Es ist nicht nur Bioware: Diese Studios hat Electronic Arts gekauft und später geschlossen

Nach dem Aus von Bioware gibt es jetzt eine aktualisierte Liste mit denjenigen Entwicklerstudios, die Electronic Arts zunächst gekauft und später dann geschlossen hat.

Bioware war nur einer von vielen Entwicklern, die zunächst von Electronic Arts übernommen, später dann aber geschlossen wurden. Bioware war nur einer von vielen Entwicklern, die zunächst von Electronic Arts übernommen, später dann aber geschlossen wurden.

Electronic Arts hat das Entwicklerstudio Bioware geschlossen. Doch die Entwickler von Mass Effect und Dragon Age sind nicht das erste Team, das unter der Federführung des Publishers dieses Schicksal ereilt hat.

Wir haben eine aktualisierte Liste derjenigen Studios, die einst von Electronic Arts gekauft, später dann aber wieder geschlossen wurden. Darauf sind einige prominenten Namen wie zum Beispiel Bullfrog, Origin oder aber auch DreamWorks Interactive zu finden. Besonders bitte war es für das Studio Pandemic, das nur ein Jahr nach der Übernahme durch Electronic Arts seine Pforten schließen musste.

Hier die Übersicht:

  • Bioware (Mass Effect) - 2007 gekauft, Schließung im Oktober 2026
  • Chillingo (WarFriends) - 2010 gekauft, Schließung 2023
  • Industrial Toys (Battlefield Mobile) - 2018 gekauft, Schließung im Januar 2023
  • Slightly Mad Studios (Project Cars) - 2021 gekauft, Schließung im November 2022
  • Codemasters Cheshire (Dirt 5) - 2021 gekauft, Schließung im Mai 2022
  • Headgate Studios (Tiger Woods PGA Tour) - 2006 gekauft, Schließung 2017
  • Maxis (SimCity) - 1997 gekauft, Schließung im März 2015
  • Mythic Entertainment (Dark Age of Camelot) - 2006 gekauft, Schließung im Jahr 2014
  • Bullfrog (Dungeon Keeper) - 1995 gekauft, Schließung im Jahr 2001
  • Origin (Wing Commander) - 1992 gekauft, Schließung im Jahr 2004
  • Westwood (Command & Conquer) -1998 gekauft, Schließung im Jahr 2003
  • Danger Close/EA Los Angeles (Medal of Honor) - 2000 gekauft, Schließung im Jahr 2013
  • Phenomic (SpellForce) - 2006 gekauft, Schließung im Jahr 2013
  • Black Box Games (Need for Speed) - 2002 gekauft, Schließung im Jahr 2013
  • Pandemic (The Saboteur) - 2008 gekauft, Schließung im Jahr 2009
  • PlayFish (The Sims Social) - 2009 gekauft, Schließung im Jahr 2013
  • NuFX (NBA Street) - 2004 gekauft, Schließung im Jahr 2007
    

Im Jahr 2026 wurde EA selbst übernommen: Ein von Saudi-Arabien kontrolliertes Konglomerat hat den Publisher gekauft. Was das für die Zukunft des Unternehmens und seiner Spielemarken bedeutet, ist noch unklar:

Video starten 1:17:04 Übernahme von Electronic Arts: Das kann ja heiter werden

In der Liste oben fehlen übrigens so einige prominente Namen von Studios, die Electronic Arts einst selbst gegründet, sie aber dann doch wieder geschlossen hat. Das sind unter anderem Visceral Games (Dead Space), Cliffhanger Games (Marvel's Black Panther) und Ridgeline Games (Battlefield).


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