Das bekannte E-Sport-Team FaZe Clan kündigt dem Spieler »Kay« und suspendiert »Jarvis«, »Nikan« und »Teeqo«. Alle sollen in einen Betrug an Fans verwickelt gewesen sein. Es geht um den Crypto Token »Save The Kids«, der mit Spenden an Kinder in Not wirbt.
Die Profispieler waren eine Partnerschaft mit den Coin-Entwicklern eingegangen und hatten gegenüber ihren Millionen Fans auf YouTube und Twitter dafür geworben. Inzwischen sind die entsprechenden Tweets nicht mehr auf Twitter zu finden. Auch der bereits in der Vergangenheit ähnlich auffällig gewordene YouTuber »RiceGum« hatte sich an der Aktion beteiligt.
Was passiert sein soll
Als der Coin an den Start ging, stieg der Kurs zunächst – und fiel dann rapide ab. Einen Kursverlauf könnt ihr hier anschauen. Der Vorwurf lautet nun, dass die YouTuber selbst von einer sogenannten »pump and dump«-Masche profitiert haben sollen.
Sie sollen also selbst in die Crypto-Währung investiert, ihre prominente Position zum Werben genutzt und nach dem darauffolgenden Anstieg des Kurses ihre Anteile mit Gewinn verkauft haben. Auch die Crypto-Entwickler selbst sollen unlautere Absichten gehabt haben, die Website des Tokens wurde offline genommen.
Wer erhebt die Vorwürfe? Einige YouTuber hatten sich auf Spurensuche begeben und wollen diese Masche anhand der virtuellen Brieftaschen (Wallets) der beteiligte YouTuber nachvollzogen haben. Hier seht ihr ein entsprechendes Video:
Link zum YouTube-Inhalt
FaZe distanzierte sich in einem Schreiben auf Twitter von den Spielern und verurteilte ihr Verhalten. Auch habe das Team »absolut keine Beteiligung« an der Aktion gehabt.
Link zum Twitter-Inhalt
Influencer stellt sich als Opfer dar
Der gefeuerte Spieler Kay hat sich auf Twitter für die Aktion entschuldigt und behauptet, »ohne böse Absichten« und »naiv« gehandelt zu haben, allerdings selbst von dem Kursverfall überrascht worden zu sein.
Link zum Twitter-Inhalt
Auch betont Kay, wie wichtig ihm seine Fans seien. Sonderlich glaubhaft wirkt das im Licht der Enthüllungen, selbst von der Aktion profitiert zu haben, allerdings nicht. Die Vorwürfe, das Vertrauen der Fans für persönlichen Profit missbraucht zu haben, konnten nicht glaubhaft entkräftet werden.
Es ist nicht das erste Mal, dass Influencer in Betrugsmaschen und ähnliche Vorfälle verwickelt sind. Etwa fielen einige YouTuber durch dubiose Machenschaften mit Skins oder illegales Glücksspiel auf.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.