So eine fähige KI habe in 2 Jahren Arbeit in dem Feld noch nie gesehen - Ihr könnt sie gerade kostenlos ausprobieren

Manus ist eine der stärksten KIs, die ich getestet habe. Auch ihr könnt sie gebrauchen, da bin ich sicher.

Diese KI ist bisher einzigartig. Was sie so einzigartig macht, erfahrt ihr hier. (Bild: Manus) Diese KI ist bisher einzigartig. Was sie so einzigartig macht, erfahrt ihr hier. (Bild: Manus)

Seit dem Release von ChatGPT habe ich schon einige Large Language Models (LLMs) a lá ChatGPT und Gemini ausprobiert und entdecke immer wieder neue Models und Möglichkeiten, diese zu nutzen, sei es aus reinem Spaß an der Freude oder für praktische Anwendungsfälle im Alltag.

Die KI Manus vom chinesischen Entwickler Monica toppt allerdings einiges, was ich bisher gesehen habe und das muss ich euch einfach zeigen. Vor allem, weil ihr gerade 1000 Credits geschenkt bekommt und so selbst kostenlos ausprobieren könnt, ob ihr genauso beeindruckt seid wie ich.

Die beeindruckendste KI, die ich seit zwei Jahren getestet habe

Warum ist Manus so beeindruckend? Die KI lässt sich am ehesten mit den Deep-Research-Funtkionen von Gemini, ChatGPT oder Perplexity vergleichen. Dementsprechend müsst ihr euch darauf einstellen, dass die KI eine Weile braucht, um eure Aufgabe zu erfüllen.

Manus geht mit Aufgaben allerdings anders um, als die Konkurrenz. Dabei geht die KI deutlich tiefer ins Detail und gibt mehr Einblick in die Arbeitsschritte. Außerdem 

Das hat mich besonders beeindruckt:

Manus ist grundsätzlich auf hochkomplexe Aufgaben spezialisiert und kann beispielsweise eure nächste Reise samt Flug und Hotel planen. Die KI kann euch aber auch Aktien-Analysen durchführen und vieles mehr.

Manus macht selbst einige Vorschläge, wie die KI genutzt werden kann. Für euch ist bestimmt auch etwas dabei. Manus macht selbst einige Vorschläge, wie die KI genutzt werden kann. Für euch ist bestimmt auch etwas dabei.

Ich habe Manus unter anderem dazu aufgefordert, eine Top 20 der nützlichsten KI-Tools für Privatpersonen zu erstellen. Dabei sollte es Funktionsvielfalt, Nutzfreundlichkeit und mehr beachten. Hier mein Prompt:

Erstelle eine Top 20 mit KI-Tools für Privatpersonen. Bewerte dabei Funktionsvielfalt, Nutzererfahrung und gib Beispiele, wie Privatpersonen ihr Leben mit den Tools bereichern können. Liste auch Stärken und Schwächen sowie die Preise, Credit-Grenzen und Ähnliches auf.

Nicht nur hat Manus diese Aufgabe genauso ausgeführt, sondern hat sich selbst Hilfsmittel erstellt, um die Aufgabe besser zu erledigen. Dazu gehört unter anderem der nächste Punkt:

Manus erstellt stets eine detaillierte und einsehbare To-do-Liste, bei der die KI erledigte Aufgaben abhakt. Diese Liste könnt ihr einsehen, während sie abgearbeitet wird.

Wie ihr seht, scheint Manus manche Punkte auf der Liste nicht abzuhaken. Erledigt wurden sie trotzdem. Wie ihr seht, scheint Manus manche Punkte auf der Liste nicht abzuhaken. Erledigt wurden sie trotzdem.

Das ist hilfreich, um stets zu wissen, was die KI gerade macht und ob sie überhaupt macht, was man sich vorstellt. Immerhin habe ich keine Lust 20 Minuten auf mein Ergebnis zu warten, um dann feststellen zu müssen, dass es so gar keinen Sinn ergibt.

Manus erarbeitet außerdem sinnvolle Zwischenschritte, wie Bewertungssysteme, um Daten besser vergleichen zu können. Ich gebe zu, das hat mich besonders überrascht, da ich noch nie erlebt habe, dass eine KI so etwas Aufwendiges eigenständig anlegt.

Hier seht ihr das Bewertungssystem und einen Auszug der entsprechenden Bewertung von ChatGPT und Co.:

Vielleicht fragt ihr euch, wie man bei den ganzen Arbeitsschritten den Überblick behält, doch auch das ist kein Problem:

Manus legt Dokumente für verschiedene Arbeitsschritte und Recherchen an. Diese könnt ihr jederzeit einsehen, um nachzuvollziehen, wie die KI gearbeitet hat. Obendrein könnt ihr sie als PDF herunterladen.

In diesem Fall hat Manus zehn Dokumente angelegt, die übrigens in der Historie der KI bleiben. So könnt ihr sie auch noch nach Wochen anschauen und herunterladen. In diesem Fall hat Manus zehn Dokumente angelegt, die übrigens in der Historie der KI bleiben. So könnt ihr sie auch noch nach Wochen anschauen und herunterladen.

Der Moment, in dem ich endgültig begeistert war

Ihr könnt Manus beim Recherchieren buchstäblich zuschauen! In einem Fenster an der rechten Seite könnt ihr genau beobachten, auf welcher Webseite Manus gerade recherchiert. 

Ich persönlich finde das absolut faszinierend. Immerhin gab es bis jetzt kaum direkte Einblicke in das Vorgehen der KI. Dabei ist auch interessant, wie schnell (oder eben nicht) manche Seiten abgerufen werden. Auf manchen steht sie fast eine Minute, andere hakt sie nach Sekunden ab.

Und als ob das nicht schon genug wäre, könnt ihr sogar die Kontrolle über die Recherche übernehmen und selbst in der entsprechenden Webseite stöbern. 

So entgehen euch die besonders interessanten Webseiten nicht mehr. Das passiert euch aber ohnehin nicht, denn ihr könnt die Vorgehensweise hinter nochmal anschauen und Schritt für Schritt durchklicken.

Übrigens: während die KI Webseiten durchsucht, kann es vorkommen, dass ihr Captchas für die KI lösen müsst.

Das Ergebnis lässt sich sehen

Manus hat mir eine detaillierte Ausarbeitung ausgegeben, welche die diversen Facetten meiner Anfrage abdeckt und mehr.

Das Ergebnis ist eine 14 Seiten lange PDF-Datei, die ich euch hier nicht ganz zeigen kann, doch die spannendsten Teile habe ich hier für euch hochgeladen:

Das größte Manko ist die Vergleichstabelle, die ich persönlich sehr praktisch finden würde, wenn sie nicht an der Seite abgeschnitten wäre. Ganz perfekt ist die KI also nicht, doch für mich ist sie wirklich verdammt nah dran.

Was das wieder kostet?!

Wie bereits erwähnt, verschenkt Manus gerade 1000 Credits, wenn ihr euch neu anmeldet. Momentan ist also die perfekte Zeit, um Manus einfach mal auszuprobieren.

1000 Credits sind im Vergleich zu dem, was ihr im monatlichen Abo bekommt, übrigens gar nicht so wenig. 

Was zahlt ihr für Manus? Wenn ihr die KI regelmäßig nutzen wollt, werden mindestens 39 US-Dollar im Monat fällig. Dafür bekommt ihr 3900 Credits. Für 199 US-Dollar im Monat bekommt ihr 19900 Credits im Monat.

Ihr bekommt gerade also 10 Euro geschenkt. 

Für wen lohnt sich das? Was sind alternativen, falls es sich nicht lohnt?

Zum Vergleich: Meine Top-20-Anfrage hat mich 395 Credits gekostet. Die Anfrage zum Tiananmen-Platz nur 146. Es hängt also stark von der Komplexität der Anfrage ab.

Wie melde ich mich an? Momentan müsst ihr noch einen Antrag stellen, um die Ki nutzen zu dürfen. Kollegen haben die Bestätigungsmail allerdings nach circa 15 bis 30 Minuten erhalten. Ihr braucht also nur etwas Geduld und könnt dann mit dem Experimentieren beginnen.

Mein Fazit

Manus zeigt auf beeindruckende Art, wie weit KI-Bots seit dem ursprünglichen Hype um ChatGPT gekommen sind. Mich persönlich begeistert nicht nur die Sorgfalt in der Recherche, sondern auch die breiten Anwendungsmöglichkeiten und die Selbstständigkeit der KI.

Ihr müsst diese KI in meinen Augen selbst ausprobiert haben, um die Faszination dahinter zu vollständig zu verstehen. Glücklicherweise ist, dank der oben erwähnten Credits, gerade ein guter Zeitpunkt dafür.

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Ausblick: Auch wenn Manus noch sehr teuer ist, zeigt die Erfahrung aus den letzten Jahren, dass einzigartige und teure Features oftmals nur für ein paar Monate so bleiben, bis ein oder mehrere Konkurrenten etwas Ähnliches, oftmals sogar Besseres nachahmen.

In dem Fall kommt uns Nutzern der enorme Konkurrenzdruck in der KI-Branche gerade recht, denn wir bekommen dadurch nach relativ kurzer Zeit kostenlose und gleichzeitig immer stärker werdende KI-Tools.

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