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Game Over für komplexe Tabellen: So nutze ich Gemini für Google Sheets

Google Gemini kann auch eure Tabellen meistern. Wir zeigen, wie ihr mit wenigen Prompts Struktur ins Sheet-Chaos bringt.

Mit Gemini könnt ihr Aufgabenlisten, Budgetpläne oder Projekttracker direkt in Google Sheets erstellen lassen. Funktioniert der Mix aus Sheets und KI? Mit Gemini könnt ihr Aufgabenlisten, Budgetpläne oder Projekttracker direkt in Google Sheets erstellen lassen. Funktioniert der Mix aus Sheets und KI?

Projektpläne, Budgetübersichten oder Kostenlisten: Tabellen-Tools wie Excel oder Google Sheets lösen selten Begeisterung aus. Die unzähligen Funktionen und kleinteilige Einstellungen – von Formeln noch gar nicht zu reden – sind für viele Nutzer der pure Albtraum und haben auch mich mehr Zeit gekostet, als mir lieb war.

Als ich zum ersten Mal Gemini in Google Sheets ausprobierte, war ich neugierig. Und ja, die ersten Prompts haben meine Erwartungen übertroffen. Statt bei null zu starten, schlägt mir die KI fertige Strukturen vor, denkt an Fälligkeitsdaten, Checkboxen und die passende Spaltenlogik. Perfekt ist das aber noch nicht.

Was kann Gemini in Google Sheets?

Die Funktion Hilf mir beim Organisieren ist im Menü „Einfügen“ zu finden – sofern ihr Gemini Advanced gebucht habt (21,99 € im Monat). Dort könnt ihr Prompts eingeben wie: Erstelle einen Projektplan für ein Webdesign-Projekt mit Aufgaben, Unteraufgaben, Status und Fälligkeitsdatum.

Ein recht leichter Prompt erstellt euch sofort eine direkte Tabelle mit mehreren Voreinstellungen, die ihr dann anpassen könnt. Ein recht leichter Prompt erstellt euch sofort eine direkte Tabelle mit mehreren Voreinstellungen, die ihr dann anpassen könnt.

Gemini erstellt daraus direkt eine Vorschau, die ihr übernehmen oder anpassen könnt. Auch einfache Ideen wie Budget-Tracker für Studierende lassen sich so mit wenigen Klicks als Tabelle darstellen – inklusive Checkboxen, Datumsfeldern und Notizspalten.

Was gut funktioniert und was noch nicht

Am besten klappt es, wenn die Prompts klar und konkret formuliert sind. Mit vagen Eingaben kommt meist nur eine Standardtabelle heraus. Ich habe gelernt: Je mehr Kontext (zum  Beispiel Zielgruppe, Projektart oder gewünschte Felder), desto besser kann das Ergebnis sein. Das klappt leider nur nahe an den Vorlagen. Einen elaborierten Prompt, wie zum Beispiel einen konkreten Trainingsplan für mich zu erstellen, überfordert die KI jedoch. Auch habe ich es an einer einfachen Auflistung probiert und es erst nach mehreren Versuchen geschafft:

Eine einfache Auflistung aller Bundeskanzler kostete mich mehrere Versuche. Dann hat es aber geklappt und kam direkt mit Design. Eine einfache Auflistung aller Bundeskanzler kostete mich mehrere Versuche. Dann hat es aber geklappt und kam direkt mit Design.

Zudem sind die Vorlagen, die euch Gemini gibt und die ihr dann per KI minimal anpassen könnt, in ihrer Struktur leider auch nahezu alle gleich: 

  • Projektaufgabe? Textspalte, Dropdown-Menü, Name, Dropdown-Menü, Datum
  • Inhaltstracker (wohl ein Content Plan)? Textspalte, Dropdown-Menü, Textspalte, Dropdown-Menü
  • Kundenkontakte? Name, Textspalte, Dropdown-Menü, Textspalte, Dropdown-Menü.

Die Vorlagen in Gemini lassen euch schnell eine Leere Tabelle mit einem Format füllen: Leider sind aber alle Vorschläge nahezu gleich und sind eher Vorlagen als wirkliche Intelligenz. Die Vorlagen in Gemini lassen euch schnell eine Leere Tabelle mit einem Format füllen: Leider sind aber alle Vorschläge nahezu gleich und sind eher Vorlagen als wirkliche Intelligenz.

Weniger überzeugend ist Gemini zudem aktuell bei komplexeren Aufgaben wie verknüpften Berechnungen, bedingten Formatierungen oder automatisch generierten Auswertungen. Auch grafische Elemente wie Diagramme bleiben bislang außen vor.

Mein Fazit

Gemini für Google Sheets ist kein Excel-Guru, aber ein richtig guter Assistent für alles, was mit Struktur zu tun hat und vor allem für alle geeignet, die sich gar nicht an die Tabelle trauen. Wer regelmäßig neue Tabellen baut oder Vorlagen braucht, spart hier viel Zeit.

Wer dagegen tiefergehende Funktionen, Automatisierung oder Datenauswertung braucht, wird weiterhin manuell durch die Zellen klicken müssen. Trotzdem: Ich habe seit Gemini keine einzige Tabelle mehr bei null begonnen und das allein ist schon ziemlich viel wert.

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