Seite 2: Home Office und Gesundheit: 8 Tipps, für mehr Fitness und Zufriedenheit

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Mentale Gesundheit aufrecht erhalten

Das Multiverse of Madness nimmt im Home Office schnell seinen Lauf, wenn der Tag nicht strukturiert ist. Eine eine ausgewogene Work-Life-Balance muss her!

Tagesroutinen erstellen

Schafft euch ähnliche Routinen wie bei dem Weg zur Arbeit: Frühstückt etwas, macht euch in Ruhe fertig, putzt euch die Zähne! Simuliert euren Arbeitsweg (kurz zum Bäcker oder die Runde mit eurem Doggo) und lasst an eure eingestaubten Hirnzellen ein wenig Frischluft, bevor ihr sie anstrengen müsst. Bei Arbeitsbeginn: Plant euren Tag einmal durch und arbeitet eure Punkte nach und nach organisiert ab. Veranschlagt gerne 10% oder 20% mehr Zeit für eure Aufgaben, um den Tag in Ruhe und ohne Druck zu beenden. Auch unvorhersehbare Dinge, wie wegrennende Amazon Lieferanten können so mit eingeplant werden.

Ob schriftlich, per Programm oder Checklisten auf mobilen Endgeräten: Plant euren Tag Ob schriftlich, per Programm oder Checklisten auf mobilen Endgeräten: Plant euren Tag

Außerdem: Fangt immer zur gleichen Zeit an zu arbeiten. Beginnt im Idealfall zu der Zeit, zu der ihr auch im Büro begonnen habt, damit die Umstellung möglichst einfach ist. Könnt ihr euch eure Arbeitszeit selbst einteilen, gilt das Gleiche: Organisation bringt euch definitiv besser voran, als euren Tages- oder Schlafrhythmus nachhaltig zu schrotten. Das Schlüsselwort hier ist: Zeitmanagement. Das hilft den Tag zu strukturieren und sich nicht zu viel aufzubürden.

Trennt Arbeit von Privatem

Ein abgetrennter Bereich oder gar ein eigener Raum ist mit Sicherheit die beste und einfachste Variante. Die Arbeit verschwindet aus eurem Sichtfeld und ihr widersteht der Versuchung "kurz noch was zu erledigen" – daraus wird schnell mal eine Stunde mehr. Selbst Streamer wie Elajjaz richten sich eigene Streaming-Zimmer ein, um ihre Arbeit dort zu lassen. Geräte aus, Tür zu, Feierabend.

Was ich unterschätzt habe: Ein Arbeitstelefon. Das solltet ihr unbedingt nach dem Feierabend stumm schalten oder das Gerät direkt aus machen und in die Schublade stecken. Nehmt es nicht mit zu Freunden oder der Familie, weil "kann ja sein, dass ein Kunde noch was will". Seid hier schlauer, zieht einen Schlussstrich und senkt euren Stresslevel. So trotzt ihr der Nervosität, wenn ein Smartphone mit gleichem Ton in eurer Nähe klingelt. Nutzt ihr euer privates Smartphone für die Arbeit, nehmt es nicht mit ins Bett. Ihr neigt noch viel schneller dazu, Mails oder Nachrichten zu checken und schon kreisen in eurem Kopf Abläufe für den nächsten Tag und beeinflussen womöglich euren Schlaf.

Ein Feierabendspaziergang hilft, den Tag gedanklich zu beenden. Auch Analogzeiten ohne digitale oder mobile Geräte können von Vorteil sein, die Gedanken der Arbeit loszulassen. Bleibt ihr nach Feierabend an eurem Rechner um der Leidenschaft des Zockens nachzugehen, sorgt dafür, dass ihr Mailingtöne bzw. die entsprechenden Programme für die Arbeit beendet habt.

Fördert die Kommunikation untereinander

Stärkt euer Team und versucht euch digital so oft wie möglich zu sehen! Nutzt Dienste wie Zoom, Google Videokonferenzen, Microsoft Teams oder Skype (sofern da noch irgendwer aktiv ist), um eure Kollegen nicht nur zu hören, sondern wirklich mit Gestik und Mimik zu sehen. Haltet morgens Meetings ab, "trefft" euch in der Frühstücks- oder Mittagspause und seid kreativ: Gemeinsames Yoga oder Just Dance Battles bieten sich an.

Die meisten Notebooks haben mittlerweile passable Webcams und integrierte Mikrofone, aber um das Gefühl zu bekommen neben euren Kollegen zu stehen, hilft eine starke Ausstattung. Tipp bei Meetings: Eigenes Display für euch ausblenden. In der Regel beobachtet ihr euer Antlitz nicht bei Unterhaltungen und macht euch weniger Gedanken darüber, wie andere euch wahrnehmen.

Den Arbeitsplatz anpassen

Störgeräusche aus dem Weg räumen: Noise Cancelling Kopfhörer helfen dabei, von diversen Geräuschen verschont zu bleiben und die Außenwelt mit allen Störfaktoren ausblenden. So fokussiert ihr euch besser auf eure Aufgaben, egal ob arbeits-, schul- oder unitechnisch.

Lichtverhältnisse anpassen: Verhindert Blendungen und Reflexionen im Bildschirm mit den richtigen Panels und setzt eure Augen nicht zu großer Anstrengung aus. Tageslicht fördert eure Motivation – das könnte ausschlaggebend dafür sein, wo ihr eure Work-Station einrichtet. Aber auch die richtigen Lampen helfen dabei, Tageslicht zu simulieren.

Regelmäßig Lüften: Im Büro gibt es immer diejenige Person, die es sich zur Mission gemacht hat für den richtigen Sauerstoffgehalt von 21% im Raum zu sorgen. Baut das morgendliche Lüften einfach in eure Routinen ein oder stellt euch Wecker, um zu gegebenen Zeiten zwei bis fünf Minuten eine frische Briese herein zu lassen. Ihr seid stolze Besitzer von Balkonien? Dann macht dahin in regelmäßigen Abständen einen Ausflug! Auch Luftbefeuchter (Diffuser) greifen euch im im Winter unter die Arme, sollte es es zu frisch werden.

Grauen Alltag mit Leben füllen: Im Home Office habt ihr alle Freiheiten, eure Work-Station individuell einzurichten, also nutzt es! Farben bringen Helligkeit und sind positiv fürs Gemüt. Hängt so viele Bilder auf wie im Treppenhaus von Hogwarts, errichtet euch ein Pflanzenparadies, um Poison Ivy anzulocken (kann auch den Sauerstoffgehalt fördern) oder sucht euch praktische Gadgets wie induktive Ladestationen, um euer Arbeiten smarter zu machen.

Um eure Konzentration zu fördern gibt es jede Menge an Gadgets, die euch am Arbeitsplatz helfen. Jan zeigt euch, wie ihr eure Work-Station aufpeppt:

Vorzüge genießen

Die Beachtung einiger Tipps kann euch helfen in eurem Home Office von vielen Vorteilen zu profitieren (darunter auch Seelenfrieden, da ihr euch nicht mit der Deutsche Bahn rumschlagen müsst):

  • Mehr Zeit für Familie
  • Flexiblere Arbeitszeiten & Arbeitsplatzgestaltung
  • Kostenersparnis
  • Weniger Stress
  • Mehr Komfort
  • Erhöhte Produktivität
  • Vorteil für Arbeitgeber: Weniger Betriebskosten

Persönliches Fazit

Auch, wenn die Liste der Vorteile, die man durch die Arbeit von Zuhause hat, lang ist – wichtig ist zu wissen, wie man daraus wirklich einen Nutzen zieht. Nicht jeder ist für das Home Office gemacht und wird trotz der Tipps stets Ablenkung finden, die Motivation verlieren oder sich stärker nach Arbeitskollegen sehnen als Andere. Und auch wenn man weiß, wie wichtig Sport und Ernährung für den Körper sind: An einigen Tagen geht es einfach unter.

Deshalb kann ich mir für die meisten ein hybrides Arbeiten am angenehmsten vorstellen mit drei Tagen Home Office und zwei Tagen Zeit im Büro mit Kollegen oder umgekehrt. Damit wären die wichtigsten Punkte nämlich zum Teil erfüllt, ohne eigenes Zutun: Bewegung und soziale Kontakte.

Es hat seine Zeit gedauert, aber mir bietet das Home Office mehr Freiheiten: Arzttermine lassen sich wesentlich einfacher wahrnehmen, Pakete müssen nicht aus der Walachei abgeholt werden – ich bin ja vor Ort. Außerdem bin ich mehr als froh, mich nicht mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln rumschlagen zu müssen, damit hatte ich jahrelang genug Stress und auf den kann ich gerne weiterhin verzichten.

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