Seite 2: Die beste Smartwatch 2026: Das sind unsere Empfehlungen für Damen und Herren

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Alles Wissenswerte rund ums Thema Smartwatches

Wer sich das erste Mal mit intelligenten Uhren beschäftigt, wird schnell von unzähligen Fachbegriffen und Messwerten überrollt. In diesem Abschnitt erklären wir euch detailliert und verständlich, worauf ihr vor dem Kauf achten müsst und welche Technik sich wirklich lohnt.

Inhaltsverzeichnis:

Die Wahl des Systems und die Verbindung zum Handy

Bildquelle: GameStarMinh Tu Le Bildquelle: GameStar/Minh Tu Le

Der erste Blick vor dem Kauf sollte immer auf euer eigenes Telefon fallen, denn die Uhr kann ihre Stärken nur entfalten, wenn sich beide Geräte gut verstehen. Uhren von Apple funktionieren beispielsweise strikt nur mit dem iPhone. Modelle von Samsung oder Google sind hingegen auf Android-Telefone ausgelegt. Wer flexibel bleiben möchte, greift zu unabhängigen Herstellern wie Garmin, Withings oder Xiaomi. Diese lassen sich meist problemlos mit beiden Welten verbinden.

Der Kompromiss zwischen Leistung und Akkulaufzeit

Bildquelle: GameStarMinh Tu Le Bildquelle: GameStar/Minh Tu Le

Habt ihr das geklärt, müsst ihr euch beim Akku entscheiden:

  • Die Alleskönner (wie die Apple Watch oder Samsung Galaxy Watch) sind kleine Handys am Handgelenk. Ihr könnt unzählige Programme installieren, Nachrichten diktieren und navigieren. Der Nachteil dabei: Die Geräte müssen in aller Regel jeden Tag geladen werden.
  • Die Ausdauernden (wie Modelle von Garmin, Withings oder Xiaomi) setzen auf schlanke, sparsame Systeme. Neue Programme lassen sich hier kaum aufspielen, dafür hält die Batterie ganz bequem zwischen einer und vier Wochen. Wer einfach die Uhrzeit sehen, ab und zu eine Nachricht lesen und seine Schritte zählen möchte, fährt hiermit deutlich entspannter.

Gesundheitsfunktionen im Detail

Quelle: GameStarPatrick Schneider Quelle: GameStar/Patrick Schneider

Moderne Uhren sind kleine Diagnosezentren für das Handgelenk. Doch was bedeuten die vielen Begriffe eigentlich?

  • Pulsmessung und Blutsauerstoff: Grüne und rote Lichter auf der Rückseite der Uhr durchleuchten die Haut. So kann die Uhr erkennen, wie schnell das Herz schlägt und wie gut das Blut mit Sauerstoff versorgt ist. Ein niedriger Sauerstoffwert in der Nacht kann beispielsweise ein Hinweis auf Schnarchen oder Atemaussetzer sein.
  • EKG und Vorhofflimmern: Hochwertige Uhren (wie von Apple, Samsung oder Withings) besitzen kleine Metallkontakte. Legt man den Finger darauf, misst die Uhr den elektrischen Strom des Herzens (Elektrokardiogramm). Sie kann euch darauf hinweisen, wenn das Herz ungewöhnlich schnell oder unregelmäßig schlägt, was ein Anzeichen für Vorhofflimmern sein könnte.
  • Temperatur und Blutdruck: Einige neue Modelle messen in der Nacht die Hauttemperatur, um aufkommende Krankheiten (wie Fieber) frühzeitig zu erkennen. Die Blutdruckmessung über die Uhr ist aktuell noch eine Ausnahme und muss oft regelmäßig mit einem klassischen Blutdruckmessgerät abgeglichen werden, um genau zu bleiben.

Die wichtigste goldene Regel: Eine Smartwatch ersetzt niemals einen Arztbesuch oder professionelle medizinische Geräte aus der Praxis. Kardiologen empfehlen diese Uhren oft als ergänzendes, hilfreiches Warnsystem für den Alltag. Wenn die Uhr häufig Alarm schlägt oder Unregelmäßigkeiten meldet, solltet ihr die aufgezeichneten Daten unbedingt mit eurem Arzt besprechen.

Bildschirmtechnik und Gehäusematerialien

Bildquelle: GameStarMinh Tu Le Bildquelle: GameStar/Minh Tu Le

Günstige Uhren sind oft aus Kunststoff oder leichtem Aluminium gefertigt. Das reicht für den normalen Alltag vollkommen aus. Wer handwerklich arbeitet oder sich oft im Freien bewegt, ist mit Edelstahl oder Titan besser beraten. Titan ist besonders beliebt, da es so robust wie Stahl, aber angenehm leicht ist.

Auch beim Bildschirmglas gibt es Unterschiede. Während normale Bildschirme bei Kontakt mit rauen Wänden leicht zerkratzen können, sind Uhren der Oberklasse oft mit Saphirglas ausgestattet. Dieses Glas ist derart hart, dass eine zusätzliche Schutzfolie absolut überflüssig wird.

Was ist eine eSIM und brauche ich sie?

Bildquelle: AdobeStock Bildquelle: AdobeStock

Viele Hersteller bieten ihre Uhren gegen einen Aufpreis als Mobilfunk-Variante an. In diesen Modellen ist eine elektronische Telefonkarte (eSIM) fest eingebaut. Der große Vorteil: Ihr könnt euer Telefon einfach zu Hause lassen. Die Uhr wählt sich selbstständig in das Netz ein, sodass ihr weiterhin Anrufe entgegennehmen oder Musik aus dem Internet hören könnt. Denkt aber daran, dass euer Mobilfunkanbieter dafür meist eine kleine monatliche Zusatzgebühr verlangt.

Wasserdichtigkeit, Pflege und Armbänder

Bildquelle: Garmin Bildquelle: Garmin

Fast alle modernen Uhren sind heute wasserdicht, doch es gibt Unterschiede. Wenn eine Uhr das Kürzel "IP68" trägt, verträgt sie das Händewaschen oder einen starken Regenschauer problemlos. Wollt ihr mit der Uhr schwimmen gehen, solltet ihr auf die Angabe "5 ATM" (bedeutet wasserdicht bis 50 Meter) oder mehr achten.

Damit ihr lange Freude an der Uhr habt, solltet ihr zwei Dinge bei der Pflege beachten:

  • Der Wechsel des Armbands: Das mitgelieferte Silikonband ist praktisch für den Sport, da es leicht abwaschbar ist. Im Sommer staut sich darunter jedoch oft der Schweiß, was zu Hautreizungen führen kann. Fast alle Uhren haben einfache Schnellverschlüsse. Ein Wechsel auf ein weiches Stoffband (Nylon) erhöht den Tragekomfort im Alltag und in der Nacht enorm.
  • Die Reinigung der Sensoren: Schweiß, Sonnencreme und Hautschuppen setzen sich schnell auf der Rückseite der Uhr ab. Wischt die gläsernen Sensoren auf der Rückseite regelmäßig mit einem feuchten, weichen Tuch ab. Nur wenn diese kleinen Sichtfenster sauber sind, kann die Uhr eure Körperdaten fehlerfrei und genau erfassen.

Ich würde mich über eure Meinungen zu Smartwatches freuen. Was haltet ihr von dem Trend der digitalen Uhren und nutzt ihr selbst welche? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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