2026 kommt wohl ein altbekannter Fitness-Tracker zurück und ich erhoffe mir viel davon

Google bestätigt neue Fitbit-Geräte für 2026. Sie kommen vermutlich zur richtigen Zeit zurück.

Kommt 2026 die Fitbit Charge 7? Die Chancen stehen nicht schlecht. (Bild: Patrick, GameStar Tech - Google) Kommt 2026 die Fitbit Charge 7? Die Chancen stehen nicht schlecht. (Bild: Patrick, GameStar Tech - Google)

Gegenüber Smartwatches haben klassische Fitness-Tracker wie die von Fitbit einen entscheidenden Vorteil: Sie sind schmaler, leichter, weniger auffällig und in der Regel günstiger.

Die Fitbit Charge 6 bot im Jahr 2023 ein solides Gesamtpaket für das Alltagstracking, die Schlafanalyse, die Herzfrequenzmessung und das gelegentliche Training.

Features wie NFC und EKG rundeten das Paket ab. Der Haken? Das leidige Thema mit den Abonnements. Trotzdem glaube ich, dass Google 2026 mit neuen Fitbit-Geräten einen echten Erfolg landen könnte.

Patrick Schneider
Patrick Schneider

Autor Patrick fühlt sich beim Laufen albern, wenn er mit zwei smarten Ringen, einer Smartwatch, einem Armband und einem Brustgurt bewaffnet auf die Strecke geht. Das muss er allerdings auch. Auf dem Markt gibt es so viele Wearables, dass es nahezu unvermeidlich scheint, mehrere Modelle gleichzeitig zu testen. Leider findet er nicht immer die Zeit, zu jedem einzelnen Produkt einen ausführlichen Testbericht zu schreiben.

Ein günstiger Gegenpol zur Pixel Watch 4 fehlt

Nach vier Generationen hat Google viel dazugelernt: Die Pixel Watch ist mittlerweile eine ernstzunehmende Instanz im Bereich der Wearables. Viele Tests bescheinigen der Pixel Watch 4 sehr gute Werte in den Bereichen Schlaftracking und Herzfrequenzmessung.

Bereits die zweite Generation hat mich begeistert und um ein Haar wäre die dritte Generation in meinem Warenkorb gelandet. Sie war mir aber schlicht zu teuer.

Die Pixel Watch 2 gab es seinerzeit nur in einer Größe. Inzwischen bietet Google seine Modelle jedoch auch für breitere Handgelenke an. Die Pixel Watch 2 gab es seinerzeit nur in einer Größe. Inzwischen bietet Google seine Modelle jedoch auch für breitere Handgelenke an.

Hier klafft eine Lücke, die eine mögliche Fitbit Charge 7 schließen könnte – sofern Google mit den bewährten Sensoren und Algorithmen aufwartet und das GPS verbessert. Letzteres galt bei der sechsten Generation als Achillesferse.

Und sofern es überhaupt eine Charge 7 geben wird. Der Hersteller ließ sich zwar gegenüber 9to5Google in die Karten schauen, nannte aber keine konkreten Modelle.

Eine Smartwatch bleibt bis auf Weiteres ausgeschlossen, denn Googles Produkt-Lead für Pixel Wearables hat dem bereits eine klare Absage erteilt. Der Fokus liege laut Sandeep Waraich auf »minimalistischen, langlebigen Trackern« (via engadget).

Auch wenn die Glaskugel in Richtung Fitbit Charge 7 oder ein ähnliches Gerät deutet, bleibt es reine Spekulation.

Was außerdem für eine Fitbit Charge 7 spricht

Nicht alle Menschen möchten eine vergleichsweise große Smartwatch am Handgelenk tragen. Fitness-Tracker wie die von Fitbit oder Xiaomi sind weitaus subtiler, besonders unauffällig und angenehm zu tragen.

Egal, ob beim Sport oder im Schlaf: Ein schmaler Tracker schmiegt sich meiner Meinung nach angenehmer an die Haut. Das ist natürlich sehr subjektiv.

Dazu kommt, dass die Akkulaufzeit ein starkes Argument ist. Während einige Smartwatches nur wenige Tage durchhalten, müssen andere Tracker oft erst nach einer Woche oder später an die Ladestation.

Fitness-Tracker haben ihre Daseinsberechtigung und 2026 wäre ein passender Zeitpunkt, um ihre Vorteile neu auszuspielen. Besonders jetzt, da Google die Fitbit-App neu aufgestellt hat.

Kommt Fitbit zur richtigen Zeit?

Die Fitbit-App wurde in den USA mit einem großen Update versehen. Weitere Länder werden voraussichtlich folgen, wie es für Google typisch ist.

Besonders die Startseite der Fitbit-App wird auf links gedreht und orientiert sich an Material 3 Expressive – Googles neue Designsprache. Besonders die Startseite der Fitbit-App wird auf links gedreht und orientiert sich an Material 3 Expressive – Googles neue Designsprache.

  • Im Zentrum der Überarbeitung steht neben der überarbeiteten App der KI-gestützte Gesundheitscoach (in Premium enthalten), der auf Basis von Gemini arbeitet.
  • Der Coach soll die Bereiche Fitness, Schlaf, Gesundheit und Wellness vereinen und sich an die individuellen Lebensumstände anpassen.
  • Neben individuellen Trainingsplänen, die auf den persönlichen Zielen, Vorlieben sowie Fitness-Daten basieren, dient die KI auch als Schlaf-Coach. In dieser Rolle erkennt das System langfristige Muster, gibt Einblicke in die Schlafdaten und schlägt auf dieser Grundlage angepasste Schlafpläne vor.
  • Insgesamt liefert der neue Begleiter proaktiv Einblicke, Trends und Vorschläge zum individuellen Wohlbefinden.

Neben den Pixel-Smartwatches profitieren auch die Fitbit-Tracker von der neuen App. Damit auch zukünftige Tracker, die 2026 auf den Markt kommen könnten.

Sollte sich die neue App und der Gesundheitscoach als erfolgreich erweisen, wäre dies zumindest ein potenzielles Kaufargument für einen günstigen und guten Fitness-Tracker aus dem Hause Google. Vorausgesetzt, ihr seid bereit, einen monatlichen Obolus von rund 10 Euro dafür zu investieren.

Zu hoffen bleibt, dass der Hersteller die Preise neuer Fitbit-Geräte nicht zu stark erhöht. Insbesondere Einsteiger und Fitness-Begeisterte, die keine Smartwatch möchten, könnten mit einer neuen Charge endlich wieder eine starke Option erhalten.

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