Teil auch nicht so bekannten Charaktere aus Mittelerde vertreten. Jeder Charakter hat eine Siegbedingung, die ihr bis zum Ende der Runde erfüllen müsst.

So muss Frodo etwa zwei oder mehr Ring-Karten gewinnen, Bilbo muss drei oder mehr Stiche gewonnen haben und Legolas muss eine bestimmte Wald-Karte gewinnen. So ergeben sich stets neue Konstellationen, die ihr als Team geschickt meistern müsst, ohne dabei zu verraten, welche Karten ihr auf der Hand habt.

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Ungewöhnlicher, aber bildhübscher Look

Der Stil, der für das Spiel gewählt wurde, kann auf den ersten Blick fast unpassend wirken, denn sämtliche Karten sind in einer Art Buntglas-Optik gestaltet, die man von Kirchenfenstern kennt. Nicht gerade das, was man von der Herr der Ringe kennt und erwartet, aber ich finde es schön, dass man sich an neuer Richtung versucht hat, anstatt mit einer 0815-Grafik anzutanzen.

Diesen Grafikstil sieht man nur sehr selten, dabei sieht er fantastisch aus. Diesen Grafikstil sieht man nur sehr selten, dabei sieht er fantastisch aus.

Auch der zweite Band der Saga, die zwei Türme ist bereits als Stichspiel erschienen, mit dem gleichen Spielprinzip, aber neuen Karten, mehr Herausforderungen und natürlich der Story des zweiten Teils, vermutlich wird der dritte auch noch folgen. Die Boxen sind unabhängig voneinander spielbar, ich rate euch aber trotzdem, mit Teil eins zu starten, denn dort kommt man leichter ins Spiel und es macht Sinn, wenn ihr der Story folgen wollt, die in den einzelnen Kapiteln durch kurze Textzusammenfassungen erklärt wird.

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