Discord ist vor allem dazu da, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Nicht nur beim gemeinsamen Spielen ist die Plattform für viele mittlerweile Anlaufstelle Nummer 1. Auch für viele Communitys aus allen Ecken des Internets bieten Discord-Server den Dreh- und Angelpunkt für sozialen Austausch.
Aber wo Menschen sind, sind auch oft Streit, Drama oder einfach nur Stress. In diesen Fällen konnte man Nutzer bisher blockieren oder stummschalten. Jetzt hat Discord eine neue Möglichkeit hinzugefügt, die ein bisschen anders funktioniert.
Ignorieren statt Blockieren
Die neue Ignorieren-Funktion ist im Wesentlichen eine erweiterte Stummschaltfunktion. Anders als beispielsweise beim Blockieren werden die ignorierten Benutzerinnen und Benutzer nicht von eurer Einstellung in Kenntnis gesetzt.
Wenn ihr jemanden ignoriert, wird euer Chat mit dieser Person in eurer Inbox verdunkelt dargestellt. Alle Direktnachrichten, Nachrichten in Gruppenchats und auf Servern werden zudem versteckt. Ihr könnt sie aber auch per Mausklick wieder sichtbar machen. Wenn ihr auf das Profil der Person klickt oder im Begriff seid, einem gemeinsamen Sprachchat beizutreten, bekommt ihr zudem eine Warnung.
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Discord hat die neue Funktion im Zuge des Safer Internet Day am 11. Februar an den Start gebracht. Dieser Tag steht für Sicherheit im Internet, die besonders für junge Menschen von immer größer werdender Bedeutung ist.
Das Feature soll es leichter machen, soziale Grenzen auf eine sanftere Weise zu ziehen. In einem Blogpost wird der Gedanke dahinter beschrieben:
Mit »Ignore« könnt ihr euch von bestimmten Personen unbemerkt zurückziehen, sodass ihr euch auf den Spaß konzentrieren könnt. [...] Bisher konntet ihr einen Benutzer blockieren, um Interaktionen mit ihm zu verhindern. Wir haben jedoch von unseren Benutzern gehört, dass dies manchmal konfrontativ und beängstigend wirken kann. Das ist insbesondere bei jugendlichen Benutzern der Fall, die oft Abstand nehmen möchten, ohne dass die Person es weiß.
Darüber hinaus hat Discord in Zusammenarbeit mit unter anderem OpenAI, Google und Roblox die branchenübergreifende gemeinnützige Stiftung »ROOST« (Robust Open Online Safety Tools) ins Leben gerufen. Roost soll es Organisationen jeder Größe ermöglichen, Sicherheitslücken zu schließen, indem kostenlose Open-Source-Sicherheitstools zur Verfügung gestellt werden.
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