Gleich zwei Steam Decks sind ausverkauft: Hier sind drei günstigere und schnellere Alternativen

Die günstigeren Modelle des Steam Decks sind ausverkauft und nur noch das 1TB-Modell ist verfügbar. Wir zeigen euch drei Alternativen, die schneller und günstiger sind.

Gerade sind zwei von drei offiziell verfügbaren Steam-Deck-Modellen ausverkauft. Wir zeigen euch drei Alternativen. (Bildquelle: Lenovo, Zotac Gaming, MSI) Gerade sind zwei von drei offiziell verfügbaren Steam-Deck-Modellen ausverkauft. Wir zeigen euch drei Alternativen. (Bildquelle: Lenovo, Zotac Gaming, MSI)

Wenn ihr euch gerade ein Steam Deck direkt von Valve gönnen wollt, habt ihr nur noch eine einzige Option: das 1TB-OLED-Modell für 680 Euro. 

Sowohl das LCD-Modell mit 256 GByte als auch das 512-GByte-OLED-Modell sind derzeit ausverkauft. Zum Glück sind die Valve-Handhelds inzwischen nicht die einzigen Geräte, die ihr für unter 500 Euro erhalten könnt. 

Wir zeigen euch drei Alternativen, die sogar mehr Leistung und weitere Upgrades bieten.

Zotac Zone: OLED geht auch für weniger

Der Zotac Zone hat einen bildhübschen AMOLED-Bildschirm und einen der besten integrierten Controller. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der Zotac Zone hat einen bildhübschen AMOLED-Bildschirm und einen der besten integrierten Controller. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Die aktuell mit Abstand beste Alternative zum Steam Deck OLED ist der Zotac Zone für nur 444 Euro bei Alternate. Der Handheld ist mit einem wunderschönen AMOLED-Bildschirm ausgestattet, der im Vergleich zum Steam Deck sogar mit höherer Auflösung und einer höheren Bildwiederholrate punkten kann. 

Das Herzstück bildet der AMD Ryzen 7 8840U – ein Chip, der leistungstechnisch dem Steam Deck überlegen ist und sich etwa auf dem Niveau des AMD Ryzen Z1 Extreme (zum Beispiel Asus ROG Ally X) bewegt. 

Der Handheld kommt zwar mit Windows 11 vorinstalliert, aber es ist problemlos möglich, SteamOS oder eine ähnliche Linux-Distribution zu installieren, solltet ihr eine konsolenähnliche Bedienung bevorzugen.

Darüber hinaus verfügt die Zotac Zone über einer der besten integrierten Controller, die ihr bei Handhelds finden könnt. Es sind driftresistente Hall-Effekt-Sticks, Trigger-Locks, ein D-Pad mit Mikroschaltern und sogar zwei Trackpads verbaut. 

Lenovo Legion Go S mit SteamOS: Das größere Steam Deck

Der Lenovo Legion Go S ist einer der bequemsten Handhelds auf dem Markt. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der Lenovo Legion Go S ist einer der bequemsten Handhelds auf dem Markt. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Der Lenovo Legion Go S ist der einzige Handheld neben den Steam Decks, der von Haus aus auch SteamOS installiert hat und von Valve offiziell unterstützt wird.

Gegenüber dem Steam Deck profitiert ihr von einem größeren 8-Zoll-Bildschirm mit 1.920 x 1.200 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. 

Die SteamOS-Variante (es gibt auch eine mit Windows 11) kommt in zwei Versionen:

  • mit AMD Ryzen Z2 Go
  • mit AMD Ryzen Z1 Extreme

Das Z2-Go-Modell ist zwar langsamer, aber immer noch geringfügig schneller als die Custom-APU im Steam Deck. Außerdem erhaltet ihr den Lenovo Legion Go S in der Konfiguration schon für 499 Euro. 

Neben dem großen Bildschirm punktet dieser Handheld vor allem bei seiner herausragenden Ergonomie. Die Griffe sind schön abgerundet und texturiert; kaum ein anderes Gerät ist so komfortabel.

Beim Controller findet ihr auch Trigger-Locks, Hall-Effekt-Sticks und sogar ein kleines Trackpad zur Steuerung der Maus. Es ist aber wirklich winzig und eher für die Cursorsteuerung im Desktop-Modus gedacht. Ihr könnt es auch für Spiele verwenden, aber so richtig Spaß wird man damit nicht haben.

MSI Claw A1M (mit 135H): Mit exzellenten Lautsprechern

Der MSI Claw kann vor allem durch seine Lautsprecher beeindrucken. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Der MSI Claw kann vor allem durch seine Lautsprecher beeindrucken. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Der MSI Claw A1M ist sowohl mit den Prozessoren Intel Core Ultra 5 135H und Intel Core Ultra 7 155H verfügbar. Erstere ist zwar leistungstechnisch etwas langsamer, aber dafür deutlich günstiger. Aktuell erhaltet ihr den Handheld für nur 423 Euro.

Dafür erhaltet ihr einen Handheld mit einem 7-Zoll-Bildschirm mit 1080p-Auflösung und einer variablen Bildwiederholrate bis zu 120 Hz.

Besonders positiv hervorzuheben sind die ausgezeichneten, nach vorn gerichteten Lautsprecher des Handhelds. Der Klang ist kräftig und man spürt Bässe sogar durch das Gehäuse.

Die Rückseite verfügt über sehr große Lüftungsschlitze, wodurch die Komponenten sehr effizient gekühlt werden. Das sorgt außerdem dafür, dass das Kühlsystem des Handhelds selbst beim Spielen relativ leise bleibt und nur selten aufdrehen muss.

Beim Controller gibt es neben den verbauten Hall-Effekt-Sticks keine großen Besonderheiten. Auf ein Trackpad müsst ihr beim MSI Claw A1M leider ganz verzichten, was die Bedienung von Windows 11 etwas umständlicher macht. 


Relevante Artikel und Tests zu den hier gezeigten Handhelds:


Bonus-Tipp: ein Blick auf den Gebrauchtmarkt kann sich lohnen

Sollte euch der Kauf eines gebrauchten Gerätes nicht abschrecken, könnt ihr bei solchen noch eine Menge Geld sparen. Gerade die älteren LCD-Modelle vom Steam Deck findet ihr dort zuhauf für Preise unter 300 Euro.

Natürlich ist ein Gebrauchtkauf auch immer mit gewissen Risiken verbunden, weshalb ihr vorher beim Verkäufer oder der Verkäuferin genau hinschauen solltet. 

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