Auf dem gestrigen Unpacked-Event hat Samsung erwartungsgemäß den Galaxy Ring vorgestellt.
Das neue Wearable soll im kompakten Formfaktor alle wichtigen Gesundheitsdaten messen und auswerten. Erste Tests konnten bereits herausfinden, wie gut das funktioniert.
Galaxy Ring: Schlicht, fokussiert - und teuer
Im optischen Aspekt sind sich alle Tester einig: Samsungs Fokus auf ein schlichtes Design ist für den Galaxy Ring die richtige Wahl. Keine unnötigen Verzierungen, dafür drei verschiedene Titanium-Finishes schinden einen guten Eindruck.
Die Entscheidung, ein konkaves Aussehen für den Galaxy Ring zu konstruieren, stößt allerdings nicht überall auf Begeisterung.
Hier machen sich einige Reviews Sorgen, dass das konkave Design nicht allen Nutzern gefallen könnte. Der YouTuber Marques Brownlee hält die Entscheidung hingegen für einen cleveren Samsung-Kniff, um Kratzer zu vermeiden.
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Das Konkavdesign sorgt laut The Verge auch dafür, dass sich der Galaxy Ring leichter als etwa der Oura Ring anfühlt.
Bei der Technik verbaue Samsung hier »nur Altbewährtes«, LED-Indikatoren für Benachrichtigungen oder Ähnliches finden sich nicht im Galaxy Ring wieder.
Stattdessen legt der Hersteller den Fokus ausschließlich auf das Gesundheitstracking und die entsprechenden Analysefeatures.
Wie NextPit schreibt, integriert Samsung hier eine Vielzahl an Funktionen aus dem »bereits umfangreichen Samsung Health-Ökosystem«.
Insbesondere die kontinuierliche Überwachung der Vitalwerte sowie der neue »Energiewert« werden positiv gesehen. Mit Tagesübersichten wie »Whoop« lassen sich Erholungszeiten hervorragend verstehen und Training sowie Schlaf bestens planen.
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Moniert wird indes die fehlende iOS-Unterstützung; stattdessen wird Android ab Version 11.0 vorausgesetzt, was nicht alle potenziellen Kunden glücklich machen dürfte.
Bei den Kollegen vom connect-Magazin zeigt man sich weniger beeindruckt von der Technik im Galaxy Ring. Technisch »bietet man nicht mehr als die Konkurrenz«.
Dafür hat Samsung aber einen entscheidenden Vorteil: Den eigenen Markennamen, der für viele potenzielle Kunden ein großes Argument sein könnte.
Beim Preis sind sich alle Reviewer einig: Zwar ist der Galaxy Ring teurer als etwa die Oura-Konkurrenz, doch verlangt Samsung entgegen ursprünglicher Gerüchte kein Abonnement für die Funktionalität.
Zumindest auf lange Sicht könnte sich der Galaxy Ring so als erstes Ring-Wearable für Neukunden lohnen – wenn ihr den Preis von 450 Euro schlucken wollt.
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Was ist euer Ersteindruck vom Galaxy Ring? Überlegt ihr, euch das Samsung-Wearable zu holen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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