Wenig überraschend ist und bleibt WhatsApp weiterhin auf dem ersten Platz des beliebtesten und am meisten verbreiteten Messengers in Deutschland.
Schließlich gehört die Plattform für viele zu den ersten Apps, die auf ihrem neuen Smartphone installiert werden – sofern sie nicht bereits vorinstalliert sind.
Dennoch gibt es viele und durchaus berechtigte Gründe, auf alternative Messenger zurückzugreifen. Sei es durch die größere Gestaltungsfreiheit, den besseren Datenschutz oder optimierte Funktionen, wie den Voicechat bei Discord.
Wir haben euch vor Kurzem gefragt, welche Messenger zu euren am häufigsten genutzten Diensten gehören, und dabei viele unterschiedliche Antworten erhalten. Dabei zeigt sich jedoch eine Sache besonders deutlich: Die GameStar-Community geht gegen den Trend der meisten Deutschen.
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WhatsApp bleibt an der Spitze: Zwei Messenger sind echte Konkurrenten
Auf die Frage, welche Messenger ihr am liebsten nutzt, habt ihr ganz unterschiedlich geantwortet. Während einige zu den üblichen Diensten greifen, gibt es manche, die auch nur über Direct Messages kommunizieren, und wieder andere, die sogar bereit sind, für eine Plattform zu zahlen.
Der im Deutschlandtrend auf dem zweiten Platz liegende Facebook Messenger – ja, ihr habt richtig gelesen, der Messenger von Facebook – kommt bei euch mit mickrigen zwei Prozent nur auf den letzten Platz und fällt damit komplett durch.
Platz 2: Signal
Euren zweiten Platz macht Signal aus. Dabei handelt es sich um eine der bekanntesten Chatplattformen, die Datenschutz und bequemes Chatten unter einen Hut bringt. In der App habt ihr sicher verschlüsselte Chats und alle Funktionen, die auch WhatsApp bietet – nur eben ohne Meta.
Manche greifen dabei nicht direkt auf die offizielle App zurück, sondern verwenden Erweiterungen und Abwandlungen der Plattform. So empfiehlt etwa Keksus aus der GameStar-Community den Signal-Fork »Molly«, der sich als noch sichereres Signal
bezeichnet.
Platz 3: Telegram
Den dritten Platz belegt die russische Messaging-Plattform Telegram, die durch die zahlreichen Datenpannen und Datenschutz-Debatten rund um WhatsApp immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat. Zudem gibt es auf der Plattform die Möglichkeit, Bots zu integrieren, die nützliche Funktionen mit sich bringen können.
Auf Telegram gibt es etwa öffentlich zugängliche Bots für Zusammenfassungen, zur Datenauswertung oder für direkt in die App integrierte KI-Tools. Wie sicher die jeweiligen Bots am Ende sind, ist stark unterschiedlich, weshalb ihr nicht jedes Programm installieren solltet.
Gut zu wissen: Im Gegensatz zu WhatsApp und Signal nutzt Telegram keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern eine eigene Client-Server-Verschlüsselung. Dadurch sind die Chats in der als »besonders sicher« geltenden App unter anderem von den Chatkontrollen der EU betroffen.
Diese Alternativen und Chat-Lösungen schlagt ihr vor
Den überraschenden vierten Platz legt die App Threema hin. Dabei handelt es sich um einen Paid-Messenger aus der Schweiz, den ihr für einen einmaligen Preis von 6,49 Euro kaufen könnt. Der Dienst verspricht die bestmögliche Verschlüsselung und nutzt im Gegensatz zu vielen anderen Messengern durch Zufall generierte Threema-IDs zum Vernetzen – anstelle von Telefonnummern.
So habt ihr abgestimmt (2067 Stimmen – Stand 23. Juli 2026):
- WhatsApp (48%, 1000 Stimmen)
- Signal (21%, 438 Stimmen)
- Telegram (12%, 241 Stimmen)
- Threema (10%, 203 Stimmen)
- Andere (4%, 84 Stimmen)
- Direct Messages (3%, 59 Stimmen)
- Facebook Messenger (2%, 42 Stimmen)
Gleich mehrere Personen aus der GameStar-Community sagen zudem, dass sie eigentlich keinen klassischen Messenger verwenden und vollständig auf SMS und RCS-Chats setzen. Bei vereinzelten wird gelegentlich noch Discord zum Quatschen beim Spielen verwendet, das war es dann aber auch.
Damit stellen sich einige gegen den Trend, der immer weiter weg von klassischen SMS- und RCS-Diensten und hin zu modernen Messenger-Plattformen geht. Dabei setzen die meisten auf die typischen Platzhirsche; Direct Messages – private Chats auf Social Media – werden eher weniger verwendet.
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Am Ende sind sich die meisten von euch unschlüssig, welcher Dienst am besten ist. Denn auch wenn WhatsApp weiterhin ungeschlagen an der Spitze thront, nimmt die Kritik gegenüber der Meta-Plattform kontinuierlich zu.
Besonders oft fällt von euch der Kommentar, dass der letztendlich wahre Grund für die Nutzung von WhatsApp schlichtweg darin liegt, dass »alle anderen« eben auch dort zu finden sind.





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