Im jährlich stattfindenden Hillclimb Race hat zum ersten Mal ein elektrisches Auto den Geschwindigkeitsrekord von 1999 gebrochen und die 1,89 Kilometer lange Strecke in 39,08 Sekunden absolviert. Das Auto soll bald in Serie gehen.
Im Rahmen des Goodwood-Festivals, dem größten Rennsport-Festival der Welt, treten seit jeher die schnellsten Sportwagen auf der 1,89 Kilometer langen Hillclimb-Strecke gegeneinander an. Zwei beeindruckende Videos in diesem Artikel zeigen, was die Rennwagen zu leisten im Stande sind.
Die Hillclimb Strecke wird im Rahmen des Goodwood Festivals of Speed seit 1993 befahren. Auf der Strecke treten Autos und Motorräder aller Zeitepochen gegeneinander an. Die Strecke wird auch von Formel-1-Wagen befahren.
Gewinner des ersten Hillclim-Rennens war Willie Green. Er absolvierte die Strecke 1993 mit einem Surtees Cosworth TS20 in 56,3 Sekunden. Die bisher schnellste Streckenzeit erzielte 1999 der deutsche Fahrer Nick Heidfeld. Er legte mit einem McLaren MP4/13 die Strecke in 41,6 Sekunden zurück.
Elektromotor gegen Benzinmotor
Seit 1999 ist es keinem Rennfahrer gelungen, die Streckenzeit von Nick Heidfeld zu unterbieten. Doch 2022 konnte Max Chilton den Rekord mit einem elektrisch angetriebenen Prototyp eines Autos brechen.
Der McMurtry Spéirling legte das Hillclimb-Rennen in 39,08 Sekunden zurück und stellte einen neuen Rekord auf, den Rennfahrer in zukünftigen Jahren schlagen müssen. Die kurze Streckenzeit konnte das Auto vor allem durch die schnelle Beschleunigung erreichen.
Der McMurtry Spéirling kann von 0 auf 96,66 km/h in 1,4 Sekunden beschleunigen. Damit hat der McMurtry Spéirling die höchste Beschleunigung aller Autos und übertrifft den ehemaligen Weltrekordhalter Koenigsegg Gemera, welcher von 0 auf 96,66 km/h in 1,9 Sekunden beschleunigt.
Im direkten Duell mit einem Ferrari wirkt die Beschleunigung des italienischen Sportwagens dadurch fast schon erschreckend langsam, wie das folgende Video bei Instagram eindrucksvoll zeigt:
Link zum Instagram-Inhalt
Ihr könnt euch das Weltrekord-Auto bald kaufen
Der McMurtry Spéirling soll eine Leistung von 1.000 PS mitbringen bei einem Gewicht von etwa einer Tonne. Angetrieben wird das Auto von einer 60 kWh großen Batterie und hat eine Reichweite von 483 Kilometer.
Der Spéirling wird bald für die Straße produziert werden. Dazu muss er mit funktionierender Beleuchtung und Scheibenwischern bestückt werden. Ein Veröffentlichungsdatum ist leider noch nicht bekannt. Ihr könnt den Spéirling bei McMurtry jedoch schon vorbestellen. Der Preis ist momentan noch offen.
Wie der eingangs erwähnte Geschwindigkeitsrekord vom McMurty gebrochen wurde, könnt ihr euch im folgenden Video in voller Pracht ansehen:
Link zum YouTube-Inhalt
E-Autos unterscheiden sich von benzin- oder dieselbetriebenen Autos in ihrer Fahrweise. Besonders die Beschleunigung und die leise Fahrweise sprechen für Elektroautos. Wenn ihr mal mit einem Elektroauto fahren wollt, könnt ihr euch vielleicht im Rahmen von Carsharing eins ausleihen: Braucht man 2023 noch ein eigenes Auto in der Stadt? Ich habe 5 Tage Carsharing ausprobiert
Ein Elektroauto schlägt alle Benziner in der Beschleunigung. Könnte das ein Omen sein? Was haltet ihr vom McMurtry Spéirling? Sinnlose Spielerei oder doch zukunftsweisende Technologie? Wie sieht die Zukunft von Elektroautos generell aus? Oder liegt eine andere Technik eurer Ansichtsweise nach vorne? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.