GameStar Podcast - Plus-Folge 25: Ist die Virtual Reality tot? - Das Streitgespräch

Daniel Feith hat sich vom Virtual-Reality-Fan zum Skeptiker gewandet, Benjamin Danneberg glaubt fest an die VR-Zukunft. Im GameStar-Podcast streiten die beiden über Wohl und Wehe der VR.

von Michael Graf,
03.02.2018 08:00 Uhr

Ist die Virtual Reality - im Spielemarkt - tot? Oder kommt doch langsam Bewegung in die Sache?Ist die Virtual Reality - im Spielemarkt - tot? Oder kommt doch langsam Bewegung in die Sache?

Die Virtual Reality ist nicht da, wo sie sein sollte - zumindest nicht, wenn man den Boompropheten der Jahre 2014 und 2015 geglaubt hat. Marktforscher, Investoren sowie Spielemacher fieberten der VR-Zukunft entgegen, Wachstumsprognosen explodierten, es herrschte regelrechte Goldgräberstimmung. Doch 2016 kam die Ernüchterung: Der große VR-Durchbruch ist ausgeblieben, vor allem die PC-Headsets HTC Vive und Oculus Rift verkauften sich schleppender als erhofft.

Inzwischen scheint der Markt zwar - Headset-Preissenkungen und über zwei Millionen verkauften Exemplaren von PlayStation VR sei Dank – wieder Schwung aufzunehmen, in den Köpfen vieler Spieler hat sich die Virtual Reality jedoch als Nischenphänomen abgelagert. Ja, schon irgendwie spannend und faszinierend, aber nichts, was man fieberhaft beobachten müsste.

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Ist das VR-Fieber schon verflogen, bevor es richtig angefangen hat? Kommt die Virtual Reality - vor allem im Spielemarkt - auf keinen grünen Zweig mehr? Oder waren nur die ersten Vorhersagen zu euphorisch und wir müssen auf die goldene VR-Zukunft einfach länger warten? Darüber streiten im GameStar-Podcast zwei, die es wissen müssen. Und Michael Graf sitzt dazwischen und denkt drüber nach, wie viel Spaß er mit Rick & Morty: Virtual Rick-ality hatte.

Daniel Feith war einmal der Virtual-Reality-Apostel der GameStar-Redaktion, hat sich inzwischen aber zum Skeptiker gewandelt. Seine anfängliche Faszination für VR ist nämlich längst der Enttäuschung über den VR-Alltag gewichen. Augmented Reality (also das Einblenden von Informationen in die echte Welt) hält er für praktikabler. Außerdem glaubt er, dass es noch sehr lange dauern wird, bis sich Virtual Reality etabliert - und die Tür zum Massenmarkt werden nicht die Spiele aufstoßen.

Dem widerspricht Benjamin Dannerberg: Der freie GameStar-Autor und Redakteur der Website VR-World.com beschäftigt sich nicht nur beruflich gerne mit Virtual Reality, sondern nach wie vor auch privat. Seiner Meinung nach steckt die Technologie zwar noch in den Kinderschuhen, er weiß aber auch viel über die Fortschritte der letzten Jahre sowie die VR-Zukunft zu berichten. Schließlich erscheinen bald die Oculus Go und die HTC Vive Pro. Und dann stehen 2018 auch noch mehrere Ereignisse an, die der Virtual Reality einen ordentlichen Beliebtheitsschub verpassen könnten.

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