Die Kombination aus einer Dockingstation und einem Disc-Laufwerk dürfte vor allem diejenigen von euch ansprechen, die ein modernes Notebook besitzen. Ein Unternehmen verspricht auf Kickstarter genau diese Symbiose – als Antwort auf die schrumpfende Anzahl von Anschlüssen an tragbaren Computern.
Das Projekt hat in kürzester Zeit enorme Summen eingespielt und bereits die Marke von 194.000 US-Dollar (rund 165.000 Euro) überschritten.
Doch Vorsicht: Das Projekt wirft auch einige kritische Fragen auf.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite gry-online und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Dockingstation mit Universal-Laufwerk begeistert die Community
Beim BluHub handelt es sich um eine 9-in-1-Dockingstation mit integriertem Disc-Laufwerk. Die Entwickler versprechen das Beschreiben und Abspielen von Blu-rays, DVDs und CDs, was das Gerät zu einem echten Allrounder machen würde.
Hinzu kommt ein USB-C-Anschluss, der Übertragungsraten von bis zu 10 Gb/s unterstützt und unter Windows, macOS, Linux sowie ChromeOS komplett ohne Treiberinstallation auskommt. Das dürfte vor allem für diejenigen unter euch attraktiv sein, die eine unkomplizierte Plug-and-Play-Lösung suchen.
Optisch haben sich die Schöpfer für ein ungewöhnliches Design entschieden: Das Gerät soll an einen Flügel beziehungsweise ein Klavier erinnern. Die obere Abdeckung lässt sich öffnen und mit einer kleinen Stütze aufstellen.
Darunter verbirgt sich ein Fach, in dem ihr eine zusätzliche Disc aufbewahren könnt. Das eigentliche Laufwerk befindet sich an der Seite – ganz so, wie ihr es vielleicht von älteren Notebooks kennt, die noch über ein eigenes Laufwerk verfügten.
Ein einziges Laufwerk für alle Formate ermöglicht es euch, ohne lästigen Kabelsalat zwischen eurer Lieblingsserie auf Blu-ray und einem älteren PC-Spiel auf CD zu wechseln.
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Hat der BluHub überhaupt eine Chance auf Realisierung?
Bei den Finanzen kommen schnell erste Zweifel auf, ob der BluHub tatsächlich sein Geld wert ist. Regulär soll das Gerät später 129 US-Dollar (ca. 110 Euro) kosten. Aktuell können Unterstützende es für 59 US-Dollar (ca. 50 Euro) ergattern. Es bleibt jedoch unklar, ob im Inneren wirklich ein modernes, hochwertiges Laufwerk steckt oder ob hier recycelte Restbestände aus alten Laptops verbaut werden, die diesen Preis nicht rechtfertigen.
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Die Kollegen von Tom’s Hardware weisen zudem auf die extrem niedrige Zielsumme hin, die für die Finanzierung des BluHub angesetzt wurde. Gefordert waren lediglich mickrige 700 US-Dollar.
Eine so niedrige Schwelle garantiert praktisch den Kampagnenerfolg und sorgt dafür, dass das Geld der Unterstützenden eingezogen wird – völlig unabhängig davon, welche Produktionsprobleme später noch auftreten könnten.
Berichten zufolge hat das Team hinter dem Projekt zudem nicht offengelegt, wer das eigentliche Laufwerk herstellt. Ihr solltet stets im Hinterkopf behalten, dass ihr bei Crowdfunding-Plattformen in ein bloßes Versprechen investiert. Es gibt keine Garantie dafür, dass das fertige Produkt am Ende tatsächlich bei euch ankommt oder die erhoffte Qualität liefert.
Würdet ihr euch den BluHub zulegen, sollte es ein zuverlässiges Produkt sein? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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