Es gibt mehr als WhatsApp: Stimmt ab, welcher Messenger euer Favorit ist

WhatsApp, Telegram, Signal oder doch Direktnachrichten auf Social Media? Es gibt mehrere Gründe für die verschiedenen Messenger – doch welche nutzt ihr?

Es gibt viele Gründe für einen Messenger: Doch welche benutzt ihr am liebsten? (Bildquelle: Tada Images Adobe Stock) Es gibt viele Gründe für einen Messenger: Doch welche benutzt ihr am liebsten? (Bildquelle: Tada Images / Adobe Stock)

Bei Messengern geht es mir wie bei vielen anderen Dingen im Leben: Es gibt einfach nicht die eine perfekte Universallösung, die in allen Bereichen alles absolut richtig macht.

Während manche Chatplattformen ihren Fokus komplett auf soziale Features wie Gruppenchats oder Communities legen, rücken andere Dienste das Thema Datenschutz ganz bewusst in das Zentrum ihres Angebots.

Wie unterschiedlich die Messengernutzung aussehen kann, hat der Datenjournalist René Boksch im Jahr 2025 für eine »Statista Consumer Insights«-Umfrage herausgefunden. Dafür befragte er rund 1.250 Personen in Deutschland im Alter von 18 bis 64 Jahren.

Der beliebteste Messenger der Deutschen ist wenig überraschend: WhatsApp.

Dicht gefolgt wird die Spitze von einem Dienst, den wohl die wenigsten auf diesem Platz erwarten. Weder Telegram noch Signal verbuchen hier den Erfolg, sondern der Facebook-Messenger.

Mit den »Instagram Direct Messages« auf dem dritten Platz lässt sich ein Muster erkennen: Meta dominiert die Kommunikationsplattformen in Deutschland – und das trotz ständiger Kritik an Datenschutz, KI oder Vorratsdatenspeicherung.

Aber wie schaut es bei euch aus? Stimmt im Folgenden ab, welche Messenger ihr benutzt.

Vielen Dank für eure Teilnahme! Sollte eure Antwort nicht unter den Optionen sein, schreibt sie uns gerne unten in die Kommentare!

Wenn ihr mögt, könnt ihr dort auch erklären, warum ihr eure Messenger benutzt oder welche Dienste ihr bewusst vermeidet.



Aaron Hofmann
Aaron Hofmann

Meinung des Autors: Für mich ist die Wahl des Messengers echt gar nicht so einfach. Mein enger Freundes- und Familienkreis hat es zwar mittlerweile geschafft, von WhatsApp loszukommen und zu Signal zu wechseln. Aber im Alltag komme ich um den Meta-Dienst einfach nicht herum.

Etwa für die Arbeit im Verein, den Kontakt zu alten oder entfernten Freunden, ehemaligen Kommilitonen oder auch den erweiterten Familienkreis.

Und es wird noch komplizierter: Einige Leute aus meinem Umfeld haben WhatsApp zwar den Rücken gekehrt, sind jetzt aber ausschließlich über Telegram erreichbar.

Am Ende nutze ich dadurch viel zu viele Messenger parallel. Ich gehöre sogar zu den Leuten, die teilweise über Instagram chatten – etwa, wenn jemand die eigene Handynummer nicht herausgeben will.

Da macht mir WhatsApps Ankündigung zu Benutzernamen Hoffnung, da ich dann wenigstens über End-zu-End-Verschlüsselung chatten kann.

Gerade mit Blick auf die Chatkontrollen sind verschlüsselte Chats für mich heute wichtiger denn je. Datenschutz ist mir einfach extrem wichtig, weshalb ich auch ein riesiger Fan von Signal bin.

Metas Einfluss auf den Markt ist außerdem nicht mehr so groß wie früher. Schließlich gibt es mit 28 Prozent Telegram-Nutzenden und 20 Prozent Signal-Nutzenden einen entscheidenden Teil, der auf andere Alternativen setzt.

Besonders beeindruckend ist dabei, dass sich Signal als »die datensichere« Alternative etabliert hat. Das ist umso bemerkenswerter, da sich das quelloffene Projekt seit seiner Entstehung fast ausschließlich durch Spenden finanziert und so völlig unabhängig bleibt.


Kommentare(1)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.