Horror im Maisfeld, Hoffnung im Weltall – und ein Studio, das seine letzte Geschichte erzählt. Wir waren bei Techland, sprachen mit Owlcat – und rekonstruieren das Ende von Piranha Bytes

In der neuen GameStar lest ihr unser Anspiel-Fazit zu Dying Light: The Beast, erfahrt exklusive Details zu The Expanse: Osiris Reborn – und begleitet neun Ex-Piranhas durch die letzten Wochen eines Kultstudios.

GameStar 08/2025

Statt sich in maximaler Größe zu verzetteln, setzt Techland in The Beast auf Verdichtung: in Spielwelt, Story und Design. Der Effekt ist spürbar, schon nach wenigen Stunden. Wir haben es ausprobiert.

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Was macht ein gutes Spiel aus? Mal ist es Timing. Mal Technik. Mal der Mut, sich zu verkleinern. Dying Light: The Beast willl seinen Rhythmus finden, indem es sich auf den Horror und nicht auf die Größe stürzt. The Expanse: Osiris Reborn sieht aus wie ein Fan-Traum für alle, die den Geschichten und Gefühlen der früheren Bioware-Spiele nachtrauern. Und dann ist da Piranha Bytes. Kein Spiel, keine Zukunft – aber ein Rückblick, der weh tut. Das alles und noch mehr lest ihr in der neuen GameStar.

Zombies nicht mehr nur als Statisten

Blut. Maisfelder. Gebrüll in der Nacht. Dying Light: The Beast will weg von der üblichen Megalomanie der Open-World-Spiele. Techland verspricht uns allen: Es wird kompakter, düsterer, besser. Mit Beast-Modus, Koop-Karossen und einem Städtchen als Zombie-Idyll wirkt der dritte Teil zumindest auf uns wie das kondensierte Destillat der Serie mit punktgenauen Verbesserungen an den richtigen Stellen.

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The Beast ist also kein Radikalumbau, sondern versucht sich an einem Feinschliff. Und das Wichtigste: Es soll sich endlich wieder wie Horror anfühlen, nicht mehr wie eine Sportstunde zwischen Ruinen. Das neue Dying Light schafft das nicht über die Jumpscares, sondern über das permanente Gefühl der Bedrohung, der nächste Schritt könnte unser letzter sein. Besonders nachts.

Auf die Größe kommt es nicht an – sondern auf das, was man draus macht. Auf die Größe kommt es nicht an – sondern auf das, was man draus macht.

Ein unausgesprochenes Versprechen?

The Expanse: Osiris Reborn will mehr sein als ein Lizenzspiel – es will Biowares im Sand liegenden Fackelstab aufnehmen und wieder entzünden. Owlcat entwickelt zum ersten Mal in Third-Person, mit Deckungsgefechten, Talentbaum und voll vertonten Charakteren.

Ob es in Osiris Reborn auch eine Liebesgeschichte gibt? Ob es in Osiris Reborn auch eine Liebesgeschichte gibt?

Der Weg führt uns nach Ceres, Ganymed und durch politische Grauzonen, die von Protogen bis zur OPA alles bereithalten, was die Science-Fiction-Serie spannend gemacht hat. Und das wohl mit einer Liebe für Entscheidungen, die mehr sind als bloße Dialogabzweigungen. Entsteht hier das bessere Mass Effect?

Die Vollversionen

Destroyer: The U-Boat Hunter Im Simulationsspiel übernehmt ihr das Kommando über einen amerikanischen Zerstörer. Euer Ziel: U-Boote aufspüren und ausschalten, bevor sie euren Geleitzug versenken.

Akin Auf der DVD XL findet ihr dieses kleine, aber feine Knobelspiel, in dem es darum geht, Linien zu ziehen. Aber stellt euch das nicht zu einfach vor.

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Weitere Highlights

  • Die Preview von Borderlands 4, das eigentlich vieles richtig macht, aber ach ...
  • Der Test von Dune: Awakening, das die Faszination von Arrakis toll transportiert, aber noch Luft nach oben hat.
  • Der Test von Game of Thrones: Kingsroad, der euch zeigt, wie man eine Lizenz ganz leicht verhunzen kann.
  • Der Test von Date Everything!, das sich traut, eine Waschmaschine und einen Trockner in eine Liebesgeschichte zu schleudern.

Ausgerechnet die Kammerjäger in Borderlands 4 sind ... naja, nicht so cool, wie sein könnten. Ausgerechnet die Kammerjäger in Borderlands 4 sind ... naja, nicht so cool, wie sein könnten.

So ist es passiert

Ein Schreibtisch. Ein Poster. Ein Geruch nach Staub und Abschied. Piranha Bytes ist Geschichte – doch was für eine. In einer der wichtigsten Reportagen des Jahres rekonstruieren wir die letzten Monate des Essener Studios: vom Hoffnungsschimmer namens Elex 3 bis zum tragischen Missverständnis um ein leeres Büro.

Wir zeichnen die letzten Tage von Piranha Bytes nach. Wir zeichnen die letzten Tage von Piranha Bytes nach.

Neun Ex-Piranhas sprechen offen wie nie. Über Tränen, Träume und das verdammt schwere Erbe eines Spiels, das einmal Gothic hieß. Über letzte Meetings, die in alle Richtungen auseinanderbrachen. Und über ein Team, das bis zum Schluss an die Magie des Ruhrpotts geglaubt hat – und an Minen.

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