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Elden Ring: Nightreign ist saumäßig schwer: 10 Dinge, die wir gerne vorher gewusst hätten

Nightreign ist ganz anders als Elden Ring: Damit ihr nicht wie wir blind durch die Nacht stolpert, geben wir euch hilfreiche Tipps für den Start.

Wir haben uns durch unsere ersten Runden Nightreign gequält, damit ihr einen besseren Start hinlegen könnt. Wir haben uns durch unsere ersten Runden Nightreign gequält, damit ihr einen besseren Start hinlegen könnt.

Vergesst alles, was ihr über Elden Ring wisst. Denn der Koop-Ablegen tickt ganz anders: Nightreign ist schneller, härter, erbarmungsloser – und gerade zu Beginn unglaublich verwirrend. Wir haben uns durch die Nacht und die Nachtlords gekämpft und teilen in diesem Guide unsere wichtigsten Tipps zum Start mit euch:

  1. Ihr könnt aus acht Klassen wählen
  2. Es gibt versteckte Story-Quests
  3. Die optimalen Level
  4. Bereitet euch schon in der Tafelrundfeste vor
  5. Es gibt keinen Fallschaden
  6. Ihr könnt mit Geisterquellen in alle Richtungen springen
  7. Schaut euch die Map genau an
  8. Sucht Kirchen auf
  9. Sammelt Waffen für ihre passiven Effekte
  10. Schlaft die Erdverschiebungen weg
Natalie Schermann
Natalie Schermann

Natalie ist noch recht neu im Souls-Genre, hat ihre Liebe dafür aber mit Elden Ring entdeckt. Im Hauptspiel hat sie hunderte von Stunden verbracht. Obwohl sie mit ihrem gemächlichen Spielstil nicht die richtige Zielgruppe für Nightreign ist, hat sie in ihren Spielstunden viel gelernt. Ihre wichtigsten Tipps für die anfängliche Orientierung teilt sie hier mit euch.

1. Ihr könnt aus acht Klassen wählen

Zu Beginn des Spiels könnt ihr aus sechs Klassen wählen – in Wahrheit verstecken sich aber noch zwei weitere spielbare Charaktere in Nightreign. Ganz FromSoft-typisch erklärt euch das Spiel aber natürlich nicht, wie ihr die freischaltet.

Wenn ihr doch nur jemanden hättet, der das für euch bereits herausgefunden und in einen knackigen Guide verpackt hätte ... oh, Moment, genau das habe ich ja gemacht!


2. Es gibt versteckte Story-Quests

Obwohl Nightreign ein Koop-Ableger von Elden Ring ist, stecken hier trotzdem ganz schön viel Lore und Hintergrund-Infos zu den Charakteren drin. Vielleicht habt ihr bereits das Tagebuch in der Tafelrundfeste entdeckt, in dem ihr kleine Story-Fetzen nachlesen könnt. Weitere Tagebucheinträge könnt ihr sammeln, wenn ihr die Charaktere spielt und mit ihnen Expeditionen beendet.

In Tagebüchern könnt ihr nicht nur mehr über die Charaktere erfahren, sondern auch Story-Quests annehmen. In Tagebüchern könnt ihr nicht nur mehr über die Charaktere erfahren, sondern auch Story-Quests annehmen.

Sobald ihr genug Tagebucheinträge für einen Charakter gesammelt habt, schaltet ihr Erinnerungs-Echos frei. Schaut also immer wieder ins Buch rein und klickt auf »Echo beginnen«, wenn ihr die Storyschnipsel spielen wollt. Auf der rechten Seite erscheint in der Tagebuch-Ansicht dann eine To-Do-Liste. Hier seht ihr beispielsweise, ob ihr mit einem bestimmten Charakter sprechen.

Habt ihr ein persönliches Ziel freigeschaltet, könnt ihr damit eine Expedition starten. Auf der Karte wird euch dann markiert, wo ihr hinmüsst. Im Koop kann nur ein persönliches Ziel pro Gruppe ausgewählt sein. Die Missionen könnt ihr aber auch locker im Solo-Modus abschließen.


3. Die optimalen Level

Ein Run besteht jeweils aus fünf Phasen: Leveln – Erster Zwischenboss – Leveln – Zweiter Zwischenboss – Nachtlord. Je höher euer Level ist, desto besser ist es natürlich, weil ihr so mehr Lebens-, Fokuspunkte und Ausdauer habt und damit deutlich mehr aushaltet als ein Level-1-Charakter.

Leveln könnt ihr wie gewohnt an Orten der Gnade. Anders als im Hauptspiel müsst ihr euch aber nicht hinsetzen und könnt das im Vorbeilaufen mitnehmen. Das Spiel verteilt die Punkte auch automatisch auf die Attribute. Leveln könnt ihr wie gewohnt an Orten der Gnade. Anders als im Hauptspiel müsst ihr euch aber nicht hinsetzen und könnt das im Vorbeilaufen mitnehmen. Das Spiel verteilt die Punkte auch automatisch auf die Attribute.

Mir haben folgende Richtwerte geholfen, um ein Gespür dafür zu entwickeln, ob ich genug für den nächsten Boss gelevelt habe oder nochmal die letzten Sekunden für Runen-Grind nutzen sollte:

  • Phase 1/Erster Boss: Level 7-9
  • Phase 2/Zweiter Boss: Level 10-11
  • Nachtlord: Level 11+

4. Bereitet euch schon in der Tafelrundfeste vor

Euer Run beginnt früher, als ihr vielleicht denkt. Denn bereits in der Tafelrundfeste solltet ihr euch auf die Runde vorbereiten. Dabei helfen euch die Charakterauswahl und die Relikte:

  • Charakterauswahl: Die spielbaren Klassen haben nicht nur unterschiedliche Startwaffen, sondern auch passive und ultimative Fähigkeiten, die im Team-Spiel nützliche Synergien ergeben. Sprecht euch also, falls möglich, mit eurer Team-Mitgliedern ab, wer welchen Charakter wählt.
    Gegen fliegende Bosse ist zum Beispiel ein Fernkämpfer nützlich. Dann hilft es aber auch einen Tank im Team zu haben, der den Boss vom Fernkämpfer abhält und viel Schaden aushält.
    Die Klassen und ihre Fähigkeiten könnt ihr euch ansehen, wenn ihr zur Glocke in der Tafelrundfeste lauft und mit ihr interagiert. Oder ihr öffnet die Kartenansicht und wählt links »Charakterauswahl«.

Klassen In der Charakterauswahl seht ihr bereits, welche Fähigkeiten eure Klasse mitbringt.

Relikte Unter den Relikten schlummern manchmal ganz schöne Buffs. Haltet die Augen offen.

  • Relikte: Relikte sammelt ihr, indem ihr Runs abschließt. Ihr könnt sie aber auch im Kleinen Gefäßbazar kaufen – die Währung dafür bekommt ihr ebenfalls als Belohnung für eure Expeditionen.
    Am Altar könnt ihr Reliktriten vollführen und eure Charaktere mit Buffs ausstatten. Dabei habt ihr immer ein bestimmtes Gefäß zur Verfügung (beispielsweise rot, gelb, gelb) und könnt darin nur die entsprechende Farbe von Relikten einsetzen. Ein Relikt kann aber auch von mehreren Charakteren gleichzeitig benutzt werden.
    Wenn ihr also wisst, dass euer Boss Feuerschaden verursacht, aber anfällig gegen Heiligschaden ist, dann schaut nach Relikten, die euch hier unterstützen: Erhöht eure Feuerresistenz und verleiht euren Waffen zum Start Heiligschaden. Aber auch hier hängt es stark von eurem Loot-Glück ab, ob ihr die passenden Relikte besitzt.

Bei der Expeditionsauswahl könnt ihr schon sehen, welche Schwäche der Boss besitzt. Alles Weitere müsst ihr selbst herausfinden. Bei der Expeditionsauswahl könnt ihr schon sehen, welche Schwäche der Boss besitzt. Alles Weitere müsst ihr selbst herausfinden.


5. Es gibt keinen Fallschaden

Nightreign ist um einiges flotter als das Hauptspiel. Damit ihr in kurzer Zeit auch weite Strecken auf der Map zurücklegen könnt, gibt euch das Spiel zumindest ein paar Hilfestellungen: So gibt es beispielsweise keinen Fallschaden!

Ihr könnt also überall einfach runterspringen und auch hochkraxeln. Steht ihr vor einer hohen Felswand, dann haltet nach blauen Geisterquellen Ausschau – oder nach Grabsteinen, an denen ihr euch hochziehen könnt.

An diesen Steinen könnt ihr hochklettern. An diesen Steinen könnt ihr hochklettern.


6. Ihr könnt mit Geisterquellen in alle Richtungen springen

Um in Nightreign erfolgreich zu sein, müsst ihr eure Beine ganz schön in die Hand nehmen – vor allem, wenn euch die tödliche Nacht bereits Schlaflieder in den Nacken flüstert. Geisterquellen helfen euch dabei, hohe Felswände zu erklimmen. Und weil ich viel zu lange gebraucht habe, um das zu verstehen: Ihr könnt damit nicht nur in eine Richtung springen!

Dreht euch einfach da hin, wohin ihr euch katapultieren lassen wollt und springt ab. Die Geisterquelle schleudert euch in die Luft, wo ihr dann auch noch ein bisschen navigieren und eure Flugbahn anpassen könnt. Das hilft, wenn ihr mal in einer Schlucht festsitzen solltet und schnell davonkommen müsst.

Dreht euch einfach in die Richtung, in die ihr springen wollt. In der Luft könnt ihr eure Flugbahn noch etwas nachkorrigieren. Uiiiii. Dreht euch einfach in die Richtung, in die ihr springen wollt. In der Luft könnt ihr eure Flugbahn noch etwas nachkorrigieren. Uiiiii.


7. Schaut euch die Map genau an

Ihr kommt in Nightreign nicht weit, wenn ihr ziellos durch die Level-Phase stolpert. Stattdessen solltet ihr euch genau überlegen, wo ihr hinwollt. Dabei hilft auch die Detailansicht auf der Map: Öffnet die Map und drückt dann Y/Dreieck auf dem Controller oder V auf der Tastatur.

Nun seht ihr beispielsweise, in welchen Burgen oder Lagern sich Loot mit bestimmten Affinitäten versteckt. Wenn euer Boss anfällig ist für Gift, dann solltet ihr nach Gift-Symbolen auf der Karte Ausschau halten und euch dort hin bewegen.

Die detaillierte Map-Ansicht zeigt euch, wie ihr eure Route am besten planen solltet, um beispielsweise Affinitäten abzugreifen. Die detaillierte Map-Ansicht zeigt euch, wie ihr eure Route am besten planen solltet, um beispielsweise Affinitäten abzugreifen.


8. Sucht Kirchen auf

Hallo, habt ihr ein paar Minuten Zeit, um über unsere göttliche Königin Marika zu sprechen? Die Kirchen von Marika kennt ihr bereits aus dem Hauptspiel – aber auch in Nightreign lohnt es sich, die Gebetshäuser aufzusuchen.

Dort bekommt ihr nämlich einen zusätzlichen Lebenstrank. Versucht also während eures Runs mindestens zwei der Kirchen auf eurer Route einzuplanen, um dem Boss dann mit fünf statt nur drei Tränken gegenüberzutreten. In den Kirchen gibt es übrigens selten irgendwelche Mobs oder Bosse, ihr könnt also einfach durchlaufen.

Tränke-Upgrades gibt es in Kirchen gratis! Plant sie unbedingt auf eurem Weg ein. Tränke-Upgrades gibt es in Kirchen gratis! Plant sie unbedingt auf eurem Weg ein.


9. Sammelt Waffen für ihre passiven Effekte

In Elden Ring Nightreign dreht sich vieles um den richtigen Loot. Falls ihr aber nicht sofort eure Lieblingswaffe in einer Truhe findet, wendet den Blick nicht zu schnell ab! Denn selbst wenn ihr eigentlich ein Schwert schwingt, könnte euch ein Bogen nützen: Die passiven Effekte von Waffen werden nämlich sofort aktiv, wenn ihr sie im Inventar habt.

Die Waffe ist pfui? Vielleicht lohnt sie sich trotzdem für ihren passiven Effekt! Die Waffe ist pfui? Vielleicht lohnt sie sich trotzdem für ihren passiven Effekt!

Es reicht also, beispielsweise einen Bogen in der Tasche zu haben, der euch einen Buff auf eine ultimative Fähigkeit verleiht oder eure Gift-Resistenz steigert. Ihr müsst ihn also nicht mal in eine Hand nehmen.

Nutzt also euren Inventarplatz, um auch Waffen einzusammeln, die euch Buffs verleihen – das kann im Bosskampf gegen die Nachtlords das entscheidende Zünglein an der Waage sein.


10. Schlaft die Erdverschiebungen weg

Sobald ihr den ersten Nachtlord besiegt habt, eröffnet sich euch eine neue optionale Spielmechanik in Nightreign: die Erdverschiebung. Ist die Erdverschiebung beim Host der Gruppe aktiv, bilden sich in der Welt Bereiche, wo ihr auf besonders starke Gegner und Mini-Bosse trefft.

Erdverschiebungen (der fette rote Bereich auf der Map) können eine coole Challenge sein, wenn euch Nightreign irgendwann zu einfach wird. Am Anfang raten wir aber davon ab. Erdverschiebungen (der fette rote Bereich auf der Map) können eine coole Challenge sein, wenn euch Nightreign irgendwann zu einfach wird. Am Anfang raten wir aber davon ab.

Wenn ihr nicht gerade auf der Suche, nach einer Hardcore-Erfahrung seid, dann können euch diese Bereiche bei eurem Run stören – schließlich müsst ihr drumherum navigieren und aufpassen, dass ihr dort nicht ins Gras beißt und eure Runen verliert. Wie bekommt ihr diese Erdverschiebung also weg? Mit meiner liebsten Tätigkeit: Schlafen.

Geht dafür in der Tafelrundfeste in den Warteraum und klickt aufs Bett, das sich im Ostflügel befindet. Oder öffnet einfach die Map-Ansicht und wählt links in der Liste »Warteraum« aus. Dann werdet ihr direkt dort hin teleportiert und könnt ein Nickerchen machen.


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