Disneys »Die Eiskönigin – Völlig unverfroren« gehört zu den erfolgreichsten Animationsfilmen aller Zeiten. Bis heute hat der Streifen 1,4 Milliarden US-Dollar eingenommen; Teil zwei war sogar noch erfolgreicher (via Wikipedia).
Beide Filme haben eins gemeinsam: Elsa – und damit auch ihre platinblonde Haarpracht. Die ist nämlich nichts minder als ein CGI-Meisterwerk.
Haare: Geißel aller CGI
Erinnern wir uns kurz an das Jahr 2001 zurück. Damals erschien Final Fantasy: Die Mächte in dir. Vom Film mag man halten, was man will, aber wir waren alle beeindruckt von Haaranimation der Protagonistin. 60.000 Haarsträhnen wurden einzeln animiert, so Animation World Network.
Ein Klacks gegen die fast 500.000 Haarsträhnen von Elsa. Man siehe sich nur an, wie sie beim Song »Lass jetzt los« die Haarklammer öffnet, mit der Hand hindurchfährt und ihren Zopf über die Schultern schwingt.
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Haare spielen eine wichtige Rolle und das ist vermutlich auch der Grund, warum man bei Disney so viel Arbeit hineingesteckt wurde.
Je weiter Elsa sich als die Eiskönigin emotional zurückzieht, desto eingeengter und strenger wird ihre Frisur – bis sie, wie oben zu sehen, ihrem Zopf freien Lauf lässt. Das ist in einem Blogeintrag der Disney Animation Studios zu lesen.
Um die Hunderttausenden von Strähnen zu animieren, aus denen Elsas Frisur besteht, hat man eine eigene, physikalisch basierte Haarsimulation entworfen.
In »Die Eiskönigin 2« setzt Disney noch einen drauf. Zwischen den Filmen – es liegen sechs Jahre zwischen den Veröffentlichungen – hat man das Haarmodell komplett überarbeitet.
- Strähnen konnten dann in sich gedreht werden.
- Das Verhalten von Haaren und Haarsträhnen wurde noch realistischer dargestellt.
Zu erkennen ist das an den nochmal feineren Bewegungen von Elsas Haaren im zweiten Teil, sei es unter Wasser oder wenn ihr Wind durch die Haare weht.
Unter dem oben verlinkten Blogeintrag seht ihr auch eine Rohanimation von einzelnen Haarlocken, die sich wie eine Sprungfeder zusammenziehen.
Hinter »Die Eiskönigin« stecken noch weitere coole (Wortspiel beabsichtigt) Fakten. Die sind zwar nicht technischer Natur, wir wollen sie zum Abschluss aber trotzdem gerne erwähnen.
- Elsa sollte erst die Bösewichtin sein – und ganz anders aussehen. Auf Screenrant könnt ihr ihr alternatives Design sehen.
- Arendelle, der Ort, in dem der Film spielt, basiert zum Großteil auf der Stadt Bergen in Norwegen.
- Elsas eisiges Schloss wechselt die Farbe auf Basis ihrer Gefühle – wie ein Stimmungsring: dunkle Töne für Wut und Angst, warme Farben, wenn sie mit ihrer Schwester Anna redet.
- Die Eiskönigin war der erste Film von Disney, bei dem eine Frau Regie führte.
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